GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 17. NOVEMBER 2017

Verändert euren Blickwinkel. Wenn ihr das Sehen der Welt aus der Perspektive der Allgegenwart des Göttlichen praktiziert, werdet ihr transformiert. Ihr werdet die Kraft des Göttlichen in allem in der Schöpfung erfahren. Ihr könnt nichts vor Gott verbergen. Viele Menschen meinen, dass Swami nicht sehe, was sie tun. Sie erkennen nicht, dass Swami Millionen Augen hat. Sogar eure Augen sind göttlich. Doch ihr seid euch eures göttlichen Wesens nicht bewusst. Wenn ihr Glaube an euch selbst besitzt, dann besitzt ihr auch Glaube an Gott. Erkennt, dass nichts jenseits der Kraft Gottes existiert. Liebt Gott mit diesem höchsten Glauben. Dann werdet ihr zu Gott hingezogen. Das setzt Reinheit voraus. Ein Magnet kann keinen Eisensplitter anziehen, wenn er verrostet ist. Ebenso wird auch Gott keinen unreinen Menschen zu sich heranziehen. Verändert deshalb eure Gefühle und Gedanken und entwickelt  die Überzeugung, dass Gott überall und in jedem Wesen ist.  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 16. NOVEMBER 2017

Euer Leben ist eine lange Reise, auf der ihr wenig Gepäck (Wünsche) mitnehmen solltet. Deshalb wird gesagt: „Weniger Gepäck bedeutet mehr Komfort und macht die Reise zum Vergnügen.“ Ihr habt viele Wünsche. Was habt ihr von ihnen? Es gibt Regeln für die Begrenzung von Landbesitz und Eigentum. Doch gibt es auch Regeln, die ihr befolgt, wenn es um die Begrenzung eurer Wünsche geht? Die Begrenzung der Wünsche ist das Gebot der Stunde. Sie bedeutet das Kontrollieren eurer Wünsche. Ihr könnt nur wahrhaft glücklich sein, wenn ihr eure Wünsche kontrolliert. Ihr unterliegt der falschen Ansicht, dass Glück in der Erfüllung von Wünschen bestehe. Aber tatsächlich dämmert euch das Glück, wenn eure Wünsche vollkommen ausgemerzt sind. Verringert eure Wünsche Tag für Tag. Dann werdet ihr euch sehr schnell dem Zustand der Entsagung, des Friedens und der Glückseligkeit nähern. Sathya Sai, 14. März 1999 Entsagung, des Friedens und der Glückseligkeit nähern.

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 15. NOVEMBER 2017

  Heutzutage findet man im Heim keine Liebe mehr unter den Älteren und Jüngeren; die Kinder ehren ihre Eltern nicht mehr. Der moralische Verfall unterminiert Einheit und Stärke. Moralischer Verfall ist schlimmer als der Verfall des Militärs. Er führt zu größerem Unheil. Wie könnt ihr nutzbringend für andere sein, wenn ihr ständig über ‚mein‘ und ‚ich‘ meditiert? Opferbereitschaft ist das Salz des Lebens, sie ist das Geheimnis von Friede und Freude. ‚Go‘ bedeutet die Sinne. Somit bedeutet der Name ‚Go-pala‘ (einer von Gottes Namen): Er, der die Sinne kontrolliert. Und warum sollten sie unter Kontrolle stehen? Damit sie der Opferbereitschaft nicht im Weg stehen. Alle Sinne sind ichbezogen und egozentrisch. Sie müssen so erzogen werden, dass sie nach innen, auf das Universelle Selbst (atman) ausgerichtet sind. Das geschieht, wenn ihr eure Sinne dem Göttlichen (gopala) anvertraut. Jeder Mensch muss durch Sat-Karma – gute Handlungen –in das Reich sich ausdehnender Liebe gehen. Lernt von Liebe die Lektion der Opferbereitschaft und Hingabe. Gebt euch ganz dem einen Herrscher, Gott, hin. Sathya Sai Baba am 27. März 1965 werden, dass sie nach innen, auf das Universelle Selbst (atman) ausgerichtet sind. Das geschieht, wenn ihr eure Sinne dem Göttlichen (gopala) anvertraut. Jeder Mensch muss durch Sat-Karma – gute Handlungen –in das Reich sich ausdehnender Liebe gehen. Lernt von Liebe die Lektion der Opferbereitschaft und Hingabe. Gebt euch ganz dem einen Herrscher, Gott, hin.

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 14. NOVEMBER 2017

Ohne tief in die Bedeutung von allem einzutauchen, was um sie herum geschieht, leben die Menschen ein oberflächliches Leben. Wenn die Menschen nur über die Wirklichkeit ihrer eigenen Existenz, über Wissen und Liebe meditierten, würden sie einen engen Kontakt mit der Quelle aller Existenz, allen Wissens und aller Glückseligkeit eingehen. Wie kann jemand Selbstzufriedenheit, unendliche Kraft und Weisheit erlangen, ohne den ersten Schritt zur Selbsterkenntnis zu machen? Es liegt in eurer Macht, eure Tage auf der Erde zu einem Weg aus Blumen zu machen, statt einem dornigen Weg. Erkennt den göttlichen Bewohner in jedem Herzen, und das Leben wird sanft, ausgeglichen und liebevoll verlaufen. Gott wird der Brunnen der Liebe in eurem Herzen sein und in all den Herzen, mit denen ihr in Berührung kommt. Verehrt jeden so wie ihr Sai verehrt. Gestattet dem anderen Menschen so viel Freiraum, wie ihr selbst genießt. Behandelt andere so wie ihr behandelt werden möchtet. Das ist die Summe und Substanz spiritueller Übungen (sadhana). Sathya Sai Baba, 11. Mai 1975  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 13. NOVEMBER 2017

Wahrheit ist Gott, Glaube ist Gott und Liebe ist Gott, lebt in Liebe. Wenn ihr nur diese drei kultiviert, könnt ihr alles erreichen. In eurem Leben begegnet ihr vielleicht einer Vielzahl von Verlusten und Schwierigkeiten und erfahrt viel Leid. Aber ihr solltet niemals Wahrheit, Glaube und Liebe aufgeben. Verlust, Leid und Schwierigkeiten sind wie die Wellen des Ozeans des Leben. Sie kommen und gehen bloß. Das Wasser im Ozean jedoch bleibt immer da. Entwickelt deshalb Glaube an das Wasser, also an das Göttliche. Eure Gedanken sind wie vorbeiziehende Wolken. Haltet deshalb an eurem Glauben an Gott fest. Wenn ihr Liebe und Glauben an Gott entwickelt, gibt es nichts auf der Welt, was ihr nicht erreichen könnt. Durch Glaube und Liebe könnt ihr sogar die Erde in den Himmel und den Himmel in die Erde wandeln. Die Kraft des göttlichen Namens ist unvergleichlich. Die Menschen nehmen ihn oft auf die leichte Schulter. Das ist ein Fehler. Sathya Sai, 13. November 2007  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 12. NOVEMBER 2017

  Es gibt zwei Arten von Bhajans – die eine sind Khandabhajans, die für eine bestimmte Zeit oder begrenzte Dauer gesungen werden, und die andere Akhandabhajans, die sich auf die konstante Kontemplation Gottes am Morgen, Abend und in der Nacht beziehen, auf die unaufhörliche Kontemplation Gottes in allen drei Zuständen: Wachsein, Traum und Tiefschlaf. Sie sind „Sarvada sarvakaleshu sarvathra Harichintanam“, was bedeutet, zu jeder Zeit und allerorts an Gott zu denken. Der göttliche Name ist hoch wirksam. Jeder der vielen Namen Gottes hat eine bestimmte Art von Kraft. Wenn ihr diese Kraft gut nutzen und anhaltenden Gewinn daraus ziehen wollt, dann nehmt an den Akhandabhajans teil. Ihr seid in höchstem Maße vom Glück begünstigt, an diesen Akhandabhajans teilzunehmen. Das ist eine großartige Gelegenheit. Wenn ihr sie nur gut nutzt, wird euer Leben geheiligt. Die globalen Akhandabhajans werden aus diesen Gründen jedes Jahr durchgeführt.  Sathya Sai, 13. November 2007

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 11. NOVEMBER 2017

  Die Kraft des göttlichen Namens ist unvergleichlich. Wenn ihr einmal Zuflucht bei Gottes Lotosfüßen gesucht habt, solltet ihr diese niemals aufgeben. Die göttlichen Füße werden euch beschützen, wohin ihr auch geht. Wenn ihr den göttlichen Namen unerschütterlich in eurem Herzen verankert, wird euer Leben geheiligt werden. Das ist Hingabe – Bhakti –, und darin liegt eure Kraft – Shakti. Das ist Befreiung – Mukti. Nur damit die Menschen diese Wahrheit erkennen, wurde die spirituelle Disziplin (sadhana) des Akhandabhajans wenigstens einmal im Jahr den Devotees vorgeschrieben. Das Wort „akhanda“ beinhaltet das ununterbrochene, 24 Stunden andauernde Singen des göttlichen Namens. Während der Akhandabhajans kommen und gehen die Leute. Ihr könnt während der Akhandabhajans heimgehen, zum Beispiel, um zu essen. Aber wiederholt, während ihr euch um eure Arbeit im Haus kümmert, weiterhin Gottes Namen (nāmasmarana). Das ist die Essenz von Krishnas Botschaft in der Gita: „Denke immer an mich und kämpfe bis zum Schluss (mām anusmara yuddha ca).“ Sathya Sai Baba spricht Band 40, 13. November 2007

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 10. NOVEMBER 2017

  Es hat keinen Zweck, beim Singen der Gottesnamen (namasankirtan) die Sekunden und Minuten zu zählen und zu denken: „Ich habe Gottes Namen so und so viele Minuten und Sekunden gesungen.“ Meera betete mit großer Aufrichtigkeit zu Krishna: „Swami, ich bin tief in den Ozean eingetaucht und habe die Perle deines göttlichen Namens gefunden. Lass diese wertvolle Perle nicht aus meiner Hand gleiten und zurück in den Ozean fallen. Da ich in diese Welt geboren wurde, lass mich die Herrlichkeit Deines göttlichen Namens ununterbrochen singen und mein Leben dadurch heiligen!“ Manche Menschen, die an den Bhajans teilnehmen, sagen: „Mir geht es heute nicht gut, denn ich habe eine Halsentzündung und einen bösen Husten. Ich kann nicht singen.“ Es stimmt, ihr leidet vielleicht an einer Erkältung und Husten. Aber ihr könnt ganz sicher innerlich singen. Macht das! Das gibt euch die notwendige Stärke. Der göttliche Name ist sehr heilig. Sathya Sai, 13. November 2007  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 9. NOVEMBER 2017

Ich kann über mich sagen, dass ich meinen Segen über diejenigen, die mich schlechtmachen und diffamieren, ausschütte. Jene, die Unwahrheiten über mich erzählen, gewinnen Freude daraus. Ich freue mich, dass ich der Grund für ihr Hochgefühl und Freude bin! Auch ihr müsst diese Argumentationslinie annehmen und sehr glücklich sein, wenn jemand Freude daran findet, euch zu diffamieren. Reagiert nicht, indem ihr wiederum diese Person diffamiert. Dann bindet die Kette des Hasses euch aneinander und zieht euch beide herunter. Das Leben wird zu einer Tragödie. Besiegt Ärger auf tapfere Weise; überwindet Hass durch Liebe. Speist Wut nicht durch Vergeltung. Vergesst und vergebt alles, was bislang zwischen euch passiert ist, beginnt von nun an ein neues Kapitel der Liebe und Brüderlichkeit. Güte ist Göttlichkeit. Sprecht niemals schlecht über andere. Verbringt eure Zeit damit, Liebe in gegenseitiger Hilfe zu verbreiten. Liebt, liebt, liebt, liebt zuallererst. Liebt solange ihr lebt! Sathya Sai, 28. April 1975      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 8. NOVEMBER 2017

Ihr müsst zu eurem eigenen Lehrer werden. Trainiert euch selbst, indem ihr den Funken der Weisheit nutzt, der euch eingesetzt wurde. Wenn ihr das erst einmal nach besten Kräften versucht, wird die Gnade Gottes da sein, um euch weiterzuhelfen. Der erste Schritt in der spirituellen Disziplin ist das Reinigen eures Sprechens. Redet sanft und ohne Ärger. Prahlt nicht mit Gelehrsamkeit oder Leistungen. Seid demütig und immer eifrig bereit zu dienen. Spart mit Worten und praktiziert Stille. Das wird euch vor Plänkeleien, nutzlosen Gedanken und Uneinigkeit bewahren. Praktiziert die Einstellung der Freude, wenn andere froh sind, und des Kummers, wenn andere traurig sind. Lasst euer Herz von Mitgefühl bewegt sein. Freud und Leid müssen jedoch in Dienen übersetzt werden, sie sollten nicht nur Gefühle sein. Wenn die Sonne aufgeht, erblühen nicht alle Lotos; nur die ausgewachsenen Knospen öffnen ihre Blütenblätter. Die anderen warten auf ihre Zeit. So ist es auch mit den Menschen. Differenzen bestehen wegen Unreife. Doch denkt daran, dass alle Früchte eines Tages reifen und abfallen. Alle Wesen erreichen ihr Ziel, egal wie schnell sie gehen oder wie weitschweifig ihr Weg ist!  Sathya Sai, 23. April 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 7. NOVEMBER 2017

Verstrickt euch nicht in die Maschen von „ich und mein“. Wenn euer Ego erst einmal unterdrückt ist, werden augenblicklich zwei Auswirkungen folgen: Freisein von Kummer und Erlangen von Freude! Für diese große Vollendung müsst ihr beharrlich einen Schritt vor den anderen setzen. Gute Taten wie rituelle Andachten, Wiederholen heiliger Namen, Meditation, Einhalten von Gelübden und so weiter sind die notwendigen Schritte! Gute Gedanken wie Gebete um ein größeres Unterscheidungsvermögen, mehr Chancen für den Dienst an anderen und so weiter werden euch immens helfen! Säubert langsam und beständig euren Geist (mind), schärft euren Intellekt, reinigt die Sinne, und ihr werdet Gnade gewinnen. Behandelt die Alten und Kranken unter euch mit besonderer Fürsorge. Diejenigen von euch, die jung und stark sind, müssen ihnen Trost und die Möglichkeiten geben, die sie verdienen. Haltet euch an die Disziplinregeln, die euch zu eurem Wohl gegeben wurden, und zieht Nutzen daraus! Ihr seid von Liebe angezogen zu Gott gekommen. Fördert sie eifrig und lebt in dieser Liebe. Sathya Sai, 18. Februar 1966  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 6. NOVEMBER 2017

Ihr seht, wie der Tod Menschen um euch herum holt, aber ihr lernt nicht, ihm ruhig, tapfer und froh zu begegnen, wenn er zu euch kommt. Die Mehrheit der Menschen erlebt ab und zu einen flüchtigen Blick von Unterscheidungskraft und Bindungslosigkeit, aber sie vergisst den Ruf schnell, ignoriert ihn oder verbirgt ihn mit Exzessen und Entschuldigungen. Ein Schritt vor und ein Schritt zurück – so bringt die Reise sie nicht weit. Auch wenn Manche spirituelle Übungen aufnehmen, mangelt es an Beständigkeit. Wie ein Wollknäuel, das euch aus der Hand auf den Boden fällt, sich abwickelt und verheddert, weil ihr es nicht genug festgehalten habt, lassen die Übungen nach. Nur Beständigkeit wird euch hier wie bei allem anderen Erfolg sichern. Wie könnt ihr schnelle Erfolge in der Kontrolle eures Geistes (mind) erwarten? Es ist äußerst schwierig, seine Launen zu überwinden, denn er Geist hat viele Gesichter und ist sehr unnachgiebig. Allein beständige Ausdauer wird euren Geist bändigen, und nur durch einen gebändigten Geist könnt ihr das Göttliche erfahren. Sathya Sai Baba, 23. April 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 5. NOVEMBER 2017

Das Treffen von Mitpilgern und verwandten Gottsuchenden ist ein seltener Glücksfall. Jeder von euch ist ein Tempel mit dem Göttlichen in eurem Herzen, ob ihr euch dessen bewusst seid oder nicht. Gott wird in der Schrift Purusha Sukta als tausendköpfig beschrieben. Damit ist nicht gemeint, dass er nur tausend Köpfe hat, nicht mehr und nicht weniger. Es bedeutet, dass Gott in Tausenden von Köpfen als nur ein liebendes Herz gegenwärtig ist und allen Leben und Energie gibt! Niemand von euch muss sich als getrennt von anderen betrachten, ihr alle seid durch dieselbe Lebenskraft miteinander verbunden. Dasselbe Blut fließt durch unzählige Körper. Das ist eine kostbare Botschaft, eine sehr besondere Lehre der Ewigen Religion (Sanathana Dharma), welche die meisten von euch leider vergessen haben. Das ist es, was die Welt heute benötigt! Bindet euch eifrig an Gott! Dann werden alle Menschen an allen Tagen für euch heilig und besonders sein! Sathya Sai Baba, 18. Februar 1966  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 4. NOVEMBER 2017

Die Hauptursache aller Schwierigkeiten ist das unkontrollierte und fehlgeleitete Denken (mind). Wie die Fluten des Godavari rollen Gedanken heran, schwemmen Erde fort und zerstören beide Seiten großer Ufergebiete. Unterscheidungskraft und Nichtanhaftung sind die beiden Ufer, welche die wilde Energie der Fluten (eures Denkens) bändigen und die tobenden Fluten ins Meer (Göttlichkeit) leiten, welches das wirkliche Ziel ist, dem sie zustreben. Niemand von euch sollte versuchen von den Pflichten von Position und Status davonzulaufen. Denkt daran, eure Pflichten stattdessen als Gottesdienst zu verrichten, als Opfergaben eurer Intelligenz, Fähigkeiten, Eigenschaften, Gedanken und Gefühle, die ihr den Füßen Gottes in einem Geist (spirit) der Dankbarkeit für die Gelegenheit ohne eine Spur von Egoismus oder einem Gefühl der Anhaftung an die Früchte des Handelns darbringt. Obligatorische Handlungen müssen mit Sorgfalt und Ernsthaftigkeit ausgeführt werden, wo auch immer ihr seid. Wenn ihr das tut, schenken sie euch die so dringend benötigte Unterscheidungskraft und Nichtanhaftung. Sathya Sai, 23. April 1961

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 3. NOVEMBER 2017

Gott hat euch mit einem Körper ausgestattet, und somit sind alle Körperglieder und Sinnesorgane der ehrerbietenden Aufmerksamkeit würdig. Jedes muss für Seinen Ruhm genutzt werden. Das Ohr muss frohlocken, wenn es eine Chance erhält, die wunderbaren Geschichten über Gott zu hören. Die Zunge muss jubeln, wenn sie Ihn preisen kann. Andernfalls ist eure Zunge so wirkungsvoll wie die von Fröschen am sumpfigen Ufer, die Tag und Nacht quaken! Ein Tier (pashu) fürchtet, ein wildes Tier (migra) erschreckt! Angst vor jemandem oder etwas zu haben ist eine tierische Neigung und andere zu schikanieren eine dämonische Neigung. Ihr solltet beides nicht haben! Euer menschlicher Körper wurde euch für ein großes Ziel geschenkt: das Erkennen Gottes im Inneren. Wenn ihr ein voll beladenes Auto in gutem Zustand besitzt, würdet ihr es dann in der Garage lassen? Würdet ihr es nicht dorthin fahren, wo ihr hin müsst? Lernt ebenso, die Fähigkeiten von Körper, Sinnen, Intellekt und Verstand (mind) zu nutzen, und erreicht euer Ziel! Sathya Sai, 18. Februar 1966   

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 2. NOVEMBER 2017

In allen Ländern liegt die Betonung auf dem Lebensstandard statt auf der Lebensqualität. Wendet ihr euch erst einmal dem Weg weltlichen Glücks zu, werdet ihr immer weiter zu größerer und noch größerer Unzufriedenheit, Konkurrenz, Stolz und Eifersucht geführt. Haltet für einen Moment inne und überprüft eure eigene Erfahrung: ob ihr glücklicher seid, wenn ihr reicher werdet, und ob ihr mehr Frieden habt, wenn eure Bedürfnisse erfüllt werden. Dann werdet ihr Zeuge der Wahrheit, dass ein gehobener Lebensstandard keine Garantie für Glück ist. Ebenso sichern Bildung, die Beherrschung von Information und das Erreichen von Fähigkeiten keinen mentalen Gleichmut. Es ist eine Tatsache, dass die Gebildeten überall unzufriedener und konkurrierender sind als die Ungebildeten. Deshalb ist das Wiedereinsetzen von Rechtschaffenheit (dharma) heutzutage die drängende Notwendigkeit in allen Teilen der Welt. Sathya Sai, 23. April 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 1. NOVEMBER 2017

  Geht nicht in die Falle von Freunden, der Gesellschaft oder fehlgeleiteten sozialen Konventionen und werdet zur Beute von schlechten Eigenschaften wie Rauchen und anderen. Sie zerstören Gesundheit, Glück, Energie und sogar Charme. Rauchen verunstaltet euer Gesicht und schädigt eure Lunge. Es schwächt euch und macht euch krank. Der Körper ist der Tempel Gottes. Haltet ihn in einem guten und starken Zustand. Dieses Knochengerüst, der Körper, ist Hasthinapuram, wo der blinde König Dhritarashtra als das Symbol für Unwissenheit und ebenso Yudhistira als das Symbol der Weisheit sind. Lasst die Kräfte von Yudhistira mit der Hilfe Sri Krishnas gewinnen. Lasst die Zunge, die an das Bittere der Margosafrucht weltlicher Triumphe und Schwierigkeiten gewöhnt ist, den süßen Honig der Erinnerung an den Namen Gottes kosten. Experimentiert damit, und ihr werdet über die Ergebnisse erstaunt sein. Ihr könnt den schnellen Fortschritt in Frieden und Standfestigkeit in euch und um euch herum spüren. Lernt diese leichte Lektion, taucht in die Freude ein und lasst andere daran teilhaben. Sathya Sai, 2 September 1958       

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