GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 22. JANUAR 2018

Gott hat Millionen Namen. Glaubt, dass alle Namen, in allen Sprachen und alle Formen, die der Mensch sich vorstellen kann, den Einen und Einzigen Gott kennzeichnen;  dass alle Herzen durch den Einen und Einzigen Gott motiviert werden; dass alle Glaubensrichtungen den Einen und Einzigen Gott verherrlichen und dass Seine Anbetung am besten durch Liebe geschieht. Pflegt die Einstellung, dass alle und alles Eins ist (eka-bhava), dass Einheit ist zwischen Menschen aller Herkunft, aller Länder und allen Kontinenten.  Das ist die Botschaft der Liebe, die Ich bringe. Das ist die Botschaft, die Ich Mir wünsche, dass ihr sie euch zu Herzen nehmt. Hegt und pflegt die Liebe, lebt in der Liebe und verbreitet sie. Das ist die spirituelle Übung, die euch den größten Gewinn einbringen wird. Wenn ihr den Namen Gottes rezitiert, ihr euch währenddessen Seine Erhabenheit vorstellt, Sein Mitgefühl, Seine Herrlichkeit Seinen Glanz und Seine Gegenwart, dann wird Liebe in euch wachsen. Ihre Wurzeln werden tiefer und tiefer in euch eindringen, ihre Zweige breiten sich weiter und weiter aus und schenken kühlende Zuflucht für Freunde und Feinde und für jedermann. Entwickelt Liebe und gebt sie in Fülle weiter. Aus: Ansprache von Sathya Sai, 4. Juli 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 21. JANUAR 2018

Der mit Fähigkeiten ausgestattete und für große Abenteuer geeignete menschliche Körper ist ein Geschenk Gottes für euch. Benutzt ihn als Floß, um das niemals ruhige Meer der Veränderung (samsara), das zwischen Geburt und Tod, Bindung und Befreiung liegt, zu überqueren. Erwacht zu diese vorrangigen Pflicht, solange eure physischen und mentalen Fähigkeiten stark und euer Unterscheidungsvermögen scharf ist. Verschiebt die Fahrt auf dem Floß nicht, denn es kann schon bald mit Krankheit beladen sein und all eure gesamte Aufmerksamkeit muss dann seiner Instandhaltung zugewandt werden. Denkt an die unvergleichliche Freude, die in euch aufkommen wird, wenn ihr das Ufer der Befreiung erreicht habt! Fahrt vorsichtig über das tobende Wasser des weltlichen Lebens, seid Zeuge. Verlangt nicht nach der Frucht eurer Handlungen und überlasst die Konsequenzen allen Handelns Gottes Willen. Er ist der Handelnde und ihr seid sein Werkzeug. Haltet spirituelle Disziplin ein und seid nicht von Niederlage oder Sieg beeinflusst. Festigt euch in unerschütterlichem Frieden. Sathya Sai, 4 Juli 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 20. JANUAR 2018

Himmlische Sphären erneuern sich und zerfallen ständig. Die Zeit ist flüchtig. Zeitalter folgt auf Zeitalter und Ära auf Ära. Körper, die geboren wurden, wachsen, altern und enden. Aber das Sehnen nach dem Heiligen des Lebens durch gute Arbeit und gute Gedanken ist nirgendwo erkennbar. Der Duft von ernsthaft ausgeführten spirituellen Übungen (sadhana) ist gegenwärtig nirgends zu finden. Durch den Prozess des Loslassens kann Großartiges erreicht werden. Entwickelt dieses Loslassen, und Gott wird sich fest an euch binden. Die Vergangenheit kann nicht zurückgeholt werden. Jene Tage sind vergangen. Aber das Morgen kommt. Beschließt, es durch Liebe, Dienen und Sadhana zu heiligen. Liebt, verehrt und dient dem Allmächtigen Herrn (sarveshwara), welcher der ganzen Menschheit innewohnt, und erkennt ihn dadurch. Das ist höchstes Sadhana. Dient jedem Wesen als Gott. Gebt den Hungrigen Nahrung – Nahrung, die das Geschenk von Göttin Natur ist. Gebt diese Nahrung in Liebe und Demut mit der Süße des Namens Gottes. Sathya Sai, 29. März 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 19. JANUAR 2018

Das Leben ist ein Intervall zwischen Geburt und Tod, eine Prozession zum Grab, die genau zum Zeitpunkt der Geburt beginnt. Die Tiger lauern im Busch am Rande des Dschungelpfads. Haben sie ihre Beute entdeckt, machen sie im richtigen Moment einen Satz und schleppen sie zu ihrem Versteck. So wie der Tiger lauert auch der Tod auf jedes Wesen. Er schleicht auf leisen Pfoten hinter jedem her, und wenn die Stunde geschlagen hat, springt er hervor und durchtrennt die Lebensschnur. Habt Gott als euer Licht auf dieser schwierigen Lebensreise, dann werdet ihr euer Ziel sicher und beschützt erreichen. Beschließt noch heute, die spirituelle Übung der Rezitation des Namens eurer erwählten Gottheit zu praktizieren. Heißt die Angewohnheit willkommen, die Epen zu lesen, so wie ihr wirksame Heilmittel willkommen heißt! Sie heilen die tiefwurzelnden Krankheiten des Geistes (mind)! Nehmt Mantras als Medizin, um die Phobien des Geistes, die Unfähigkeit der inneren Sinne und die Unvollkommenheit des inneren Bewusstseins zu heilen. Sie klären eure Sichtweise, machen euch stark und beständig auf dem Weg zu Gott. Sathya Sai, 29. März 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 18. JANUAR 2018

Gottes Gnade ist wie der Regenschauer oder das Sonnenlicht. Ihr müsst spirituelle Übungen (sadhana) ausführen, um sie zu erlangen – das Sadhana des Aufstellens eines Gefäßes, um den Regen aufzunehmen, oder des Öffnens der Tür eures Herzens, damit die Sonne es erleuchten kann. Wie die Musik, die das Radio sendet, ist sie überall um euch herum. Ihr müsst jedoch das Empfangsgerät und die Wellenlänge einstellen, damit ihr euch daran erfreuen könnt. Praktiziert wenigstens ein bisschen Sadhana und betet um Gnade. Die Gnade wird alles richten. Sie wird euch Selbsterkenntnis (atma sakshatkara) und andere nebensächliche Wohltaten wie ein glückliches, zufriedenes Leben und ein gelassenes, mutiges Gemüt in unerschütterlichem Frieden schenken. Die Bananenstaude gibt einen Bund Früchte als Hauptgeschenk. Aber ihre Blätter, das weiche Herz ihres Strunks und die Blüte sind nutzbringende Nebensächlichkeiten. Das ist die Natur der Gnade: Sie erfüllt eine Vielfalt von Bedürfnissen. Sathya Sai Baba, 1. Januar 2004  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 18. JANUAR 2018

Gottes Gnade ist wie der Regenschauer oder das Sonnenlicht. Ihr müsst spirituelle Übungen (sadhana) ausführen, um sie zu erlangen – das Sadhana des Aufstellens eines Gefäßes, um den Regen aufzunehmen, oder des Öffnens der Tür eures Herzens, damit die Sonne es erleuchten kann. Wie die Musik, die das Radio sendet, ist sie überall um euch herum. Ihr müsst jedoch das Empfangsgerät und die Wellenlänge einstellen, damit ihr euch daran erfreuen könnt. Praktiziert wenigstens ein bisschen Sadhana und betet um Gnade. Die Gnade wird alles richten. Sie wird euch Selbsterkenntnis (atma sakshatkara) und andere nebensächliche Wohltaten wie ein glückliches, zufriedenes Leben und ein gelassenes, mutiges Gemüt in unerschütterlichem Frieden schenken. Die Bananenstaude gibt einen Bund Früchte als Hauptgeschenk. Aber ihre Blätter, das weiche Herz ihres Strunks und die Blüte sind nutzbringende Nebensächlichkeiten. Das ist die Natur der Gnade: Sie erfüllt eine Vielfalt von Bedürfnissen. Sathya Sai, 29. März 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 17. JANUAR 2018

Wenn ihr Gott schauen wollt, solltet ihr fest daran glauben, dass ihr nicht der Körper seid. Es ist eine Illusion, sich mit dem Körper zu identifizieren. Alles, was ihr außen seht, ist nichts anderes als eine Widerspiegelung und nicht die Wirklichkeit. Was ihr auch seht und wem ihr auch begegnet, betrachtet alles und jeden als Manifestation des Göttlichen. Gebt Differenzen zwischen ‚ich‘ und ‚du‘ keinen Raum. Alles in Gottes Schöpfung ist Reaktion, Reflektion und Resonanz, wohin ihr auch seht. Ihr schaut in einen Spiegel und sagt, ihr wäret im Spiegel. Tatsächlich seid ihr nicht im Spiegel. Nur die Reflektion erscheint im Spiegel. Wenn ihr hinter einem Berg steht und ‚Hallo‘ ruft, werdet ihr sogleich einen Ruf in derselben Intensität hören. Tatsächlich ist es eure eigene Stimme, nicht die eines anderen. Was immer ihr außen seht, ist die Widerspiegelung eures inneren Seins. Sathya Sai, 21. März 2004  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 16. JANUAR 2018

Entwickelt die Eigenschaft der Liebe. Hasst niemanden und entwickelt den Glauben, dass alles, was auch geschieht, gut für euch ist. Wenn ihr Schwierigkeiten und Leid begegnet, seid ihr allein dafür verantwortlich. Respektiert andere. Das allein wird euch beschützen. Wenn ihr dagegen jemanden beleidigt, wird diese Handlung euch bestrafen. Freud und Leid sind Ergebnisse eures eigenen Tuns. Eure Verdienste und Sünden folgen euch wie Schatten. Die Menschen halten anderen gern Predigten, aber befolgen selbst nicht ihre eigenen Grundsätze. Welchen Wert haben solche Belehrungen? All das ist Betrug. Die Lehren, die ihr lest oder hört, können euch niemals helfen, wenn ihr sie nicht auch in die Praxis umsetzt. Helft euren Mitmenschen zumindest ein wenig. Das allein wird euch helfen. Beschuldigt andere nicht für die Schwierigkeiten, die euch begegnen. Beschimpft andere niemals. Liebt alle. Sathya Sai Baba, 1. Januar 2004

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 16. JANUAR 2018

  Entwickelt die Eigenschaft der Liebe. Hasst niemanden und entwickelt den Glauben, dass alles, was auch geschieht, gut für euch ist. Wenn ihr Schwierigkeiten und Leid begegnet, seid ihr allein dafür verantwortlich. Respektiert andere. Das allein wird euch beschützen. Wenn ihr dagegen jemanden beleidigt, wird diese Handlung euch bestrafen. Freud und Leid sind Ergebnisse eures eigenen Tuns. Eure Verdienste und Sünden folgen euch wie Schatten. Die Menschen halten anderen gern Predigten, aber befolgen selbst nicht ihre eigenen Grundsätze. Welchen Wert haben solche Belehrungen? All das ist Betrug. Die Lehren, die ihr lest oder hört, können euch niemals helfen, wenn ihr sie nicht auch in die Praxis umsetzt. Helft euren Mitmenschen zumindest ein wenig. Das allein wird euch helfen. Beschuldigt andere nicht für die Schwierigkeiten, die euch begegnen. Beschimpft andere niemals. Liebt alle. Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-qformat:yes; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin-top:0cm; mso-para-margin-right:0cm; mso-para-margin-bottom:10.0pt; mso-para-margin-left:0cm; mso-pagination:widow-orphan; font-size:11.0pt; font-family:"Calibri","sans-serif"; mso-ascii-font-family:Calibri; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-hansi-font-family:Calibri; mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-theme-font:minor-bidi; mso-fareast-language:EN-US;} Sathya Sai Baba, 1. Januar 2004    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 16. JANUAR 2018

  Entwickelt die Eigenschaft der Liebe. Hasst niemanden und entwickelt den Glauben, dass alles, was auch geschieht, gut für euch ist. Wenn ihr Schwierigkeiten und Leid begegnet, seid ihr allein dafür verantwortlich. Respektiert andere. Das allein wird euch beschützen. Wenn ihr dagegen jemanden beleidigt, wird diese Handlung euch bestrafen. Freud und Leid sind Ergebnisse eures eigenen Tuns. Eure Verdienste und Sünden folgen euch wie Schatten. Die Menschen halten anderen gern Predigten, aber befolgen selbst nicht ihre eigenen Grundsätze. Welchen Wert haben solche Belehrungen? All das ist Betrug. Die Lehren, die ihr lest oder hört, können euch niemals helfen, wenn ihr sie nicht auch in die Praxis umsetzt. Helft euren Mitmenschen zumindest ein wenig. Das allein wird euch helfen. Beschuldigt andere nicht für die Schwierigkeiten, die euch begegnen. Beschimpft andere niemals. Liebt alle. Sathya Sai Baba, 1. Januar 2004    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 15. JANUAR 2018

Sankranti schenkt Tieren und Vögeln, der Natur und allen, vom Bauern bis zum König, unermessliche Freude. Sankranti kennzeichnet den Beginn der heiligen Zeit Uttarayana (der Bewegung der Sonne nach Norden). Die Namen unterscheiden sich, aber dieses Fest wird mit großer Freude von allen ungeachtet der Staatszugehörigkeit, Religion und Nationalität zelebriert. Auch ihr sollt die Ankunft des reichen Monats Pushya willkommen heißen und Sankranti in seinem ursprünglichen Geist feiern, indem ihr eure innere Freude manifestiert und sie mit anderen teilt. Das Wort ‚kranti‘ bedeutet Veränderung. Es meint einen Wandel von Elend zu Glück, von Unruhe zu Frieden und von Schmerz zu Freude. Glück kann nicht auf dem Markt gekauft und auf weltliche Weise erlangt werden. Es sollte sich aus dem Inneren heraus offenbaren. „Beginnt den Tag mit Liebe, füllt den Tag mit Liebe an und beendet den Tag mit Liebe. Das ist der Weg zu Gott.“ Wenn ihr das praktiziert, seid ihr immer glücklich und werdet von Kummer und Schwierigkeiten nicht beeinträchtigt. Sathya Sai, 14. Januar 2005

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 15. JANUAR 2018

  Sankranti schenkt Tieren und Vögeln, der Natur und allen, vom Bauern bis zum König, unermessliche Freude. Sankranti kennzeichnet den Beginn der heiligen Zeit Uttarayana (der Bewegung der Sonne nach Norden). Die Namen unterscheiden sich, aber dieses Fest wird mit großer Freude von allen ungeachtet der Staatszugehörigkeit, Religion und Nationalität zelebriert. Auch ihr sollt die Ankunft des reichen Monats Pushya willkommen heißen und Sankranti in seinem ursprünglichen Geist feiern, indem ihr eure innere Freude manifestiert und sie mit anderen teilt. Das Wort ‚kranti‘ bedeutet Veränderung. Es meint einen Wandel von Elend zu Glück, von Unruhe zu Frieden und von Schmerz zu Freude. Glück kann nicht auf dem Markt gekauft und auf weltliche Weise erlangt werden. Es sollte sich aus dem Inneren heraus offenbaren. „Beginnt den Tag mit Liebe, füllt den Tag mit Liebe an und beendet den Tag mit Liebe. Das ist der Weg zu Gott.“ Wenn ihr das praktiziert, seid ihr immer glücklich und werdet von Kummer und Schwierigkeiten nicht beeinträchtigt. Sathya Sai, 14. Januar 2005  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 14. JANUAR 2018

  Die Menschen feiern das Sankrantifest heute nicht mehr in seinem wahren Geist. Sie beschränken es auf die Ausführung von Ritualen, aber ohne Reinheit und Heiligkeit. In der Vergangenheit wurde das Sankrantifest als das wichtigste angesehen. Es ist der Tag, an dem der Bauer seine Ernte einholt, die Armen speist und glücklich ist. Vedische Gelehrte stehen in den frühen Morgenstunden (brahmamuhurta) auf und rezitieren vedische Mantras, die das Herz eines jeden reinigen. Dieses Fest hat auch eine besondere Bedeutung für die Haushälter. Sie laden die neu Vermählten (Schwiegersohn oder Schwiegertochter) in ihr Haus ein, schenken ihnen neue Kleider und verteilen an alle Süßigkeiten und süßen Reispudding, was den gesamten Haushalt mit Freude erfüllt. Kühle Brisen, lieblicher Vogelgesang und die süße Zuckerrohrernte kündigen Sankranti an. Das Fest schenkt den Bauern, Haushältern, Priestern und Kindern viel Freude und verheißt großes Glück. Es muss Enttäuschung und Verzweiflung verjagen und jedes Herz mit Hoffnung und Enthusiasmus anfüllen. Sathya Sai, 12. Januar 2004  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 13. JANUAR 2018

Der Mensch spricht heute harsche Worte, welche die Gefühle anderer verletzen. Ihr investiert Zeit in Handlungen, die ich euch schließlich ruinieren, wenn ihr Unangemessenes seht, schlechtem Reden zuhört und euch in unheiligen Aktivitäten ergeht. Ihr müsst eure Sinne in heiliger Weise nutzen, um euch vollkommener Gesundheit zu erfreuen. Ob ihr arm seid oder ein Millionär, ihr Geld habt oder nicht, Gott hat jeden von euch mit fünf Sinnen und einem Herzen (hridaya) ausgestattet. Nutzt sie auf rechte Weise und heiligt euer Leben. Das Herz voll Mitgefühl (daya) ist Hridaya. Ihr werdet, wie ihr denkt (yad bhavam tad bhavati). Ihr solltet eure Sinne für den Dienst an anderen nutzen, um sie zu heiligen. Wenn ihr keine Aktivitäten des Dienens unternehmen könnt, solltet ihr wenigstens sanft und liebevoll sprechen. Ihr könnt nicht immer gefällig sein, aber ihr könnt immer gefällig sprechen. Sathya Sai, 19. Januar 2002  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 12. JANUAR 2018

Dienst an seinen Mitmenschen sollte die wichtigste Aktivität des Menschen sein. Aber stattdessen verschwenden die Menschen ihre kostbare Zeit, indem sie sich entweder über die Vergangenheit oder die Zukunft Sorgen machen. Verkörperungen der Liebe! Dieser Körper ist nicht dazu gedacht, bloß zu essen, zu trinken und so unsere kostbare Zeit zu verschwenden. Gott hat uns diesen Körper gegeben, um anderen zu dienen und ihnen dadurch zu helfen. Diese Wahrheit müssen wir erkennen. Alle großen Menschen haben ihr Leben allein durch ihren Dienst an der Menschheit geheiligt. Jedes Glied im menschlichen Körper ist von Gott für Karmopasana, die Verehrung Gottes durch Dienst am Nächsten, gegeben. Karmopasana ist die einzige Methode, um das menschliche Leben zu heiligen. Wir führen spirituelle Disziplinen (sadhana) durch, aber diese können uns nur vorübergehende Befriedigung und keine ewige Freude schenken. Unsere alten Weisen konnten durch bewusstes Bemühen ewige Freude erreichen. Entwickelt deshalb starkes Vertrauen in die Wahrheit, dass allein Dienst an der Menschheit und nichts anderes euch ewige Freude gewähren kann. Sathya Sai, 1. Januar 2004  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 12. JANUAR 2018

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 11. JANUAR 2018

Populäre Kricket- und Tennisturniere kosten heutzutage mehrere hunderttausend Rupien. Wenn Sport zum Geschäft wird ohne Raum für Menschliche Werte, geht der Frieden verloren. Sport und Athletik müssen in einem Geist (spirit) der Einheit ausgeübt werden und Unterschiede in Nationalität, Sprache und Religion überwinden. Dann wird Gesundheit, Friede und Glück erfahren. Seit undenklichen Zeiten waren Sport und Athletik dazu gedacht, Gesundheit zu fördern und Freude zu bereiten. Heute sind diese Ziele in Vergessenheit geraten und durch kommerzielle Motive und Eigeninteresse ersetzt worden. Die Menschen erfreuen sich an der Bindung an den Körper, und das führt zu großer Engstirnigkeit und einem verengten Blickwinkel. Als Folge gehen Friede und Glück verloren. In jeder eurer täglichen Handlungen solltet ihr sportlich und kooperativ in Einheit und Harmonie sein. Ihr müsst erkennen, dass der innewohnende Geist (spirit, atman) ein und derselbe in allen Wesen ist. Deshalb müsst ihr Einheit und Gleichmut entwickeln. Dann wird sich das Göttliche in euch manifestieren und eure menschliche Natur wird göttlich. Sathya Sai, 14. Januar 1990  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 10. JANUAR 2018

Wenn der Name Gottes ausgesprochen und sein Bild geistig verehrt wird, sollte das nicht zu einer mechanischen Routine ausarten. Die Bedeutung des Namens und die Zufriedenheit der Gestalt müssen euer Bewusstsein gleichzeitig inspirieren und erleuchten. Entgeht der Routine und vertieft euch ernsthaft in die Anbetung der Gestalt und des Namens. Das ist der Weg, durch den ihr euch Frieden und Zufriedenheit verdient. Auf diese Weise sollten alle menschlichen Handlungen in hingebungsvoller Art und Weise ausgerichtet sein. Wie könnt ihr beim Pflanzen eines Setzlings für einen Baumwollstrauch die Hoffnung auf eine Mango haben? Fangt jetzt an! Das ist das Gebot der Stunde für dieses Problem und alle anderen Probleme beim Gewinnen von Frieden und Zufriedenheit. Wenn ihr jetzt hungrig seid, könnt ihr nicht bis morgen auf eure Mahlzeit warten; und ihr könnt auch nicht eure Mahlzeit jetzt essen in der Angst, dass ihr morgen wieder hungrig seid. Esst, wenn ihr hungrig seid, nicht vorher und nicht nachher. Strebt jetzt, betet jetzt an, erreicht es jetzt! Sathya Sai, 5. März 1968

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 9. JANUAR 2018

Chaitanya Mahaprabhu, ein großer Anhänger Krishnas, sagte: „Denkt unaufhörlich an Gott. Rezitiert seinen Namen. Es gibt nichts in dieser Welt außer Gott.“ Er fuhr fort, den Lobpreis Krishnas in den Straßen zu singen. Einige Schurken, die eifersüchtig auf sein wachsendes Ansehen waren, rissen ihm die Zimbeln aus den Händen. Danach benutzte er die Trommel, um seinen Gesang zur Ehre Gottes zu begleiten. Auch die Trommel wurde von den Schurken zerbrochen, doch das beunruhigte ihn nicht. Er fing an zu klatschen und Bhajans zu singen, weil er fühlte, dass es nicht notwendig war, das Singen des Gottesnamens mit einem Instrument zu begleiten. Da schlugen ihn die Schurken gnadenlos, sodass sein Körper übermäßig blutete. Doch Chaitanya sang gelassen weiter den Namen Gottes und innerhalb weniger Minuten verschwanden die Schmerzen und das Blut wundersamerweise! Denkt daran, dass Schwierigkeiten im Leben kein Hindernis für einen Menschen sind, der einen edlen Lebensweg eingeschlagen hat. Trotz aller Probleme und Schwierigkeiten, bleiben sie immer im Frieden und kontemplieren ständig Gott! Sathya Sai, 6. Mai 2001  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 8. JANUAR 2018

Die Hauptursache aller Unzufriedenheit ist Neid. Ihr könnt nur selbstzufrieden sein, wenn Neid aus eurem Herzen ausgerottet ist. Der zufriedene Mensch führt ein glückliches Leben. Wie entsteht Neid? Unzufriedenheit über das, an was es einem mangelt, bringt Neid hervor. Wenn ihr euch zum Beispiel mit jenen vergleicht, denen es besser als euch geht, die eine höhere Position innehaben, bessere Noten erzielen oder attraktiver aussehen, leidet ihr an eurem eigenen Minderwertigkeitsgefühl. Es ist ein Frevel, Neid in euch zu nähren. Schaut auf diejenigen, die noch schlechter dran sind als ihr, um diese böse Eigenschaften in euch loszuwerden. Wenn ihr zum Beispiel jene seht, die schlechtere Noten bekommen haben, könnt ihr euch damit trösten, dass ihr es besser als sie gemacht habt! Werdet Neid los, indem ihr euch mit jenen vergleicht, die schlechter dran sind. Mit der Zeit müsst ihr einen Sinn für Gleichmut gegenüber jenen, denen es besser geht, und jenen, denen es schlechter geht, entwickeln. Dieser Gleichmut ist eine göttliche Eigenschaft. Sathya Sai, 19. Januar 1989  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 7. JANUAR 2018

Ihr seid durch großes Glück zu Gott gekommen. Lasst diese Gelegenheit nicht verstreichen. Dies ist eure Chance, euer physisches, geistiges und spirituelles Wohlergehen sicherzustellen. Ihr habt diesen Segen dank eurer Verdienste bekommen, die ihr in vorherigen Leben angesammelt habt. Er ist nicht ein Ergebnis dieses Lebens. Denkt daran, dass es kein bedeutenderes Dharma als Wahrheit gibt. Allein die Wahrheit triumphiert. Von allen Eigenschaften Gottes ist Wahrheit die führendste. Gott wird als „Beschützer der Wahrheit und Verkörperung der Wahrheit“ (Satya-vak-palakaya Namah) gepriesen. Wahrheit ist Gott. Liebe Studenten, die Jugend ist ein entscheidender Abschnitt eures Lebens. Sie ist die Stufe, in der das Göttliche in euch erblühen kann. Sie ist die richtige Zeit, um nach der Veredelung der Sprache und dem Ehren eurer eigenen Worte zu streben. Wenn ihr euer Wort gebt, euch der Abstinenz verpflichtet oder ein Versprechen gebt, setzt alles daran, es einzuhalten. Sathya Sai, 19. Januar 1989  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 6. JANUAR 2018

Meine lieben Studenten, liebt eure Eltern und befolgt ihre Anweisungen. Eure Eltern bemühen sich sehr, euch zu ernähren, auszubilden und im Leben voranzubringen. Sie geben euch gutes Essen, gute Kleidung und gute Ausbildung. Wie könnt ihr erwarten, dass die Gesellschaft euch achtet, wenn ihr solche Eltern nicht respektiert? Ihr müsst euren Eltern durch euer Verhalten Freude bereiten. Wenn ihr hohe Qualifikationen erreicht, fördert dies das Ego, aber nicht Demut und Respekt gegenüber euren Eltern und den Älteren. Kultiviert deshalb gewissenhaft die Eigenschaften Demut, Respekt und Ehrerbietung. Nur dann könnt ihr zu guten Bürgern des Landes werden. Es ist nicht notwendig, dass jeder zu einer gewissen Größe aufsteigt. Dennoch ist es für jeden wichtig, ein großartiger Bürger zu werden. Ruf und Ruhm kommen heute und sind morgen schon wieder Vergangenheit. Berühmtheit und Ruhm kommen heute und gehen vielleicht morgen schon verloren. Aber der gewonnene gute Ruf bleibt immer bestehen. Erwerbt euch deshalb einen guten Ruf. Denkt immer an Gott und verdient euch seine Gnade. Dann wird euer Leben mit Gewissheit geheiligt! Sathya Sai, 12. Januar 2004  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 5. JANUAR 2018

Verkörperungen der Liebe! Achtet darauf, dass eure Liebe für Gott nicht in Abhängigkeit von der Erfüllung oder Nichterfüllung euer Wünsche wankt. Denkt daran, dass ihr die Früchte eurer eigenen Handlungen reifen lasst, seien sie nun gut oder schlecht. Allein die Liebe Gottes kann dauerhafte Glückseligkeit schenken. Meidet schlechte Eigenschaften wie Hass und Neid. Wenn ihr ein geheiligtes Leben führen und heilige Erfahrungen machen möchtet, müsst ihr euch mit heiligen Handlungen beschäftigen. Das Gute und Böse in dieser Welt kann nur durch die Handlungen der Menschen verändert werden. Die Transformation der Gesellschaft muss mit der Transformation des Einzelnen beginnen. Denkt daran, dass ihr in eurem Leben in einem ‚Goldenen Zeitalter‘ lebt. Verschwendet es nicht, geht euren Pflichten nach, liebt und ehrt eure Eltern und dient der Gesellschaft. Haltet immer an guten Eigenschaften fest. Seid glücklich und macht andere glücklich. Wenn Studenten Bescheidenheit, Ehrerbietung gegenüber den Ältesten und Liebe zu allen kultivieren, bin ich sehr glücklich. Sathya Sai, 11. Januar 1998  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 4. JANUAR 2018

Das Leben ist eine Zeitung. Lest gelegentlich einige Kolumnen und Titel, die eure Aufmerksamkeit erhaschen, und werft sie weg. Nehmt es nicht wichtiger als diese. Denkt daran, dass die Zeitung von heute (Englisch: newspaper) schon morgen Müll ist (waste paper)! Ebenso ist das Leben nur ein flüchtiges Durchblättern. Ein Leben reicht. Lasst den kommenden Tod in diesem Leben den letzten sein. Ihr alle seid Schmuckkästchen göttlicher Liebe; teilt sie und dehnt sie aus. Bringt diese Liebe in Handlungen des Dienens, Worten der Anteilnahme und Gedanken des Mitgefühls zum Ausdruck. Wenn ihr aus dem Schlaf erwacht, wisst ihr, dass der Traum, den ihr hattet, nur eine Angelegenheit von Minuten war, wenngleich die Kette der geträumten Ereignisse viele Jahre umspannte. Auch dieses Leben wird als vorübergehend erscheinen, wenn ihr nach diesem kurzen ‚Lebenstraum‘ in höchste Weisheit (jnana) erwacht. Seid immer voller Freude, damit ihr mit einem leisen Lachen gehen könnt, wenn der Tod ruft, anstatt vor Kummer zu winseln. Ich segne euch, damit ihr euer Leben so gestaltet, dass ihr diese höchste immerwährende Glückseligkeit erreicht. Sathya Sai, 7. Juli 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 3. JANUAR 2018

Arjuna wird auch Partha genannt – ein Name der für alle gilt, denn er bedeutet ‚Erdenmensch, auf der Erde geboren‘. Sein Kampf ist ein Denkanstoß für alle. Arjuna war von Liebe überwältigt, die von Egoismus und Täuschung gefärbt war. Er fühlte, dass es falsch sei seine Verwandten zu töten, indem er die Armee, die sich gegen ihn aufgestellt hatte, schlug. Er zog ein Leben von Almosen dem Herrschen über ein Königreich vor, das durch das Schwert gewonnen wurde. Dieses unangebrachte Mitgefühl, das auf einem unwirklichen Gefühl für Werte basierte, zog die Aufmerksamkeit Gottes an, der beschloss, es in die Entsagung von Anhaftung an das Handeln und seinen Früchten zu wandeln. Nur wenn ihr ein tiefes Sehnen nach der Führung von euren angemessenen Handlungen (dharma) entwickelt und wenn ihr euren Willen, Intellekt, eure Gefühle und Impulse Gott unterwerft, wird er euch zu sich führen und euch mit der Höchsten Glückseligkeit beschenken. Praktiziert in eurem täglichen Leben das Reinigen eurer Gefühle, ändert eure Einstellung und reist zur letztendlichen Vollendung. Das sollte die beständige Wache eines jeden Suchenden sein. Sathya Sai, im Juli 1970  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 2. JANUAR 2018

Die direkteste Methode für den spirituellen Erfolg ist Nishkāmakarman – Handeln, ohne die daraus hervorgehende Frucht zu beachten oder sich an diese zu binden, Handeln als Pflicht, Handeln als Hingabe, Handeln als Anbetung. Aber die Handlung und ihre Frucht sind keineswegs zwei verschiedene Dinge: Die Frucht ist die Handlung selbst – in ihrer Schlussphase, dem Höhepunkt, dem Abschluss. Die Blüte ist die Frucht, die Frucht ist die Blüte, das eine ist der Anfang, das andere das gesetzmäßige Ende. Die Blüte wird zur Frucht, die Handlung wird zur Konsequenz. Es ist die Pflicht eines jeden zu handeln. Handelt gut, handelt in Gottesfurcht, handelt innerhalb der Grenzen von Moral, handelt in Liebe, handelt ohne Unterbrechung. Die Konsequenzen daraus werden so natürlich folgen wie die Frucht auf die Blüte. Man braucht sich weder zu sorgen noch zu frohlocken. Handelt enthusiastisch mit Vertrauen, und der Erfolg wird euer sein. Sathya Sai Baba spricht Band 6, 27. März 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 1. JANUAR 2018

Jeder ist darauf erpicht, glücklich zu sein. Alle wollen weniger arbeiten und mehr verdienen, wenig geben und viel bekommen. Doch niemand will ein Experiment wagen und den anderen Weg gehen: weniger zu wünschen und mehr zu geben. Jeder Wunsch ist eine Fußfessel, die am Weiterkommen hindert. Ein junger Collegestudent kann sich auf zwei Beinen frei herumbewegen. Ist er aber verheiratet, wird er vierfüßig! Ein Kind macht beide sechsfüßig und der Radius der Bewegungsfreiheit wird weiter eingeschränkt. Je mehr Füße, desto langsamer – ein Tausendfüßler kann nur noch krabbeln! Das Anhäufen von Sofas und Sesseln, Liegen und Tischen überlädt das Herrenhaus und macht Bewegungen langsam und riskant. Verringert eure Wünsche und führt ein einfaches Leben, das ist der Weg zum Glücklichsein. Anhaftung zieht Leid nach sich! Wenn am Ende der Tod verlangt, dass alles und jeder zurückgelassen werden muss, seid ihr von Kummer überwältigt! Seid wie der Lotos – auf dem Wasser, nicht darin. Der Lotos braucht Wasser, um zu wachsen, aber er lässt nicht zu, dass auch nur ein einziger Tropfen ihn nässt! Sathya Sai, 15. Mai 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 31. DEZEMBER 2017

Die Liebe zu Gott kann nur in einem gut gepflügten Herzen wachsen, das frei von Unkraut ist. Bereitet euer Herz durch Namasmarana (die beständige Rezitation des göttlichen Namens) vor. Das wird ‚Weg der Reinigung des Bewusstseins (chitta shuddhi yoga)‘ genannt. Ladet jede Sekunde mit dem göttlichen Strom auf, der vom Namen ausgeht. Habt den Namen Gottes immer auf eurer Zunge und in jedem eurer Atemzüge. Das wird Seine Gestalt als das innere Herz von allem, jedem Gedanken und jeder Wende des Schicksals wachrufen. Das wird euch mit Seiner Gemeinschaft versorgen und euch in Kontakt mit Seiner unfehlbaren Energie und Glückseligkeit bringen. Das ist die gute Gesellschaft (satsanga), die euch maximalen Segen schenkt. Sprecht mit Gott, der in euch ist, und bekommt Mut und Trost von ihm. Er ist der Guru, der am meisten an eurem Fortschritt interessiert ist. Sucht den Guru nicht außerhalb von euch, in Einsiedeleien und an heiligen Orten. Der Gott in euch ist Vater, Mutter, Lehrer und Freund. Gott ist Liebe; lebt in Liebe – das ist die von den Weisen gezeigte Richtung. Sathya Sai, 1. März 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 30. DEZEMBER 2017

  Macht eine Liste mit allem, nach dem ihr bislang geschrien habt. Ihr werdet feststellen, dass ihr euch nur nach erbärmlichen Dingen, vergänglichen Ehren und flüchtigem Ruhm gesehnt habt. Ihr solltet ab sofort nur nach Gott schreien, nach eurer eigenen Reinheit und Vollendung. Ihr solltet wegen der sechs Kobras, die in eurem Geist (mind) Schutz gesucht haben und ihn mit ihrem Gift zerrütten, weinen und jammern: Lust, Ärger, Gier, Anhaftung, Stolz und Bosheit. Beruhigt sie wie der Schlangenbeschwörer mit seiner wiegenden Flöte. Die Musik, die sie bändigen kann, ist das laute Singen des Gottesnamens. Wenn sie zu berauscht sind, um sich zu bewegen und Schaden anzurichten, packt sie im Nacken und zieht ihnen ihre Giftzähne wie der Schlangenbeschwörer. Danach können sie euer Spielzeug sein, ihr könnt sie behandeln wie ihr wollt. Wenn sie überwältigt sind, erlangt ihr Gleichmut. Ihr werdet von Ehr und Schmach, Gewinn und Verlust, Freud und Leid nicht beeinflusst. Sathya Sai, 26. März 1968      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 29. DEZEMBER 2017

  Mögt ihr die Stimme einer Krähe? Ihr vertreibt sie, wenn sie anfängt zu krähen. Ihre Stimme ist harsch und zu laut! Der Kuckuck anderseits sieht zwar aus wie die Krähe, aber alle mögen seine süße Stimme, nicht wahr? Gott hat euch mit einer Zunge gesegnet, um eure Gedanken, Ideen, Gefühle, Wünsche, Gebete, Freuden und Sorgen auszudrücken. Wenn ihr ärgerlich seid, sprecht ihr harsche Worte in einem lauten Ton. Seid ihr glücklich, sprecht ihr liebliche Worte in einer tiefen, gefälligen Stimme. Ich bitte euch, eure Zunge nur für eigenes Wohl und das Wohl anderer zu nutzen. Wenn ihr harsch mit anderen sprecht, antworten sie laut und harsch. Ärgerliche Worte führen zu noch ärgerlicheren Reaktionen. Aber wenn ihr sanfte und liebliche Worte benutzt, falls jemand verärgert über euch ist, wird er sich beruhigen und es wird ihm leid tun, dass er seine Zunge auf diese Weise benutzt hat. Sprecht also immer sanft und liebevoll! Sathya Sai, 16. Mai 1969    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 28. DEZEMBER 2017

  Scheinheiligkeit grassiert heute in der Spiritualität mehr denn je. Da sind Eisen und Magnet. Der Magnet zieht das Eisen an; das ist beider Bestimmung. Aber wenn das Eisen von Rost überzogen ist, kann es sein, dass die Gnade des Magneten ungenügend wirksam ist, um es anzuziehen. Gier nach sinnlichen Vergnügen wirkt mit Sicherheit wie Rost. Sie ist wie der Staub, der Rost erzeugt. Der Rost zerstört letztlich das Eisen und verändert sein angeborenes Wesen. Deshalb muss das Eisen ständig geprüft und entstaubt werden. Wenn es dann mit dem Magneten in Kontakt kommt, erhält auch es Magnetismus und sein Streben findet Vollendung. Dieser Erfolg ist das Beste für den Magneten und das Eisen. Der Staub sinnlicher Gier kann durch gute Gesellschaft vermieden werden und indem die Grundsätze des guten Verhaltens praktiziert werden, die man von guter Gesellschaft lernt! Sathya Sai, 11. März 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 27. DEZEMBER 2017

Entwickelt geschwisterliche Gefühle für alle. Gott ist Einer, Liebe ist Eines. Echte Liebe transzendiert Gesellschaftsklasse, Hautfarbe und Glaubensbekenntnis. Die Wahrheit ist Eine. Das Ziel ist Eines. Alle Wege führen zu dem einen Gott. Wie könnt ihr mit euren Brüdern streiten und kämpfen? Unsere Kultur hat die gültigen Wege betont, in denen ihr eure Energie und euer Geld verwenden solltet – um den Notleidenden, Kranken, Hungrigen, Analphabeten und jenen, denen es an Kleidung und Obdach mangelt, zu dienen. Sie verurteilt das Verschwenden von Energie und Geld für Pomp, Rache, konkurrierende Uneinigkeit und materielle Triumphe. Wohlstand muss auf Treuhand beruhen und für das Fördern von Bruderschaft der Menschen und Vaterschaft Gottes verwendet werden. Sie legt auch klar dar, dass nichts getan werden darf, was den Glauben anderer an Gott oder ihr eigenes Selbst beschädigt. Glaube ist eine zarte Pflanze, die alle Pflege braucht, die ihr geben könnt. Sathya Sai, 12. Mai 1969    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 26. DEZEMBER 2017

Jesus war Mitgefühl (karuna), das in menschlicher Gestalt kam. Er verbreitete den Geist (spirit) des Mitgefühls und spendete den Unglücklichen und Notleidenden Trost. Gute Taten provozieren die Schlechten immer. Doch sollte man nicht zögern oder sich ängstigen, wenn sich Widerstand in den Weg stellt. Die Herausforderung bereitet Freude, sie ruft versteckte Ressourcen der Stärke wach und springt in den Abstand zwischen zwei Schmerzen. Man muss Schwierigkeiten bekämpfen, um die Freude des Sieges auszukosten. Jesus war das Ziel für viele Hindernisse, und er begegnete allen kühn. Jesus war inkarnierte Liebe. Er manifestierte Liebe in Form des Dienens. Jesus erschöpfte sich in diesem Dienen. Das Herz voller Mitgefühl ist wahrlich der Tempel Gottes. Entwickelt Mitgefühl. Gebt den Hungrigen Nahrung, den Verlassenen, Kranken und Leidenden Trost. Lebt in Liebe. Seid gut, tut Gutes und seht Gutes. Das ist der Weg zu Gott. Sathya Sai, 25. Dezember 1981    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 25. DEZEMBER 2017

  Jesus war höchst rein und heilig. Jesu Lehren zu vergessen und Liebe zu ihm vorzugeben, ist in keinster Weise Liebe. Ihr alle müsst daran denken: „Gott ist das Eine. Liebe ist Gott. Lebt in Liebe.“ Es macht  keinen Sinn, den Namen Jesu nur  anzurufen und zu ihm zu beten, ohne seine wichtigste Botschaft zu beachten: „Gott ist in allen. Beschimpft niemanden. Fügt niemandem Schaden zu.“  Das war Jesu wichtigste Botschaft. Jesus opferte seine Leben, um „Frieden auf Erden und Wohlgefallen unter allen Menschen“ zu errichten. Ohne Frieden kann der Mensch auf keinem Gebiet, sei es im Materiellen, Spirituellen oder in der Moral, Fortschritte machen. Was die Welt heute braucht, ist die erlösende und einende Kraft der Liebe, die Jesus schenkte – Liebe, die sich kontinuierlich ausweitet und immer mehr Menschen umfasst. Die Menschheit sollte eine Familie werden. Dann wird die Welt zum Paradies. Gebt also von heute an engstirnige Gedanken bezüglich Religion, Nation, Gesellschaftsstand und Glaubensbekenntnis auf und entwickelt eine weitere Sichtweise. Ich wünsche euch allen Glückseligkeit.   Sathya Sai, 25. Dezember 1982      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 24. DEZEMBER 2017

  Anstatt die Großen zu verehren, ist es weit segensreicher, sie zu lieben. Ehr und Lobrede erhebt sie auf ein unerreichbares Podest. Liebe bindet ein Herz an das andere. Die Dankbarkeit für die erhaltene Inspiration und Anleitung muss Herzen in Liebe verbinden. Die Weihnachtsfeier sollte nicht aus ein paar Liedern, Bildern, Kunstbäumen und dem Weihnachtsmann bestehen. Sie muss von dem Entschluss durchdrungen sein, wenigstens einige der Lehren zu praktizieren, die Jesus erteilte. Am Allernotwendigsten ist Glaube an Gott und in eure eigene göttliche Natur. Spirituelle Freude, Wertschätzung und die Schau (darshan) Gottes muss der natürliche Lebensatem werden und der Sinn eurer Existenz sein. Jesus lehrte die Menschheit durch Gebot und Vorbild das atmische Prinzip, das die ewige Quelle von Glückseligkeit ist. Seid, was ihr auch tut, wo ihr auch seid, wie es euch auch ergeht, davon überzeugt, dass ihr immer in Gott seid. Erkennt, dass alles göttlich ist und alle Handlungen Opfergaben zur Verherrlichung Gottes sind. Macht euer Leben auf diese Weise sinnvoll. Sathya Sai, 25. Dezember 1982  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 23. DEZEMBER 2017

Haltet die regelmäßigen Stunden ein, die ihr der Wiederholung des Gottesnamens (japa) widmet. An freien Tagen, an denen ihr euch nicht um das Büro und Einkaufen kümmern müsst, solltet ihr mehr Japa bis früh in den Morgen praktizieren. Tut das mit Liebe und Enthusiasmus. Es sollte natürlich für euch werden, dies zu tun. Die Gnade des Gurus hilft sehr. Durch Anstrengungen und aufrichtiges Gebet könnt ihr euch seine Gnade verdienen. Als Vivekananda immer mehr Bücher las, glitt er in Atheismus und Agnostizismus, aber eine Berührung von der Hand Sri Ramakrishna Paramahamsas, seines Gurus, transformierte ihn vollständig. Auch ihr könnt euch diese Gnade durch eure Anstrengungen und aufrichtiges Gebet verdienen. Rezitiert Soham, bevor ihr die Meditation beginnt, atmet So ein und Ham aus. Soham bedeutet „Er ist ich“; das identifiziert euch mit dem Unendlichen und weitet euer Bewusstsein aus. Bringt euren Atem und eure Gedanken in Harmonie. Atmet sanft und natürlich, macht den Atem nicht künstlich und schwerfällig. Er muss sanft und still ein- und ausströmen. Sathya Sai, 12. Mai 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 22. DEZEMBER 2017

Dharmakshetra und Kurukshethra sind nicht bloß Orte nahe Delhi und Hastinapur auf der Indienkarte. Ebenso sind die Pandavas und Kauravas nicht nur Clanfiguren in einer Geschichte. Der menschliche Körper wird Kshetra – Feld – genannt, und somit befindet sich Dharmakshetra in allen. Wenn der Eigentümer des Körpers alle Wünsche, Leidenschaften und Impulse ablegt, wird der Körper zum Dharmakshetra – dem Feld der Rechtschaffenheit (dharma)! Ein Kind hat in seinem Herzen nur Dharmakshetra, denn es hat keine sinnlichen Wünsche entwickelt. Es nimmt alles so, wie es kommt. Sein Ego ist noch nicht weit in der objektiven Welt der Vielfalt verzweigt. Aber wenn ihm Zweige und Blätter wachsen, nimmt das Dharmakshetra die Form vom Kurukshetra an – dem Schlachtfeld, in dem der Geist zwischen Hoffnung und Verzweiflung kämpft und gezwungen ist, diverse süße und bittere Früchte als Ergebnis seiner eigenen Handlungen, zu denen er sich entschieden hat, zu verzehren. Handlungen, die von Weisheit (jnana) erleuchtet werden, bringen Erfolg. Die Weisheit, dass allein Gott existiert, kann Gottes Gnade anziehen! Sathya Sai, 12. Mai 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 21. DEZEMBER 2017

Wir stellen fest, dass selbst von den Hochgebildeten nur wenige ihren alternden Eltern helfen und ihnen nur einen Bruchteil der Annehmlichkeiten bereiten, die sie selber einfordern. Jeder ist damit befasst, sich seinen eigenen Lebensstandard zu sichern. Wie lange könnt ihr diesen Lebensstandard aufrechterhalten? Es wird ein Tag kommen, an dem ihr allem Lebewohl sagen müsst, was ihr mit Gerissenheit und Vielen Leid und Kummer, Unfrieden und Leid bereitend angesammelt habt. Der Dienst an Eltern, den Älteren und Notleidenden bereitet unvergleichliche Freude und Zufriedenheit. Tugend und Rechtschaffenheit werden euer Zeuge am Tag des Gerichts sein; weder euer Bankkonto noch eure Einkommenssteuer werden für euch sprechen. Das göttliche Prinzip liegt jetzt jenseits aller Erfahrung, weil ihr nicht bereit seid, anderen, in denen auch dasselbe Prinzip ist, euer Bestes zu geben. Wenn ihr bereit seid zu geben, seid ihr berechtigt zu nehmen, aber erst dann. Liebt und kooperiert. Helft und dient. Sathya Sai, 22. November 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 20. DEZEMBER 2017

  Gott wohnt der Welt inne. Behandelt die Welt deshalb so liebevoll wie euren Meister. Dient, einerlei welche Hindernissen oder zynischen Hohn ihr vielleicht anzieht. Die Folter, der Prahlada durch seinen Vater ausgesetzt war, um seine Gedanken von Gott abzuwenden, half ihm die unerschütterliche Hingabe hervorzubringen. Die Boshaftigkeit von Ravana diente dazu, die Macht von Ramas Bogen zu offenbaren. Verleumder wie Shishupala, Dantavakra, Ravana und Kamsa sind unvermeidbares Beiwerk einer jeden Inkarnation. Wenn ihr versucht, Tugenden zu kultivieren und zu teilen, werden selbstlose Liebe, Tapferkeit, Schwierigkeiten und Mühen ganz natürlich folgen. Ihr müsst sie begrüßen, denn ohne sie kann das Beste in euch nicht zum Vorschein kommen. Wenn Gold in solchen Mengen wie Staub vorhanden und Diamanten so zahlreich wie Kieselsteine wären, würde sich niemand um sie kümmern. Denkt daran, dass edle Metalle erst nach großer Anstrengung und mit einem hohen Kostenaufwand gewonnen werden können. Das ist auch der Grund, warum für immer so eifrig ihnen gesucht wird! Sathya Sai, 17. Mai 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 19. DEZEMBER 2017

Welchen Sinn hat es, wenn ihr einfach  nur den Namen und die Gestalt des Gottes anbetet, der euch lieb ist, ohne ein Streben nach dem Kultivieren gleicher Liebe für alle, so wie Gott sie hat, und nach seinem unerschütterlichen  Gleichmut (shanti), seiner reichen Liebe (prema), unendlichen Geduld und Kraft (sahana) und ewig glückseligen Natur (ananda)? In euren Studien führt ihr die Begebenheit aus, die als „Wunder“ in Büchern über mich beschrieben werden, als die ungewöhnlichen Kräfte Sais. Ich fordere euch auf, diese Dinge nicht wichtig zu nehmen. Messt ihnen keine Bedeutung bei. Die größte und wichtigste Kraft ist meine selbstlose Liebe (prema). Ich kann den Himmel in die Erde verwandeln oder die Erde in den Himmel, doch das ist kein Zeichen göttlicher Macht. Die unendliche Liebe, die universal und immer gegenwärtig ist – sie ist das einzigartige Zeichen von Göttlichkeit. Begeht nicht den Fehler, Einige der Ehrerbietung für würdig zu halten, und Andere nicht. Sai existiert in jedem und somit verdienen alle eure Ehrerbietung und euren Dienst! Sathya Sai, 17.  Mai 1968

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 18. DEZEMBER 2017

Der Rosenkranz (japamala) ist für Anfänger auf dem spirituellen Weg sehr nützlich, doch so wie ihr fortschreitet muss die Wiederholung des Namens (japa) euer wahrer Lebensatem werden, und damit wird die Rotation der Perlen entbehrlich. Das Praktizieren soll euch zu „Sarvada sarva kaleshu sarvatra Hari chintanam“ führen, was bedeutet, dass man immer über Gott meditieren sollte, jederzeit und überall. So wie ihr den Schwimmreifen ablegt, nachdem ihr schwimmen gelernt habt, und die Krücken beiseite legt, nachdem ihr wieder laufen könnt, ist die Japamala nur ein Behelf für die Konzentration und systematische Kontemplation. Noch wichtiger ist es, keinen Dorn des Hasses in eurem Geist (mind) zu haben und Liebe (prema) für alle zu entwickeln. Begehren ist ein Sturm, Habgier ein Strudel, Stolz ein Steihang, Anhaftung eine Lawine und Egoismus ein Vulkan. Haltet euch davon fern, wenn ihr meditative Kontemplation praktiziert (japa-dhyana), damit sie euren Gleichmut nicht stören. Setzt Liebe in eurem Herzen auf den Thron. Dann werden dort Sonnenschein, kühle Brise und plätscherndes Wasser der Zufriedenheit sein, das die Wurzeln eures Glaubens nährt. Sathya Sai, 10. Mai 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 17. DEZEMBER 2017

Vorstellungen von Überlegenheit und Minderwertigkeit entstehen nur in einem Herzen, das durch Egoismus verdorben ist. Wenn jemand darüber argumentieren möchte, dass er überlegen ist und sein Weg der Verehrung heiliger, dann bestätigt das nur, dass diese Person den Kerngedanken von Glaube völlig verfehlt hat. Spirituelle Bemühungen (sadhana) müssen die Einheit in der ganzen Schöpfung offenbaren. Fragt euch selbst einmal: Wenn ihr nach den Bhajans oder nach der Meditation aufsteht, seht ihr die anderen in einem helleren Licht, von Göttlichkeit leuchtend?  Ist eure Liebe größer und selbstloser geworden, redet ihr weniger oder dient ihr anderen ernsthafter? Das alles ist ein Zeichen von Erfolg, den ihr euren spirituellen Bemühungen zuzuschreiben habt. Euer Fortschritt muss durch euren Charakter und euer Verhalten verbürgt sein. Sogar ein Felsbrocken wird durch den Einfluss von Sonne, Regen, Hitze und Kälte zu Matsch reduziert und für den Baum so zur Nahrung. Sadhana muss eure Haltung gegenüber Wesen und Dingen verändern, ansonsten ist eure spirituelle Übung nur ein Witz und eine Vergeudung eurer Zeit! Vergesst nicht, dass sogar das zu Stein gewordene Herz erweicht werden kann, sodass das Göttliche darin gedeihen kann – also, gebt nicht auf! Ansprache von Sathya Sai, 13. Januar 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 16. DEZEMBER 2017

Der Weise Patanjali definiert ‚Yoga‘ als Kontrolle (nirodha) der Aufregungen (vrittis) des Gemüts (chitta). Wenn euer Gemüt beruhigt ist und frei von den Wellen, die vom Wind des Verlangens erzeugt werden, dann seid ihr ein Yogi. Der Herr Krischna wird in der Gita Yogeeshwara genannt, denn, als höchster Yogi ist Er der Ozean, der von den Wellen, die die Oberfläche aufwühlen, unbewegt bleibt. Tatsächlich tanzte der junge Krischna auf dem Kopf der Schlange Kaliya und zwang sie, ihr Gift zu erbrechen.  Die innere Bedeutung davon ist, dass Er die giftige Schlange (sinnliches Verlangen) unschädlich machte! Yoga ermöglicht euch, Sinneskontrolle und nicht nur Atemkontrolle zu praktizieren und ist so der beste Weg, ein Yogeeshwara zu werden. Transzendiert das ‚Viel-Bewusstsein’ (anekatwa bhava) und kultiviert ‚Eins-Bewusstsein‘ (ekatwa bhava)! Das wird Unfriede, Kummer, Schmerz und Stolz beenden. Sieh alle als die vielen Ausdrücke des Einen Herrn, als vielfache Glühbirnen verschiedener Farben und Wattzahl, erhellt vom selben elektrischen Strom. Ansprache von Sathya Sai, 10. Mai, 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 15. DEZEMBER 2017

Spirituelles Streben (sadhana) enthüllt die wahre Identität des Allgegenwärtigen Göttlichen Selbst. Aber seid achtsam; spirituelle Übungen können sogar Stolz und Neid als Nebenwirkung des Fortschrittes fördern. Ihr rechnet aus, wie lange und wie oft ihr eure spirituellen Übungen durchgeführt habt; dann seid ihr der Versuchung ausgesetzt, auf andere herabzusehen, die weniger gemacht haben. Ihr seid stolz, dass ihr zehn Millionen Mal den Namen Gottes rezitiert oder geschrieben habt. Ihr redet über euren Erfolg, wann immer ihr Gelegenheit dazu habt, damit andere euch für euren Glauben und eure Standhaftigkeit bewundern. Aber es sind nicht die Millionen, die zählen, sondern was zählt, ist die Reinheit des Geistes (mind), die sich aus einer echten Konzentration auf den Namen ergibt. Euer Sadhana darf nicht wie das Tragen von Wassers in einem Weidenkorb sein! Ihr werdet so kein Wasser sammeln können, egal wie oft ihr schöpfen geht.  Jede Untugend ist wie ein Loch im Korb. Deshalb haltet euer Herz rein und lasst es nicht undicht werden. Reinigt achtsam euer Herz von Bosheit, Habsucht, Hass und Wut. Ansprache von Sathya Sai, 13. Januar 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 14. DEZEMBER 2017

Euer Geist (mind) ist voll von weltlichen Dingen, euer Magen verlangt zu viel von eurer Zeit und Energie. Wünsche und Verlangen vermehren sich schneller, als ihr sie befriedigen könnt und eure Träume sind viel zu fantasiereich, sodass sie euch zu falschen Siegen und absurden Abenteuern führen. Beschäftigt mit dem Analysieren der materiellen Welt, habt ihr euren Sinn für das Geistige, eure Sanftmütigkeit und Vortrefflichkeit verloren, und darum ist Wahrheit nur noch ein Wort aus dem Wörterbuch.  Mitgefühl ist reduziert auf eine bedeutungslose Farce.  Den Menschen fehlt Selbstbewusstsein, denn bei der kleinsten Provokation sind sie überfordert und verwandeln sich in ein wildes und bösartiges Tier. Demut, Geduld, Hochachtung – diese sind so wertlos wie eine Lampe ohne Flamme in weiter Ferne. Die einzige Hoffnung, die ihr in der heutigen grauenhaften Dunkelheit habt, ist der Name Gottes. Das ist das Boot, das euch über die stürmische See trägt, die verdunkelt von Hass und Angst ist und aufgewühlt von Furcht und Terror. Ergreift ihn mit allem Ernst und standhaftem Glauben. Ansprache von Sathya Sai, 26. Februar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 13. DEZEMBER 2017

Trauert nicht und seid auch nicht der Grund für Trauer. Die wahre Verkörperung der Glückseligkeit (ananda) liegt in euch, in allen und allem anderen. Trotz der Vielfalt und Vielzahl von Behältern - das, was in ihnen ist, ist dasselbe. Das ist das Prinzip von Sat-Chit- Ananda, Sein-Bewusstsein-Glückseligkeit! Das kleinste Atom und der mächtigste Stern, beide sind grundsätzlich Eins. Alle sind in Wahrheit Brahman – Gott! Ihr lest in den heiligen Büchern, dass Gott Vishnu Garuda, den Adler, als Gefährt hatte, Shiva hatte Nandi, den Stier, als sein Fortbewegungsmittel, und Brahma reitet auf dem Schwan (Hamsa). Subrahmanya reist auf einem Pfau und Shani hat die Krähe als sein Gefährt. Ganesha reitet auf der Maus, obwohl Er einen erstaunlich korpulenten Körper hat und einen Elefantenkopf! Das bedeutet aber nicht, dass die Gottheiten hilflos ohne ihre Tiere und Vögel als Werkzeuge zur Fortbewegung sind.  Es enthüllt nur, dass kein Vogel und kein wildes Tier verachtet werden soll, denn das Göttliche benutzt jedes als Instrument. Als Körper (deha) gesehen, sind alle individuell verschieden; als dehi, die Verkörperung des Göttlichen (Brahman), sind alle Eins. Ansprache von Sathya Sai, 13. Januar 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 12. DEZEMBER 2017

Millionen Menschen wiederholen den Namen Gottes, aber nur wenige haben einen festen Glauben!  Noch weniger Menschen suchen die Glückseligkeit (ananda), die in der Betrachtung des Ruhmes Gottes (atma) in eurem Inneren zu finden ist. Diese Glückseligkeit kann euch nur euer innewohnendes Göttliches Selbst schenken.  Einige Menschen beschweren sich, dass die Wiederholung (japam) des Namens nicht ihre Schmerzen, ihren Kummer und ihre Habgier geheilt hat! Der Grund liegt darin, dass sie mechanisch ihre Gebete wiederholen. Sie meditieren aus Gewohnheit oder aus sozialer Konformität oder um ein gutes Ansehen wegen ihrer Religiosität zu erlangen! Wenn die Menschen die kostbaren Schriften, welche die Wissenschaft des Selbst lehren, nicht verinnerlicht haben, dann plappern sie das Gelernte nach und setzen es nicht um. Sie haben keinen Glauben an die Aussage dessen, was sie da wiederholen. Welchen Gewinn können sie daraus wohl ziehen? Der Krebs des Zweifels hat ihre ehrfürchtige Einstellung zu den Schriften untergraben. Sie entwerten die Schriften in ein Geld-oder-Ruhm bringendes Mittel; und wenn sie kein Geld oder Ruhm durch sie erlangen, sind sie enttäuscht. Sie beneiden diejenigen, die profanen Nebenbeschäftigungen nachgehen. Aber wenn sie auch nur Glaube entwickeln würden, dann würden die Schriften sie selbst unterstützen und ihnen ein glückliches und zufriedenes Leben sichern. Ansprache von Sathya Sai, 23. Februar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 11. DEZEMBER 2017

Beim Fischen benutzt der Angler eine Angelrute mit einer Schnur. Die Schnur hat einen Schwimmer, an dem ein scharfer Haken mit einem Wurm im Wasser hängt. Der Fisch fühlt sich von dem Wurm angezogen, der Schwimmer bewegt sich, der Angler fühlt den Fisch am Haken und zieht den hilflosen Fisch, der nicht mehr in der Lage ist zu atmen, an Land. Euer Körper ist die Angelrute. Euer Sehnen und ungeduldiges Verlangen ist die Schnur, eure Intelligenz ist der Schwimmer, das Unterscheidungsvermögen der Haken und Wissen ist der Wurm. Ein kluger Angler fängt den Fisch des Göttlichen (atma)!  Wenn ihr spirituelle Weisheit erlangt, dann werdet ihr zu dem Göttlichen hingezogen (kaivalyam). Das ist der Zustand, in dem ihr Gotterfahrung als alles umfassend, als Wille, als Handlung, als Glückseligkeit, als Intelligenz und Sein erfahren könnt. Um ganz fest in diesem göttlichen Zustand verankert zu sein, müsst ihr eure Unwissenheit (tamas) unterdrücken, eure Leidenschaften sublimieren (rajas) und beharrlich Reinheit fördern (sathwa). Ansprache von Sathya Sai, 26. Februar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 10. DEZEMBER 2017

Fragt euch jeden Morgen: „Welchen großen Sieg muss ich in diesem Leben erringen, für den dieser Kampf mich vorbereitet.“ Dann erinnert euch daran, dass euer Körper der Kampfwagen ist, euer Intellekt (buddhi) ist der Wagenlenker. Verlangen ist die Straße, die ihr geht, gezogen von dem Seil der sinnlichen Anhaftungen, Befreiung (moksha) ist das Ziel; das innewohnende Göttliche Selbst sollte eure Führung und euer Ziel sein. Wenn ihr das Verlangen danach habt, den Auswirkungen von Geburt und Tod zu entrinnen, dann reinigt euren Geist (mind) so wirksam, dass er fast vernichtet ist! Das ist aber nur dann möglich, wenn ihr euch mit dem Bewohner in euch (dehi), anstatt mit dem Körper (deha) identifiziert! Euer Körper ist der Behälter für das Selbst (atma). Ihr habt ihn euch als eine Entlohnung für die Handlungen eures Geistes und Körpers verdient. Wenn ihr in dem Bewusstsein des allgegenwärtigen Göttlichen lebt, dann lebt ihr in Liebe; in der Liebe, die in euch und durch euch zu jedem um euch herum überspringt. Liebe, Friede und Freude werdet Ihr ganz natürlich erfahren - immer! Ansprache von Sathya Sai, 13. Januar 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 9. DEZEMBER 2017

Die Kuh verwandelt das Gras und andere Futter, das sie frisst, in süße, Kraft gebende Milch, die sie in ausreichenden Mengen an ihren Bauern abgibt. Entwickelt diese Eigenschaft und Kraft der Kuh, indem ihr die Nahrung, die ihr zu euch nehmt, in liebevolle Gedanken, Worte und Taten des Mitgefühls für alle umwandelt. Wenn euer Herz voller Tugenden ist, wird der Herr Seine Gnade in reichem Maße an euch vergeben. Draupadi verdiente sich die Gnade Gottes durch ihre Hingabe und ihre Tugenden. Ohne Standhaftigkeit und tiefen Glauben, kann niemand Gnade erwarten. Bemüht euch durch die Beachtung der Disziplin, die Ich erwarte, dass ihr sie befolgt. Gebt eure alten, weltlichen Wege auf, wie Verdienen und Ausgeben, Sparen und mit Habgier, Lust, Boshaftigkeit und Stolz alles ansammeln. Vergeudet nicht eure Zeit mit nutzlosem Geschwätz, sondern redet immer in einem sanften Ton und dann so wenig wie möglich. Dient allen, als ob sie eure Schwestern und Brüder wären und verehrt das Göttliche, das in ihnen wohnt. Führt eure spirituellen Übungen aus und geht jeden Schritt, so wie es sich für eine Person, die danach strebt, Gott zu verwirklichen, geziemt. Ansprache von Sathya Sai, 11. Januar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 8. DEZEMBER 2017

Vielleicht habt ihr schon das Triumphwagen Fest (Rathotsavam) in Pilgerzentren beobachtet: Große Tempelwagen werden wunderbar mit Fahnen und Girlanden geschmückt, standhafte Gruppen von Männern ziehen die Tempelwagen zu der Musik von Blasinstrumenten und Muschelhörnern die Straßen entlang, und die Tanzgruppen und Sänger gehen allen voran. Das alles trägt zu dem Hochgefühl des Festes bei.  Es drängen sich Tausende von Menschen um die festlich geschmückten Tempelwagen, aber die Aufmerksamkeit der Menschen gilt hauptsächlich dem Vergnügen. Doch wenn sie die Gelegenheit haben, sich mit gefalteten Händen vor der jeweiligen Gottheit in dem Tempelwagen zu verbeugen, dann fühlen sie sich am glücklichsten. Der Rest ist nur nebensächlich, sogar unerheblich. Genau das geschieht auch im Laufe des Lebens, in dem der Körper der Triumphwagen ist und das Selbst (atman) die Gottheit in dem Wagen. Verdienen und das Verdiente ausgeben, Lachen und Weinen, Verletzungen und ihre Heilung und die verschiedenen Akrobatikstücke im täglichen Leben, all dieses ist unerheblich im Lichte der Verehrung und Anbetung Gottes und der Vereinigung mit Ihm.   Ansprache von Sathya Sai, 13. Januar 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 7. DEZEMBER 2017

In eurem Leben müsst ihr Tugenden ansammeln und sie schützen und keine Reichtümer. Hört die Geschichten der moralischen Helden der Vergangenheit und sinnt darüber nach, damit ihre Ideale in eure Herzen eingeprägt werden. Heutzutage ist es so, dass Tugenden im Individuum, in der Familie, der Gesellschaft und den Gemeinden, wie auch in all den anderen Bereichen, wie Wirtschaft, Politik oder sogar Spiritualität sehr zurückgegangen sind. Es besteht auch ein Rückgang von Disziplin, die der Nährboden ist, auf dem die Tugenden wachsen. Respektiert alle und jeden. Ohne dass jemand respektiert wird, einerlei welchen Status er hat, in welcher wirtschaftlichen Lage er sich befindet oder wie groß sein spiritueller Fortschritt ist, kann es keinen Frieden und kein Glücklichsein im Leben geben. Dieser Respekt beruht auf der Überzeugung, dass dasselbe Selbst (atman), das in euch wohnt, auch in dem anderen wohnt. Seht euer Selbst in den anderen; spürt, dass auch sie hungrig und durstig sind, sie ein Verlangen in sich tragen, wie ihr es habt. Entwickelt Mitgefühl und das Verlangen zu dienen und nützlich zu sein. Ansprache von Sathya Sai, 22. Februar 1968    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 6. DEZEMBER 2017

Es gibt nur eine königliche Straße für die spirituelle Reise: die Liebe! Liebe für alle Wesen als Manifestation derselben Göttlichkeit, die der wahre Kern eures Selbst ist. Dieser Glaube allein versichert euch die beständige Gegenwart Gottes und schenkt euch die Freude und den Mut in Fülle, die ihr zum Erreichen des Zieles eurer Pilgerreise, das Gott ist, benötigt. Wenn der Wassertank voller Wasser ist und ihr den Wasserhahn aufdreht, dann füllen sich die Eimer mit Wasser. Entwickelt Liebe und Hingabe zu Gott, dann werden eure Handlungen mit Mitgefühl und Wohltätigkeit erfüllt sein und so die goldene Ernte von Freude und Friede gewähren. Liebe muss selbstlos und universal sein. Findet für euch selbst heraus, ob eure Liebe eng oder weit, eure Hingabe flach oder tief wie der Ozean ist. Seid ihr zufrieden mit dem, was ihr erreicht habt? Findet es heraus und fällt euer eigenes Urteil darüber, indem ihr euer eigenes Urteilsvermögen benutzt. Ansprache von Sathya Sai, 13. Januar 1970.  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 5. DEZEMBER 2017

Trotz der vielen heiligen Feste, wie Navaratri und Shivaratri, geht ihr und besucht heilige Orte. Doch solange ihr nicht euer Herz hell erleuchtet und es in Glanz und Reinheit strahlen lassen könnt, wird es verdunkelt bleiben und nur in der Dunkelheit der Nacht versunken (ratri) sein. Ihr mögt sagen, dass Fortschritt nur durch Meine Gnade möglich ist? Aber auch wenn Mein Herz weich wie Butter ist, schmilzt es nur, wenn eure Gebete Wärme haben. Wenn ihr keine disziplinierten Bemühungen macht und wenigstens euren spirituellen Übungen nachgeht (sadhana), kann keine Gnade zu euch kommen. Das Sehnen und die Qual des unerfüllten Zieles bringt Mein Herz zum Schmelzen. Diese Qual (aavedana) ist es, die meine Gnade gewinnt. Sadhana, eure spirituellen Übungen, müssen euch ruhig, gelassen, selbstsicher und ausgeglichen machen. Euer Geist muss klar und tröstlich wie das Mondlicht sein. Der Mond ist die Gottheit, die den Geist beeinflusst. Seid ruhig, wenn ihr sprecht und ebenso, wenn ihr auf Boshaftigkeit, Bekritteln und Lob antwortet. Ansprache von Sathya Sai, 13. Januar 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 4. DEZEMBER 2017

Einige Menschen, die Angst vor der zynischen Kritik Ungläubiger haben, zögern, in den frühen Morgenstunden durch die Straßen ihres Dorfes zu gehen und Lieder zum Lobe Gottes zu singen!  Wenn ihr die Verkörperung der Angstlosigkeit in eurem Herzen verankert habt, warum sollte auch nur das kleinste Beben von Angst euch berühren? Ihr seid alleine auf diese Welt gekommen, ohne Begleiter, nicht wahr? Während eures Lebens habt ihr Ehepartner und Kinder um euch herum versammelt, und auch Verwandte, Freunde und Bekannte, die sich mit euch verbunden haben. Wenn ihr in den Bereich, von dem ihr gekommen seid, zurückkehrt, dann geht ihr wieder alleine, ohne Gesellschaft. So macht auch die Reise durch euer Dorf in den frühen Morgenstunden (nagarsankirtan) in diesem Geist. Kommt alleine zu dem Ereignis, nehmt eure Verwandten, Freunde und Bekannten mit, wenn sie euch begleiten wollen, und geht euren Weg mit ihnen unberührt und sorgenfrei. Genießt eure süße Eigenständigkeit und kehrt am Ende in euer Heim zurück, mit der Zufriedenheit, gute Arbeit getan zu haben. Personen um euch herum mögen lachen und denken, dass ihr ein wenig spinnt; aber diese Spinnerei ist ansteckend, und sehr bald werden sogar die, die respektlos waren, sich euch anschließen. Ansprache gehalten von Bhagawan Sri Sathya Sai Baba am 13 Januar 1970  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 3. DEZEMBER 2017

  Der Mensch geht mit zwei Beinen; er geht mit iha und para, dieser und jener Welt, mit dharma und brahman, Rechtschaffenheit und Gott! Wenn man völlig von dieser Welt eingenommen ist, dann hat diese Person sich dafür entschieden, auf nur einem Bein, hüpfend, durch das Leben zu gehen. Das bringt Probleme mit sich. Zum Beispiel kann diese Person jederzeit fallen und sich das Schienbein brechen – und das wird auch passieren! Güte für diese Welt und Göttlichkeit für das Leben nach dem Tod – beiden muss in gleichem Maße Aufmerksamkeit gegeben werden. Jeder muss wachsam sein, wenn er den nächsten Schritt tut, einerlei mit welchem Fuß. Beide Beine sind notwendig für eine glückliche Reise durch das Leben. Ihr setzt den rechten Fuß, den Fuß zu Gott (brahman), wenn ihr den Bereich der Verwirklichung betreten wollt. Dazu müssen die Sinne besiegt worden sein. Go bedeutet die Sinne, und Go-pi bedeutet eine Person, die die Sinne bezwungen hat, in dem sie ihre Sinne Go-pala, dem Meister der Sinne, völlig übergeben hat. Krischna sagte einmal zu Arjuna, dass er Vrajamandala, den Bereich, in dem die Gopis lebten, nur betreten könne, wenn er seine Emotionen und Impulse gezügelt hätte, sowie seine Neigung, den Sinnen nachzugeben. Ansprache von Sathya Sai, 13. Januar 1968

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 2. DEZEMBER 2017

  Lerne die Lektion vom Baum. Wenn die Früchte schwer an ihm hängen, streckt er seinen Kopf nicht in die Höhe vor Stolz, sondern er beugt sich nieder, als ob er keinen Verdienst an seiner Leistung hätte und als ob er euch helfen wolle, seine Früchte zu pflücken. Ähnlich könnt ihr die Lektion von den Vögeln lernen. Sie füttern jene, die nicht weit fliegen können. Der Vogel lindert dem Büffel den Juckreiz, indem er ihn mit dem Schnabel kratzt; sie helfen und dienen sich gegenseitig ohne Gedanken an Belohnung. Wie viel wachsamer als die Vögel und Bäume solltet ihr Menschen sein, mit euren höheren Geschicklichkeiten und Fähigkeiten? Erinnere dich: Dienst ist das beste Heilmittel gegen den Egoismus; deshalb müsst ihr euch, so gut ihr könnt, im Dienen engagieren, um Schmerz und Kummer zu lindern. Versucht, soweit euch möglich, das Elend der anderen zu lindern. Wenn ihr dies ernsthaft tut, ist dies die beste spirituelle Praxis für einen wahren spirituellen Aspiranten. Ansprache von Sathya Sai, 13. Januar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 1. DEZEMBER 2017

Viele sehnen sich danach, Nektar (amrit) von mir zu bekommen. Aber was nutzt es, nur ein paar Tropfen des von mir erschaffenen Nektars zu schlucken? Wenn die reine (sattvische) Eigenschaft in der in eurem Herzen stattfindenden Schlacht gewinnt und die leidenschaftliche (rajasische) und ignorante (tamasische) Eigenschaften bezwingt, kommt Amrit daraus hervor. Dieses Unsterblichkeit gewährende Amrit muss durch eure eigenen spirituellen Übungen (sadhana) gewonnen werden. Die Menschen, die Meditation praktizieren, bekommen eine Übung namens Urdhva-Drishti (nach oben gerichtete Schau) gelehrt, wobei die beiden Augen nach oben auf einen Punkt zwischen den Augenbrauen gerichtet werden. Urdhva bedeutet nach oben und Drishti sehen. Der Begriff meint also nicht eine rein körperliche Übung, sondern die lebenslange Anstrengung, euren Geist (mind) auszurichten, damit er niedere Wünsche meidet und sich ihrer enthält und sich zu edleren Gedanken erhebt. Diese Anstrengung wird das Amrit sichern, es wird aus der Quelle des Herzens fließen. Sathya Sai, 11. Januar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 30. NOVEMBER 2017

  Die Biene umschwirrt die Lotosblüte, setzt sich auf sie und trinkt ihren Nektar. Während sie den süßen, brauschenden Nektar genießt, ist sie ganz still, unentwegt, konzentriert und alles andere vergessend. Diese reine Liebe (prema) wird vom inneren Ich erfahren, welches das Spiegelbild des wirklichen Ich, eurer göttliche Seele (atman) ist. Jedes Individuum verhält sich wie die Biene, wenn es in der Gegenwart Gottes verweilt. Das Summen der Biene verstummt und sie verhält sich ganz still, sobald sie den Nektar trinkt. Ebenso streiten, kämpfen und verurteilen die Menschen nur, bis sie die süße Essenz des Göttlichen (rasa) entdeckt haben. Göttliches Rasa, die Essenz, ist die Süße der Liebe (prema rasa). Wo Liebe ist, kann es keine Angst, Unruhe, Zweifel und keinen Unfrieden (ashanti) geben. Wenn ihr von Unruhe und Erregung gequält werdet, könnt ihr sicher sein, dass eure Liebe engstirnig, beschränkt und mit Ego und Selbstsucht vermischt ist.  Sathya Sai, 26. Februar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 29. NOVEMBER 2017

Setzt nicht eure Talente herab. Wenn ihr tief in euch selbst eintaucht, könnt ihr die Quelle all eurer Stärke entdecken. Die Ameise krabbelt über große Felsbrocken, und wenn es Millionen sind, können sie auf einem Felsen entlang ihres Weges eine Rinne erzeugen. Die winzigen Füße der Ameise haben diese Kraft. Ihr habt vielleicht auf den Steinwällen um das Dorf herum tiefe Einbuchtungen gesehen, die von den Wasserkrügen stammen, die seit Zeiten dort abgestellt wurden. Die Krüge sind aus Ton gemacht, doch mit den Jahren höhlen sie selbst den härtesten Granit aus! Die Verkörperung des Selbst (atmasvarupa), die ihr seid, ist keine Verkörperung der Bedeutungslosigkeit (alpa-svarupa)! Das Selbst (atman) ist nicht anämisch, sondern ist ein kraftvoller Dynamo, der fähig ist, enorme Kraft zu erzeugen. Euer spiritueller Lehrer (guru) zeigt euch das Ziel (guri), aber ihr müsst die Kraft durch eure spirituellen Anstrengungen selbst erzeugen. Sathya Sai, 23. November 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 28. NOVEMBER 2017

  Krishna zeigte, dass euch der Sieg gewiss ist, wenn ihr die spirituelle Übung praktiziert, in der ständigen Gegenwart Gottes zu leben. Seht Krishna als euren Wagenlenker an; er wird euch durch die schwersten Stürme lenken. Er hat keine Günstlinge oder Rivalen. Wie das Feuer verbreitet er Wärme an alle, die ihm nah sind. Beschuldigt nicht ihn, wenn ihr die Wärme nicht spürt, sondern euch selbst! Hiranyakashipu sagte: „Gott ist nirgendwo“, und so war Gott für ihn nirgends. Prahlada erklärte: „Gott ist überall“, und so erschien Gott für ihn aus einer Säule, um seine Aussage zu bestätigen. Gott lief nicht in die Säule, um dann herauszukommen! Er war dort die ganze Zeit über, so wie in allem anderen! Er machte sich nur sichtbar! Auch ich bin so. Wenn ihr mich annehmt und „ja“ sagt, antworte ich und sage „ja, ja, ja“! Wenn ihr mich ablehnt und „nein“ sagt, echoe ich auch „nein“. Kommt und prüft mich, erfahrt und habt Glauben. Das ist der beste Weg, um von mir zu profitieren.“ Sathya Sai, 23. November 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 27. NOVEMBER 2017

  Heute werde ich euch sagen, was für euch nutzbringend ist und was ihr täglich umsetzen müsst: Entwickelt Entsagung in Bezug auf eure persönlichen Bedürfnisse und Wünsche. Untersucht alle auf dem Prüfstein der Notwendigkeit. Wenn ihr Dinge in eurer Wohnung stapelt, dann erzeugt das nur Dunkelheit und Staub. Sammelt und lagert deshalb auch nicht zu viele Materialien in eurem Geist (mind). Reist mit wenig Gepäck. Habt nur genug, um euer Leben und eure Gesundheit zu erhalten. Das Linsengericht (pappu) darf gerade nur so viel Salz (uppo) haben, dass es schmeckt. Verderbt die Speise (dal) nicht durch extra Salz. Das Leben wird schwer zu ertragen, wenn ihr ihm zu viele Wünsche hinzufügt. Limitiert eure Wünsche nach besten Kräften und wählt von ihnen die aus, die euch andauernde Freude bereiten. Rennt nicht der Mode und öffentlicher Anerkennung hinterher, was eure Ressourcen belastet. Haltet an euren eigenen Regeln fest, die euer auf spirituellen Fortschritt basierendes Leben ordnen. Setzt die Bedürfnisse und Freuden anderer an erste Stelle, nehmt sie wichtiger als eure eigenen. Sathya Sai, 19. August 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 26. NOVEMBER 2017

  Jetzt strebt jeder nach Bequemlichkeit und Vergnügen. Das scheint das A und O zu sein. Wenn ihr den Menschen sagt, dass sie essen können, was sie wollen und so viel sie mögen, sind sie erfreut. Doch wenn ihr hinzufügt, dass sie als Folge möglicherweise eine Krankheit bekommen, behandeln sie euch wie einen Feind! Keine Reglementierung oder Kontrolle ist beliebt. Doch Stärke gewinnt man nur durch Kontrolle, Beschränkung und Regeln. Die Menschen werden nur robust und ausdauerfähig, wenn sie Schwierigkeiten willkommen heißen. Bemüht euch, und ihr gewinnt die Kraft zum Erfolg. Sucht die Basis für das Sichtbare im Unsichtbaren. Der hohe Wolkenkratzer hat ein tiefes Fundament, das bis tief in den Erdboden reicht. Diese sichtbare Welt hat ihre Basis im unsichtbaren Paramatman, dem Höchsten Gott! Euer Körper ist das gottgegebene Instrument, durch das ihr nach dieser Basis suchen, sie finden und erforschen könnt.  Sathya Sai, 23. November 1964 Sucht die Basis für das Sichtbare im Unsichtbaren. Der hohe Wolkenkratzer hat ein tiefes Fundament, das bis tief in den Erdboden reicht. Diese sichtbare Welt hat ihre Basis im unsichtbaren Paramatman, dem Höchsten Gott! Euer Körper ist das gottgegebene Instrument, durch das ihr nach dieser Basis suchen, sie finden und erforschen könnt.  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 25. NOVEMBER 2017

  Ihr sagt vielleicht, dass das Karma aus vergangenen Leben in diesem Leben abgegolten werden müsse und dass keine Gnade euch retten könne. Offensichtlich hat euch jemand gelehrt, das zu glauben. Ich versichere euch, dass ihr nicht an derlei Karma leiden müsst. Wenn euch ein ernster Schmerz peinigt, gibt euch der Arzt eine Morphiumspritze, und ihr fühlt den Schmerz nicht mehr, obwohl er in eurem Körper ist. Gnade ist wie Morphium; der Schmerz wird nicht gefühlt, obwohl ihr ihn durchlebt! Gnade nimmt dem Karma, das ihr durchmacht, die Bösartigkeit. So wie verderbliche Medikamente nach einem bestimmten Datum für unwirksam erklärt werden, wird die Wirkung von Karma durch Gnade null und nicht, obwohl die Ursache da ist! Deshalb ist es falsch, wenn man sagt, dass das auf die Stirn geschriebene Schicksal nicht ungültig gemacht werden könne (lalata likhitam). Gnade kann alles überwinden, nichts kann ihr ihm Weg stehen. Denkt daran, dass die Gnade allmächtig ist. 23. November 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 24. NOVEMBER 2017

    In der gegenwärtigen Zeit gibt es nichts vollkommen Gutes. Wer verdient also den Schutz Gottes? Alle sind von Schlechtigkeit befleckt! Würde einer überleben, wenn Gott sich entschiede, das Schlechte auszurotten? Deshalb muss ich den Intellekt (buddhi) auf verschiedene Weisen korrigieren. Ich muss beraten, helfen, befehlen, verdammen und als Freund und Gratulant zur Seite stehen, damit sie schlechte Eigenschaften aufgeben, den geradlinigen Weg einschlagen und gehen und das Ziel erreichen. Ich muss den Menschen den Wert der Veden und der Schriften enthüllen, welche die Normen festlegen. Der einfachste Weg zur Selbsterkenntnis ist das Hingeben des Ego. Arjuna gab sich hin, und so wurde der Krieg, den er führte, in ein Opfer (yajna) transformiert! Daksha führte ein Yajna aus, aber er war so voller Egoismus und nicht zur Hingabe entschlossen. Deshalb wandelte sich das Yajna in einen hasserfüllten Krieg. Lasst nicht euer winziges Ego gegen den Allmächtigen antreten. Überlasst es Seinem Willen, und ihr werdet euch andauernden Friedens erfreuen. 23. November 1964     

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 23. NOVEMBER 2017

    Verkörperungen des göttlichen Selbst! Ihr feiert heute den Geburtstag von Swami und die verschiedenen Programme, die mit Enthusiasmus durchgeführt werden, bereiten euch göttliche Glückseligkeit (ananda). Aber tatsächlich habe ich keinen Wunsch, diesen Tag als besonders zu betrachten! Solch ein Wunsch existiert zu keiner Zeit in mir, weder in diesem noch einem anderen Aufenthalt. Ich brauche nichts, weder Großes noch Kleines in diesem Universum! Ich bin zu einem Ziel gekommen: Jedem von euch das Mysterium eurer Wirklichkeit und das Ziel eures Lebens zu offenbaren! Was ihr mir als Opfergabe darbringen solltet, ist reine Liebe in eurem Inneren. Wenn ihr das tut, bereitet mir das Glück! Verbringt eure Tage und Jahre von heute an in Aktivitäten, die jenen, die bittere Not leiden, helfen, und macht eure menschliche Existenz wertvoll und fruchtbringend. Benehmt euch angemessen und erkennt das Ziel eures Lebens. Ich segne euch! Sathya Sai, 23. November 1674    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 22. NOVEMBER 2017

  Für Studenten ist es notwendig, dass sie verstehen, warum Moral und Spiritualität aus der Gesellschaft verschwunden sind. Bildung ohne Charakter, Wissenschaft ohne menschliche Werte, Handel ohne Ethik und Politik ohne Wahrheit sind für die Erosion der Tugend verantwortlich. Die Studenten haben die Pflicht, Patriotismus zu entwickeln und die vergessenen Tugenden wiederherzustellen. Die heutige Bildung macht clever, aber flößt keine Tugenden ein. Studenten transformieren ihren Kopf (mastakam) in Bücher ( pustakam) ohne menschliche Werte zu praktizieren. Es bringt keinen Gewinn ein, seinen Kopf in ein Buch zu verwandeln und anders herum. Erkennt den Weg der Wahrheit und zeigt ihn in eurem täglichen Leben. Die Welt benötigt Menschen voller Integrität. Alles Gelernte muss in eurem Verhalten gipfeln. Heutzutage basiert das Leben auf Zurschaustellung, Ausgaben und Komfort. Die Probleme der Menschen können nicht durch Geld oder Wissenschaft gelöst werden, sondern nur durch Menschlichkeit allein. Die Menschen müssen sich transformieren und als Menschen leben.  Sathya Sai, 20. Mai 1991 Bücher ( pustakam) ohne menschliche Werte zu praktizieren. Es bringt keinen Gewinn ein, seinen Kopf in ein Buch zu verwandeln und anders herum. Erkennt den Weg der Wahrheit und zeigt ihn in eurem täglichen Leben. Die Welt benötigt Menschen voller Integrität. Alles Gelernte muss in eurem Verhalten gipfeln. Heutzutage basiert das Leben auf Zurschaustellung, Ausgaben und Komfort. Die Probleme der Menschen können nicht durch Geld oder Wissenschaft gelöst werden, sondern nur durch Menschlichkeit allein. Die Menschen müssen sich transformieren und als Menschen leben.

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 21. NOVEMBER 2017

  Heiligt euer Leben, indem ihr eure Sinne kontrolliert. Nur weil Menschen keine Kontrolle über ihre Sinne und keine Grenzen für ihre Wünsche haben, sind in der Gesellschaft große Unrast und Erregung. Viele Menschen bewegen sich in der Gesellschaft wie Tiere. Ihr solltet nicht so werden. Wenn böse Gedanken in euch aufkommen, solltet ihr euch daran erinnern, dass ihr ein Mensch seid und kein Tier. Ärger ist eine tierische Eigenschaft. Wenn Tiere ärgerlich werden, kämpfen sie miteinander. Leider kämpfen auch die Menschen heutzutage miteinander wie wilde Tiere. Tiere haben einen Grund und eine Zeit, in der sie kämpfen, doch die Menschen nicht, und dennoch kämpfen sie schlimmer miteinander als die Tiere. Als Menschen solltet ihr menschliche Eigenschaften entwickeln und nicht ärgerlich werden! Auch wenn euch Ärger überfällt, solltet ihr versuchen ruhig und still zu sein. Verliert nicht eure Besonnenheit. Wenn ihr Gelassenheit fördert, werdet ihr niemals erregt oder unruhig sein.  Sathya Sai,  2. Mai 2006 einen Grund und eine Zeit, in der sie kämpfen, doch die Menschen nicht, und dennoch kämpfen sie schlimmer miteinander als die Tiere. Als Menschen solltet ihr menschliche Eigenschaften entwickeln und nicht ärgerlich werden! Auch wenn euch Ärger überfällt, solltet ihr versuchen ruhig und still zu sein. Verliert nicht eure Besonnenheit. Wenn ihr Gelassenheit fördert, werdet ihr niemals erregt oder unruhig sein.

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 20. NOVEMBER 2017

  Wahrheit ist ungeachtet der Zeit und des Ortes unveränderlich. Wo ihr auch seid ist Wahrheit Wahrheit und Liebe Liebe! Wenn ihr Liebe habt, wird Wahrheit von allein ein Teil von euch und umgekehrt. Ihr wurdet alle mit Liebe geboren. Aber während ihr heranwachst verringert sich diese selbstlose Liebe leider allmählich in euch und Hass und Neid vermehren sich. Neid ist eine schlechte Eigenschaft. Er schadet nicht nur anderen, sondern euch selbst am meisten. Deshalb gebt solch schlechten Eigenschaften keinen Raum, um in euch zu wachsen – niemals! Strebt danach, gute Eigenschaften wie Liebe und Wahrheit zu entwickeln. Nur dann könnt ihr ununterbrochenen Frieden erfahren. Wenn ihr den festen Glauben entwickelt, dass Gott in euch ist, dass ihr das Göttliche seid und dass euer Körper der Tempel Gottes ist, wird es keinerlei Raum für Ärger, Neid, Stolz und so weiter geben, die euch Schwierigkeiten bereiten können. Deshalb, meine Lieben, entwickelt Liebe und Mitgefühl. Sathya Sai, 2. Mai 2006  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 19. NOVEMBER 2017

  Der Ladies‘ Day wird heute gefeiert, um der heiligen Eigenschaften der Frauen zu gedenken und sie zu verbreiten. Obwohl es nur eine Erde gibt, unterscheiden sich die Pflanzen in Abhängigkeit des ausgesäten Samens. Der Schoß der Mutter symbolisiert die Mutter Erde. Wie der ausgesäte Same der Gedanken, so wird die Frucht, die er hervorbringt. Also sollte die werdende Mutter gute Gedanken hegen, gute Worte sprechen und gute Taten vollbringen. Nur dann kann sie tugendhafte Kinder zeugen. Aryamba war der Inbegriff von Tugend. Sie verbrachte ihre ganze Zeit in der Kontemplation Gottes und der Ausübung guter Taten. Als Ergebnis davon gebar sie Sankaracharya. Weil sie immer tugendhafte Gedanken hatte, konnte ihr Sohn ein Weltenlehrer (jagadguru) werden. Edle Seelen wie Vivekananda und Ramakrishna Paramahamsa konnten wegen der heiligen Gefühle ihrer Mütter erhabene Positionen in ihrem Leben einnehmen. Aufgrund der Gefühle der Mutter werden die Kinder gut oder böse. Wegen solcher Mütter schlagen Kinder den Weg der Rechtschaffenheit ein.  Sathya Sai, 19. November 2000  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 18. NOVEMBER 2017

  Wenn ihr ein Haus baut, setzt ihr Türen ein, nicht wahr? Gewährt ihr Tieren und Reptilien, Eseln, Schweinen, Schlangen und Skorpionen Einlass in euer Haus, nur weil die Türen eingebaut wurden? Nein! Wenn sie versuchen durch die Tür zu schlüpfen, werdet ihr sie davonjagen und die Tür fest verschließen, nicht wahr? Kontrolliert die Türen eures Herzens. Wenn ihr die Tür eures Herzens vor schlechten Eigenschaften verschließt, können sie nicht eintreten. Ihr solltet auf niemanden ärgerlich werden, niemanden kritisieren und keinem Leid zufügen. Wenn eine solche Situation dennoch auftreten sollte, kontrolliert euch. Wenn euch Ärger überkommt, unterdrückt sie sofort, indem ihr sie als euren ärgsten Feind betrachtet. Man sagt: „Ärger ist euer Feind, Geduld ist euer Schutzschild und Glück euer Himmel.“ Füllt euer Herze mit Liebe und Mitgefühl. Dann werdet ihr Gott überall sehen. Ohne Liebe seht ihr überall nur Dämonen! Sathya Sai, 2. Mai 2006  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 17. NOVEMBER 2017

Verändert euren Blickwinkel. Wenn ihr das Sehen der Welt aus der Perspektive der Allgegenwart des Göttlichen praktiziert, werdet ihr transformiert. Ihr werdet die Kraft des Göttlichen in allem in der Schöpfung erfahren. Ihr könnt nichts vor Gott verbergen. Viele Menschen meinen, dass Swami nicht sehe, was sie tun. Sie erkennen nicht, dass Swami Millionen Augen hat. Sogar eure Augen sind göttlich. Doch ihr seid euch eures göttlichen Wesens nicht bewusst. Wenn ihr Glaube an euch selbst besitzt, dann besitzt ihr auch Glaube an Gott. Erkennt, dass nichts jenseits der Kraft Gottes existiert. Liebt Gott mit diesem höchsten Glauben. Dann werdet ihr zu Gott hingezogen. Das setzt Reinheit voraus. Ein Magnet kann keinen Eisensplitter anziehen, wenn er verrostet ist. Ebenso wird auch Gott keinen unreinen Menschen zu sich heranziehen. Verändert deshalb eure Gefühle und Gedanken und entwickelt  die Überzeugung, dass Gott überall und in jedem Wesen ist.  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 16. NOVEMBER 2017

Euer Leben ist eine lange Reise, auf der ihr wenig Gepäck (Wünsche) mitnehmen solltet. Deshalb wird gesagt: „Weniger Gepäck bedeutet mehr Komfort und macht die Reise zum Vergnügen.“ Ihr habt viele Wünsche. Was habt ihr von ihnen? Es gibt Regeln für die Begrenzung von Landbesitz und Eigentum. Doch gibt es auch Regeln, die ihr befolgt, wenn es um die Begrenzung eurer Wünsche geht? Die Begrenzung der Wünsche ist das Gebot der Stunde. Sie bedeutet das Kontrollieren eurer Wünsche. Ihr könnt nur wahrhaft glücklich sein, wenn ihr eure Wünsche kontrolliert. Ihr unterliegt der falschen Ansicht, dass Glück in der Erfüllung von Wünschen bestehe. Aber tatsächlich dämmert euch das Glück, wenn eure Wünsche vollkommen ausgemerzt sind. Verringert eure Wünsche Tag für Tag. Dann werdet ihr euch sehr schnell dem Zustand der Entsagung, des Friedens und der Glückseligkeit nähern. Sathya Sai, 14. März 1999 Entsagung, des Friedens und der Glückseligkeit nähern.

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 15. NOVEMBER 2017

  Heutzutage findet man im Heim keine Liebe mehr unter den Älteren und Jüngeren; die Kinder ehren ihre Eltern nicht mehr. Der moralische Verfall unterminiert Einheit und Stärke. Moralischer Verfall ist schlimmer als der Verfall des Militärs. Er führt zu größerem Unheil. Wie könnt ihr nutzbringend für andere sein, wenn ihr ständig über ‚mein‘ und ‚ich‘ meditiert? Opferbereitschaft ist das Salz des Lebens, sie ist das Geheimnis von Friede und Freude. ‚Go‘ bedeutet die Sinne. Somit bedeutet der Name ‚Go-pala‘ (einer von Gottes Namen): Er, der die Sinne kontrolliert. Und warum sollten sie unter Kontrolle stehen? Damit sie der Opferbereitschaft nicht im Weg stehen. Alle Sinne sind ichbezogen und egozentrisch. Sie müssen so erzogen werden, dass sie nach innen, auf das Universelle Selbst (atman) ausgerichtet sind. Das geschieht, wenn ihr eure Sinne dem Göttlichen (gopala) anvertraut. Jeder Mensch muss durch Sat-Karma – gute Handlungen –in das Reich sich ausdehnender Liebe gehen. Lernt von Liebe die Lektion der Opferbereitschaft und Hingabe. Gebt euch ganz dem einen Herrscher, Gott, hin. Sathya Sai Baba am 27. März 1965 werden, dass sie nach innen, auf das Universelle Selbst (atman) ausgerichtet sind. Das geschieht, wenn ihr eure Sinne dem Göttlichen (gopala) anvertraut. Jeder Mensch muss durch Sat-Karma – gute Handlungen –in das Reich sich ausdehnender Liebe gehen. Lernt von Liebe die Lektion der Opferbereitschaft und Hingabe. Gebt euch ganz dem einen Herrscher, Gott, hin.

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 14. NOVEMBER 2017

Ohne tief in die Bedeutung von allem einzutauchen, was um sie herum geschieht, leben die Menschen ein oberflächliches Leben. Wenn die Menschen nur über die Wirklichkeit ihrer eigenen Existenz, über Wissen und Liebe meditierten, würden sie einen engen Kontakt mit der Quelle aller Existenz, allen Wissens und aller Glückseligkeit eingehen. Wie kann jemand Selbstzufriedenheit, unendliche Kraft und Weisheit erlangen, ohne den ersten Schritt zur Selbsterkenntnis zu machen? Es liegt in eurer Macht, eure Tage auf der Erde zu einem Weg aus Blumen zu machen, statt einem dornigen Weg. Erkennt den göttlichen Bewohner in jedem Herzen, und das Leben wird sanft, ausgeglichen und liebevoll verlaufen. Gott wird der Brunnen der Liebe in eurem Herzen sein und in all den Herzen, mit denen ihr in Berührung kommt. Verehrt jeden so wie ihr Sai verehrt. Gestattet dem anderen Menschen so viel Freiraum, wie ihr selbst genießt. Behandelt andere so wie ihr behandelt werden möchtet. Das ist die Summe und Substanz spiritueller Übungen (sadhana). Sathya Sai Baba, 11. Mai 1975  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 13. NOVEMBER 2017

Wahrheit ist Gott, Glaube ist Gott und Liebe ist Gott, lebt in Liebe. Wenn ihr nur diese drei kultiviert, könnt ihr alles erreichen. In eurem Leben begegnet ihr vielleicht einer Vielzahl von Verlusten und Schwierigkeiten und erfahrt viel Leid. Aber ihr solltet niemals Wahrheit, Glaube und Liebe aufgeben. Verlust, Leid und Schwierigkeiten sind wie die Wellen des Ozeans des Leben. Sie kommen und gehen bloß. Das Wasser im Ozean jedoch bleibt immer da. Entwickelt deshalb Glaube an das Wasser, also an das Göttliche. Eure Gedanken sind wie vorbeiziehende Wolken. Haltet deshalb an eurem Glauben an Gott fest. Wenn ihr Liebe und Glauben an Gott entwickelt, gibt es nichts auf der Welt, was ihr nicht erreichen könnt. Durch Glaube und Liebe könnt ihr sogar die Erde in den Himmel und den Himmel in die Erde wandeln. Die Kraft des göttlichen Namens ist unvergleichlich. Die Menschen nehmen ihn oft auf die leichte Schulter. Das ist ein Fehler. Sathya Sai, 13. November 2007  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 12. NOVEMBER 2017

  Es gibt zwei Arten von Bhajans – die eine sind Khandabhajans, die für eine bestimmte Zeit oder begrenzte Dauer gesungen werden, und die andere Akhandabhajans, die sich auf die konstante Kontemplation Gottes am Morgen, Abend und in der Nacht beziehen, auf die unaufhörliche Kontemplation Gottes in allen drei Zuständen: Wachsein, Traum und Tiefschlaf. Sie sind „Sarvada sarvakaleshu sarvathra Harichintanam“, was bedeutet, zu jeder Zeit und allerorts an Gott zu denken. Der göttliche Name ist hoch wirksam. Jeder der vielen Namen Gottes hat eine bestimmte Art von Kraft. Wenn ihr diese Kraft gut nutzen und anhaltenden Gewinn daraus ziehen wollt, dann nehmt an den Akhandabhajans teil. Ihr seid in höchstem Maße vom Glück begünstigt, an diesen Akhandabhajans teilzunehmen. Das ist eine großartige Gelegenheit. Wenn ihr sie nur gut nutzt, wird euer Leben geheiligt. Die globalen Akhandabhajans werden aus diesen Gründen jedes Jahr durchgeführt.  Sathya Sai, 13. November 2007

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 11. NOVEMBER 2017

  Die Kraft des göttlichen Namens ist unvergleichlich. Wenn ihr einmal Zuflucht bei Gottes Lotosfüßen gesucht habt, solltet ihr diese niemals aufgeben. Die göttlichen Füße werden euch beschützen, wohin ihr auch geht. Wenn ihr den göttlichen Namen unerschütterlich in eurem Herzen verankert, wird euer Leben geheiligt werden. Das ist Hingabe – Bhakti –, und darin liegt eure Kraft – Shakti. Das ist Befreiung – Mukti. Nur damit die Menschen diese Wahrheit erkennen, wurde die spirituelle Disziplin (sadhana) des Akhandabhajans wenigstens einmal im Jahr den Devotees vorgeschrieben. Das Wort „akhanda“ beinhaltet das ununterbrochene, 24 Stunden andauernde Singen des göttlichen Namens. Während der Akhandabhajans kommen und gehen die Leute. Ihr könnt während der Akhandabhajans heimgehen, zum Beispiel, um zu essen. Aber wiederholt, während ihr euch um eure Arbeit im Haus kümmert, weiterhin Gottes Namen (nāmasmarana). Das ist die Essenz von Krishnas Botschaft in der Gita: „Denke immer an mich und kämpfe bis zum Schluss (mām anusmara yuddha ca).“ Sathya Sai Baba spricht Band 40, 13. November 2007

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 10. NOVEMBER 2017

  Es hat keinen Zweck, beim Singen der Gottesnamen (namasankirtan) die Sekunden und Minuten zu zählen und zu denken: „Ich habe Gottes Namen so und so viele Minuten und Sekunden gesungen.“ Meera betete mit großer Aufrichtigkeit zu Krishna: „Swami, ich bin tief in den Ozean eingetaucht und habe die Perle deines göttlichen Namens gefunden. Lass diese wertvolle Perle nicht aus meiner Hand gleiten und zurück in den Ozean fallen. Da ich in diese Welt geboren wurde, lass mich die Herrlichkeit Deines göttlichen Namens ununterbrochen singen und mein Leben dadurch heiligen!“ Manche Menschen, die an den Bhajans teilnehmen, sagen: „Mir geht es heute nicht gut, denn ich habe eine Halsentzündung und einen bösen Husten. Ich kann nicht singen.“ Es stimmt, ihr leidet vielleicht an einer Erkältung und Husten. Aber ihr könnt ganz sicher innerlich singen. Macht das! Das gibt euch die notwendige Stärke. Der göttliche Name ist sehr heilig. Sathya Sai, 13. November 2007  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 9. NOVEMBER 2017

Ich kann über mich sagen, dass ich meinen Segen über diejenigen, die mich schlechtmachen und diffamieren, ausschütte. Jene, die Unwahrheiten über mich erzählen, gewinnen Freude daraus. Ich freue mich, dass ich der Grund für ihr Hochgefühl und Freude bin! Auch ihr müsst diese Argumentationslinie annehmen und sehr glücklich sein, wenn jemand Freude daran findet, euch zu diffamieren. Reagiert nicht, indem ihr wiederum diese Person diffamiert. Dann bindet die Kette des Hasses euch aneinander und zieht euch beide herunter. Das Leben wird zu einer Tragödie. Besiegt Ärger auf tapfere Weise; überwindet Hass durch Liebe. Speist Wut nicht durch Vergeltung. Vergesst und vergebt alles, was bislang zwischen euch passiert ist, beginnt von nun an ein neues Kapitel der Liebe und Brüderlichkeit. Güte ist Göttlichkeit. Sprecht niemals schlecht über andere. Verbringt eure Zeit damit, Liebe in gegenseitiger Hilfe zu verbreiten. Liebt, liebt, liebt, liebt zuallererst. Liebt solange ihr lebt! Sathya Sai, 28. April 1975      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 8. NOVEMBER 2017

Ihr müsst zu eurem eigenen Lehrer werden. Trainiert euch selbst, indem ihr den Funken der Weisheit nutzt, der euch eingesetzt wurde. Wenn ihr das erst einmal nach besten Kräften versucht, wird die Gnade Gottes da sein, um euch weiterzuhelfen. Der erste Schritt in der spirituellen Disziplin ist das Reinigen eures Sprechens. Redet sanft und ohne Ärger. Prahlt nicht mit Gelehrsamkeit oder Leistungen. Seid demütig und immer eifrig bereit zu dienen. Spart mit Worten und praktiziert Stille. Das wird euch vor Plänkeleien, nutzlosen Gedanken und Uneinigkeit bewahren. Praktiziert die Einstellung der Freude, wenn andere froh sind, und des Kummers, wenn andere traurig sind. Lasst euer Herz von Mitgefühl bewegt sein. Freud und Leid müssen jedoch in Dienen übersetzt werden, sie sollten nicht nur Gefühle sein. Wenn die Sonne aufgeht, erblühen nicht alle Lotos; nur die ausgewachsenen Knospen öffnen ihre Blütenblätter. Die anderen warten auf ihre Zeit. So ist es auch mit den Menschen. Differenzen bestehen wegen Unreife. Doch denkt daran, dass alle Früchte eines Tages reifen und abfallen. Alle Wesen erreichen ihr Ziel, egal wie schnell sie gehen oder wie weitschweifig ihr Weg ist!  Sathya Sai, 23. April 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 7. NOVEMBER 2017

Verstrickt euch nicht in die Maschen von „ich und mein“. Wenn euer Ego erst einmal unterdrückt ist, werden augenblicklich zwei Auswirkungen folgen: Freisein von Kummer und Erlangen von Freude! Für diese große Vollendung müsst ihr beharrlich einen Schritt vor den anderen setzen. Gute Taten wie rituelle Andachten, Wiederholen heiliger Namen, Meditation, Einhalten von Gelübden und so weiter sind die notwendigen Schritte! Gute Gedanken wie Gebete um ein größeres Unterscheidungsvermögen, mehr Chancen für den Dienst an anderen und so weiter werden euch immens helfen! Säubert langsam und beständig euren Geist (mind), schärft euren Intellekt, reinigt die Sinne, und ihr werdet Gnade gewinnen. Behandelt die Alten und Kranken unter euch mit besonderer Fürsorge. Diejenigen von euch, die jung und stark sind, müssen ihnen Trost und die Möglichkeiten geben, die sie verdienen. Haltet euch an die Disziplinregeln, die euch zu eurem Wohl gegeben wurden, und zieht Nutzen daraus! Ihr seid von Liebe angezogen zu Gott gekommen. Fördert sie eifrig und lebt in dieser Liebe. Sathya Sai, 18. Februar 1966  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 6. NOVEMBER 2017

Ihr seht, wie der Tod Menschen um euch herum holt, aber ihr lernt nicht, ihm ruhig, tapfer und froh zu begegnen, wenn er zu euch kommt. Die Mehrheit der Menschen erlebt ab und zu einen flüchtigen Blick von Unterscheidungskraft und Bindungslosigkeit, aber sie vergisst den Ruf schnell, ignoriert ihn oder verbirgt ihn mit Exzessen und Entschuldigungen. Ein Schritt vor und ein Schritt zurück – so bringt die Reise sie nicht weit. Auch wenn Manche spirituelle Übungen aufnehmen, mangelt es an Beständigkeit. Wie ein Wollknäuel, das euch aus der Hand auf den Boden fällt, sich abwickelt und verheddert, weil ihr es nicht genug festgehalten habt, lassen die Übungen nach. Nur Beständigkeit wird euch hier wie bei allem anderen Erfolg sichern. Wie könnt ihr schnelle Erfolge in der Kontrolle eures Geistes (mind) erwarten? Es ist äußerst schwierig, seine Launen zu überwinden, denn er Geist hat viele Gesichter und ist sehr unnachgiebig. Allein beständige Ausdauer wird euren Geist bändigen, und nur durch einen gebändigten Geist könnt ihr das Göttliche erfahren. Sathya Sai Baba, 23. April 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 5. NOVEMBER 2017

Das Treffen von Mitpilgern und verwandten Gottsuchenden ist ein seltener Glücksfall. Jeder von euch ist ein Tempel mit dem Göttlichen in eurem Herzen, ob ihr euch dessen bewusst seid oder nicht. Gott wird in der Schrift Purusha Sukta als tausendköpfig beschrieben. Damit ist nicht gemeint, dass er nur tausend Köpfe hat, nicht mehr und nicht weniger. Es bedeutet, dass Gott in Tausenden von Köpfen als nur ein liebendes Herz gegenwärtig ist und allen Leben und Energie gibt! Niemand von euch muss sich als getrennt von anderen betrachten, ihr alle seid durch dieselbe Lebenskraft miteinander verbunden. Dasselbe Blut fließt durch unzählige Körper. Das ist eine kostbare Botschaft, eine sehr besondere Lehre der Ewigen Religion (Sanathana Dharma), welche die meisten von euch leider vergessen haben. Das ist es, was die Welt heute benötigt! Bindet euch eifrig an Gott! Dann werden alle Menschen an allen Tagen für euch heilig und besonders sein! Sathya Sai Baba, 18. Februar 1966  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 4. NOVEMBER 2017

Die Hauptursache aller Schwierigkeiten ist das unkontrollierte und fehlgeleitete Denken (mind). Wie die Fluten des Godavari rollen Gedanken heran, schwemmen Erde fort und zerstören beide Seiten großer Ufergebiete. Unterscheidungskraft und Nichtanhaftung sind die beiden Ufer, welche die wilde Energie der Fluten (eures Denkens) bändigen und die tobenden Fluten ins Meer (Göttlichkeit) leiten, welches das wirkliche Ziel ist, dem sie zustreben. Niemand von euch sollte versuchen von den Pflichten von Position und Status davonzulaufen. Denkt daran, eure Pflichten stattdessen als Gottesdienst zu verrichten, als Opfergaben eurer Intelligenz, Fähigkeiten, Eigenschaften, Gedanken und Gefühle, die ihr den Füßen Gottes in einem Geist (spirit) der Dankbarkeit für die Gelegenheit ohne eine Spur von Egoismus oder einem Gefühl der Anhaftung an die Früchte des Handelns darbringt. Obligatorische Handlungen müssen mit Sorgfalt und Ernsthaftigkeit ausgeführt werden, wo auch immer ihr seid. Wenn ihr das tut, schenken sie euch die so dringend benötigte Unterscheidungskraft und Nichtanhaftung. Sathya Sai, 23. April 1961

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 3. NOVEMBER 2017

Gott hat euch mit einem Körper ausgestattet, und somit sind alle Körperglieder und Sinnesorgane der ehrerbietenden Aufmerksamkeit würdig. Jedes muss für Seinen Ruhm genutzt werden. Das Ohr muss frohlocken, wenn es eine Chance erhält, die wunderbaren Geschichten über Gott zu hören. Die Zunge muss jubeln, wenn sie Ihn preisen kann. Andernfalls ist eure Zunge so wirkungsvoll wie die von Fröschen am sumpfigen Ufer, die Tag und Nacht quaken! Ein Tier (pashu) fürchtet, ein wildes Tier (migra) erschreckt! Angst vor jemandem oder etwas zu haben ist eine tierische Neigung und andere zu schikanieren eine dämonische Neigung. Ihr solltet beides nicht haben! Euer menschlicher Körper wurde euch für ein großes Ziel geschenkt: das Erkennen Gottes im Inneren. Wenn ihr ein voll beladenes Auto in gutem Zustand besitzt, würdet ihr es dann in der Garage lassen? Würdet ihr es nicht dorthin fahren, wo ihr hin müsst? Lernt ebenso, die Fähigkeiten von Körper, Sinnen, Intellekt und Verstand (mind) zu nutzen, und erreicht euer Ziel! Sathya Sai, 18. Februar 1966   

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 2. NOVEMBER 2017

In allen Ländern liegt die Betonung auf dem Lebensstandard statt auf der Lebensqualität. Wendet ihr euch erst einmal dem Weg weltlichen Glücks zu, werdet ihr immer weiter zu größerer und noch größerer Unzufriedenheit, Konkurrenz, Stolz und Eifersucht geführt. Haltet für einen Moment inne und überprüft eure eigene Erfahrung: ob ihr glücklicher seid, wenn ihr reicher werdet, und ob ihr mehr Frieden habt, wenn eure Bedürfnisse erfüllt werden. Dann werdet ihr Zeuge der Wahrheit, dass ein gehobener Lebensstandard keine Garantie für Glück ist. Ebenso sichern Bildung, die Beherrschung von Information und das Erreichen von Fähigkeiten keinen mentalen Gleichmut. Es ist eine Tatsache, dass die Gebildeten überall unzufriedener und konkurrierender sind als die Ungebildeten. Deshalb ist das Wiedereinsetzen von Rechtschaffenheit (dharma) heutzutage die drängende Notwendigkeit in allen Teilen der Welt. Sathya Sai, 23. April 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 1. NOVEMBER 2017

  Geht nicht in die Falle von Freunden, der Gesellschaft oder fehlgeleiteten sozialen Konventionen und werdet zur Beute von schlechten Eigenschaften wie Rauchen und anderen. Sie zerstören Gesundheit, Glück, Energie und sogar Charme. Rauchen verunstaltet euer Gesicht und schädigt eure Lunge. Es schwächt euch und macht euch krank. Der Körper ist der Tempel Gottes. Haltet ihn in einem guten und starken Zustand. Dieses Knochengerüst, der Körper, ist Hasthinapuram, wo der blinde König Dhritarashtra als das Symbol für Unwissenheit und ebenso Yudhistira als das Symbol der Weisheit sind. Lasst die Kräfte von Yudhistira mit der Hilfe Sri Krishnas gewinnen. Lasst die Zunge, die an das Bittere der Margosafrucht weltlicher Triumphe und Schwierigkeiten gewöhnt ist, den süßen Honig der Erinnerung an den Namen Gottes kosten. Experimentiert damit, und ihr werdet über die Ergebnisse erstaunt sein. Ihr könnt den schnellen Fortschritt in Frieden und Standfestigkeit in euch und um euch herum spüren. Lernt diese leichte Lektion, taucht in die Freude ein und lasst andere daran teilhaben. Sathya Sai, 2 September 1958       

Gedanke für den Tag

Der Gedanke für den Tag "Thought for the Day" aus Ansprachen und Schriften von Sathya Sai Baba wird täglich im Aschram Prasanthi Nilayam in englischer Sprache mit Kreide auf eine Tafel geschrieben und ausgehängt. Er ist hier ins Deutsche übersetzt.

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