GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 20. APRIL 2018

Ihr wollt fleißig studieren, bestehen und als Bester abschließen. Danach möchtet ihr eine gute Position besetzen, heiraten und ein glückliches Familienleben führen. Dann wünscht ihr euch Kinder und wollt, dass sie intelligent sind und gute Leistungen erbringen. Es gibt keine Grenzen für solche Wünsche. Die wichtigste Ursache für Anhaftungen ist, dem Geist (mind) zu viel Freiraum einzuräumen. Hier ist ein Beispiel: Wenn ein Tier an einem Pfahl festgebunden ist, kann es sich nicht an einen anderen Platz begeben und dort Schaden anrichten. Es kann keine Wut oder Gewalttätigkeit zeigen und keinem Menschen Schaden zufügen.  Aber wenn es nicht angebunden ist und losgelassen wird, kann es über die Felder streifen, die Ernte zerstören und anderen Verluste und Leid  zufügen. Für den Unfug, den das Tier angestellt hat, wird es geschlagen. Gleichermaßen  muss der Geist durch Regeln und Grenzen festgebunden werden. Solange man innerhalb  gewisser Grenzen und Disziplinen, Regeln und Richtlinien lebt, ist man in der Lage, sich einen guten Ruf zu erwerben und ein glückliches und nützliches Leben zu führen. Sathya Sai, 17. Februar 1985  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 19. APRIL 2018

Es gibt Viele, die den Status und die Vorteile eines Hingegebenen beanspruchen. Ihr könnt sie sehen – auf den Straßen, die zu heiligen Flüssen führen, oder spirituelle Lieder singend und Kultrequisiten tragend, die ihre Hingabe zeigen soll.  Aber die Behauptung, ein Gotthingegebener, ein Jünger des Höchsten, zu sein, kann nur zugesprochen werden, wenn die Leidenschaften und Gefühle rein sind und der Charakter tugendhaft ist. Die Lippen können den Namen Gottes aussprechen, das Ohr mag offen sein, wenn die Herrlichkeit Gottes gepriesen wird, und die Hand mag Blumen über das Bildnis Gottes streuen, aber die Zunge kennt oder genießt den Geschmack vielleicht nicht, das Ohr mag sich nicht danach sehnen und die Hand nicht danach verlangen. Das kann nur geschehen, wenn sich das Herz des Höchsten bewusst ist und der Geist (mind) von der Erinnerung an Gott begeistert ist. Andernfalls ist man wie der Löffel, der in Süß und Sauer mit gleichem Eifer und derselben Intensität getunkt wird. Der Löffel verweigert oder genießt keinen der Geschmäcker. Sathya Sai, 23. März 1966  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 18. APRIL 2018

Das Selbst ist nichts anderes als das alles durchdringende göttliche Selbst (atma). Es gibt nur ein Selbst. Deshalb verkünden die Schriften, dass Gott das Eine ohne ein Zweites ist (ekam eva advitiyam brahma). Es ist wirklich überraschend, dass die Menschen nicht in der Lage sind diesem Prinzip der Einheit Glauben zu schenken. Ihr glaubt an das, was vom Fernsehen und Radio verbreitet wird, aber nicht an das Selbst. Wer keinen Glauben an das Selbst hat, ist wahrlich blind. In dieser Welt ist jedes Wesen eine Verkörperung des Göttlichen. Wem auch immer ihr eure Ehrerbietung darbringt, sie erreicht Gott! Wen auch immer ihr kritisiert, diese Kritik erreicht Gott ebenso! Kritisiert und hasst also niemanden. Es gibt viele Menschen, die spirituelle Übungen ausführen. Sie rezitieren den Namen Gottes, meditieren und praktizieren Yoga. Das sind zweifelsohne heilige Handlungen, und ihr könnt sie ausüben. Aber es ist sehr wichtig, dass ihr das Prinzip der Einheit erkennt! Es gibt nur einen Gott, und er ist allgegenwärtig. Warum seid ihr unfähig, an diese alles durchdringende Göttlichkeit zu glauben? Sathya Sai, 14. April 2001  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 17. APRIL 2018

Heutzutage ignorieren die Menschen das Gesetz des Handelns und handeln nach Gutdünken. Es ist leicht, sich in sündigen Taten zu ergehen, aber es ist extrem schwierig, die schlechten Auswirkungen zu ertragen, die sie hervorrufen! Gut und Böse, Freud und Leid, Verdienst und Sünde hängen von euren Handlungen ab. So wie ihr handelt, wird das Ergebnis sein. Deshalb lehren die Upanischaden: „Begrüßt die Handlung (tasmai namah karmane).“ Erweist den Handlungen, die ihr ausführt, Ehre, damit sie geheiligt werden, euch einen guten Ruf einbringen und zum Wohl der Welt beitragen. Seit undenklicher Zeit zollen Bharatiyas ihren Handlungen, großen wie kleinen, Respekt, bevor sie sie ausführen. Eine Tänzerin bringt ihrem Tanzschmuck vor der Aufführung  Respekt entgegen. Ein ungelernter Lastwagenfahrer erweist dem Lenkrad vor der Abfahrt Ehrerbietung. Warum sollte man die Handlungen ehren? Dadurch könnt ihr unterscheiden und die richtigen Handlungen wählen. Des Weiteren habt ihr die Gelegenheit, euer Ego und das Gefühl, der Handelnde zu sein, aufzugeben. Das ist die Heiligkeit, die unsere Kultur den Handlungen zuspricht. Sathya Sai,14. April 2001  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 16. APRIL 2018

Der menschliche Körper wurde euch gegeben, um anderen zu dienen, und nicht, um selbstsüchtigen Handlungen nachzugehen. Da Selbstsucht ein fester Bestandteil unseres Lebens geworden ist, ergehen wir uns in vielerlei sündigen Handlungen. Meidet Selbstsucht, widmet euch dem selbstlosen Dienen. Gebt die Anhaftung an den Körper auf. Bindet euch stattdessen an das Selbst. Versteht, dass in jedem dasselbe Selbst (atma) existiert. Obwohl ihr mehrere Glühbirnen in einer großen Halle leuchten seht, fließt durch sie ein und derselbe Strom. Körper sind wie Glühbirnen. Das Prinzip des Selbst (atma) ist der Strom darin. Bemüht euch, mit solch einem Gefühl des Einsseins das Leid eurer Mitmenschen zu lindern. Der Weise Vyasa hat die Essenz der 18 Puranas im Diktum „Man erlangt Verdienste, indem man anderen dient, und begeht Sünden, indem man andere verletzt (Paropakaraya Punyaya, Papaya Parapeedanam)“ zusammengefasst:  Praktiziert also das Diktum: „Helft immer, verletzt niemals.“ Es gibt keine größere spirituelle Übung als diese. Dies ist die Grundlage zur Selbsterkenntnis! Sathya Sai, 14. April 2001  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 15. APRIL 2018

Heute unterscheidet sich nicht von gestern. Wenn ihr heute Gutes tut, werdet ihr die Früchte in der Zukunft ernten können. Heiligt also eure Taten. Denkt daran, dass Unsterblichkeit nicht durch Taten, Nachkommenschaft oder Reichtum erlangt wird. Sie wird nur durch Opferbereitschaft erreicht! Die Glückseligkeit, die ihr durch Opfer erlangt, ist ewig. Sie ist wahrer Reichtum und kann sich niemals verringern! Investiert eure Zeit in die Kontemplation Gottes, um solch ewigen Reichtum zu erwerben. Göttlichkeit muss alles, was ihr seht, hört und fühlt, durchdringen. Liebe ist der größte Reichtum und Schatz. Lasst jede eurer Handlungen mit Liebe angefüllt sein, weil Liebe heilige Belohnungen hervorbringt. Lasst die ganze Welt mit Liebe angefüllt sein, denn allein Liebe kann Länder beschützen und gedeihen lassen. Lebt in der ständigen Gemeinschaft mit dem alles durchdringenden Göttlichen. Warum sorgt ihr euch, wenn ich doch bei euch bin, in euch und um euch herum? Wenn ihr Glauben habt, wird Gott euch beschützen, wo auch immer ihr seid. Sathya Sai, 14. April 2001  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 13. APRIL 2018

Habt ihr ein Furunkel an eurem Körper, tragt ihr eine Salbe auf und verbindet es, bis es abgeheilt ist. Tragt ihr keine Salbe auf und verbindet die Wunde nicht, wird es sehr wahrscheinlich septisch und kann später großen Schaden anrichten. Deshalb muss es regelmäßig mit sauberem Wasser gereinigt und mit frischer Salbe und neuem Verband versorgt werden. Gleichermaßen gibt es in unserem Leben das Furunkel, das in unserem Körper in Form des Ichs entstanden ist. Wenn ihr dieses Furunkel des Ichs wirklich heilen wollt,  müsst ihr es jeden Tag mit dem Wasser der Liebe reinigen, die Salbe des Glaubens auftragen und dann mit dem Verband der Demut umwickeln. Der Verband der Demut, die Salbe des Glaubens und das Wasser der Liebe werden diese Krankheit, die mit dem Furunkel des Ichs aufgekommen ist, mit Sicherheit heilen. Sathya Sai, 17. Februar 1985    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 14. APRIL 2018

Der heutige Tag kennzeichnet den Beginn des (Tamil- und Kerala-) Neujahrsfestes. Viele dieser Neujahrsfeste kamen und gingen. Alle erwarten, dass dieses neue Jahr ihnen und der Welt im Allgemeinen Frieden, Glück und Wohlstand bringt. Euer Verhalten hängt von eurem Geist (mind) ab. Das Wesen des Geistes hängt von den Gedanken ab. Nur wenn eure Gedanken auf Wahrheit beruhen, wird die Welt erblühen. Wenn ihr nach dem Wohl der  Welt trachtet, dann seht zu, dass eure Gedanken und Handlungen mit euren Bestrebungen übereinstimmen. Habt ihr Ärger in euch, könnt ihr dem Elend nicht entkommen. Wer Wünsche hat, kann niemals Glück erlangen. Weniger Gepäck, mehr Annehmlichkeit. Wünsche sind euer Gepäck. Verringert sie, um ein angenehmes Leben zu führen. Ein gieriger Mensch kann niemals Wohlstand erlangen. Gebt Habgier auf, und ihr werdet glücklich, wohlhabend und selig sein. Sathya Sai, 14. April 2001    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 12. APRIL 2018

Eure Entschlossenheit, Glückseligkeit und Friede zu erlangen, sollte nicht flackern wie die Flamme einer Lampe, die vor ein zugiges Fenster gestellt wird. Ihr müsst lernen, beides von den Schriften zu erlangen, die von Heiligen verfasst wurden, oder von den Weisen, die sie gewonnen haben. Dann müsst ihr an dem Weg festhalten, wie scharf die Kritik auch ausfällt und wer auch immer euren Weg kaltschnäuzig verurteilt. Zynisches Gelächter kann den Gottsuchenden nicht verletzen!  Kann ein Sturm die Bergkette des Himalajas erschüttern? Lasst vor Schwierigkeiten und Versuchungen, Mühe und Plackerei, Bedrängnis und Verzweiflung nicht den Glauben an euer Ziel oder die Straße beben. Sie sind nichts weiter als vorüberziehende Wolken, die kurzweiligen Schatten werfen und nur für eben die Herrlichkeit der Sonne und des Mondes verdecken. Lasst euch nicht durch Zweifel oder Mutlosigkeit ablenken. Errichtet das Herrenhaus eures Lebens auf vier standfeste Säulen: Tugend (dharma), Wohlstand (artha), Wunsch (kama) und Befreiung (moksha), den Zielen der menschlichen Bemühungen, die von den alten Weisen niedergelegt wurden. Jede Säule ist fest mit der anderen verbunden. Sathya Sai Baba, 23. März 1966  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 11. APRIL 2018

Sucht die Gesellschaft der Guten, Suchenden, Aspiranten und Entsagenden auf. Dann werdet ihr das Licht sehen. Hört heilige Ansprachen und lest geheiligte Bücher. Eure Bemühungen und die Atmosphäre des Ortes werden euch zum Erfolg bringen. Markandeya hielt das Shivalinga ganz fest und dadurch verband die Schlinge des Todesgottes Yama ihn und Shiva. So wurde der junge Markandeya gerettet. Diese Geschichte lehrt euch, immer in Verbindung mit Gott zu sein, denn ihr wisst nicht, wann die Schlinge geworfen wird! Verbindet euch mit dem Höchsten, ruft es bei einem Namen und stellt es euch in einer Gestalt vor. Denkt aber auch daran, dass ihr Gott ohne Rechtschaffenheit (dharma) nicht erreichen könnt. Lernt, wie man Gnade erlangen und Reinheit von den Ältesten und Gelehrten verdienen kann, die das Gelernte schon in die Tat umgesetzt haben. Gnade kann die Vergangenheit auslöschen: Sat-prayatna, Sat-sanga und Sadhachara (rechtschaffene Bemühungen, gute Gesellschaft und spirituelle Übungen) werden euch in der Zukunft Glück sichern! Sathya Sai, 1. April 1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 10. APRIL 2018

Das Schlimmste, was ihr tun könnt, ist das Gegenteil von dem zu tun, was ihr predigt – dass die Hand verweigert, was euer Mund sagt! Wenn ihr nicht gemäß eurer Aussagen handeln könnt, bleibt lieber still. Geht nicht beratend herum und zeigt euch nicht als scheinheiliger Heuchler. Predigt keine Tugenden, während ihr sie selbst in Verruf bringt. Rechtschaffenheit (dharma) ist beständig und unveränderlich, sie kann sich niemals verringern. Nur wer sich in Rechtschaffenheit üben muss, hat im Glauben und in Standhaftigkeit nachgelassen! Jedes Individuum wird nach seinen Handlungen beurteilt, niemals nach den Regeln, die wortgewandt aus ihnen herausströmen. Beantwortet euch ganz ehrlich diese Frage: „Welchen Nutzen habe ich aus den spirituellen Erfahrungen, die ich bislang empfangen habe, gezogen? Welchen Gewinn habe ich aus ihnen gezogen?“ Prüft euch selbst! Ein Same wächst langsam zu einem weitverzweigten Baum heran. Ebenso müsst ihr euch durch kleine Handlungen, sanfte Worten, echte und liebevolle Handlungen in Göttliche Wesen erheben! Sathya Sai, 21. März 1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 9. APRIL 2018

Entwickelt Entsagung gegenüber euren eigenen Bedürfnissen und Wünschen. Untersucht jeden auf dem Prüfstein der Notwendigkeit. Wenn ihr Dinge in eurer Wohnung stapelt, fördert ihr nur Dunkelheit und Staub. Ebenso solltet ihr auch nicht zu viel Material in eurem Geist (mind) ansammeln und aufbewahren. Reist mit leichtem Gepäck. Habt nur so viel, wie ihr für den Erhalt des Lebens braucht und um gesund zu bleiben. Das Pappu (ein Linsengericht) darf nur so viel Uppu (Salz) haben, dass es schmackhaft ist. Das bedeutet: Verderbt das Gericht nicht, indem ihr zu viel Salz hinzufügt. Das Leben wird untragbar, wenn ihr zu viele Wünsche hineinlegt. Begrenzt eure Wüsche nach Kräften und behaltet auch nur jene, die euch dauerhafte Freude gewähren. Lauft nicht Moden und öffentlicher Anerkennung hinterher und belastet eure Ressourcen nicht über ihre Regeneration hinaus. Haltet auch an eurem eigenen Dharma und dem Regelcodex fest, der euer Leben und den erreichten Abschnitt ordnet.    Sathya Sai, 19. August 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 8. APRIL 2018

Nehmt euch an mir ein Beispiel. Ich frohlocke niemals, wenn ich hoch gelobt werde, noch schrumpfe ich zusammen, wenn ich verunglimpft werde. Nur wenige haben meine Absicht und Bedeutung erkannt, aber das beunruhigt mich nicht. Warum sollte ich mich sorgen, wenn mir Dinge zugeschrieben werden, die nicht in mir sind? Warum sollte ich frohlocken, wenn etwas, das in mir ist, erwähnt wird? „Für Sai gibt es immer ja, ja, ja.“ Wenn ihr sagt: „Ja, du bist mein Herr“, dann bin ich euer Herr. Wenn ihr „nein“ sagt, dann kommt mein Nein als Echo zu euch zurück. Ich bin Glückseligkeit (anandam), Friede (shantam) und Mut (dhairyam). Betrachtet mich als euer innere Wirklichkeit des Selbst (atma tatwam), und ihr liegt nicht falsch. Beschließt ab heute nur das Gute in anderen zu sehen und das Gute in euch selbst zu entwickeln. Das ist die beste spirituelle Bestrebung (sadhana). Das Nähren von Wut und Hass im Herzen ist wie das Tragen eines Wasserkrugs mit vielen Löchern. Legt Wut, Hass, Neid und Gier ab, indem ihr stets bei dem Namen verweilt, der die Herrlichkeit Gottes zusammenfasst und kennzeichnet. Sathya Sai, 30. März 1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 7. APRIL 2018

Ihr müsst das Streben nach Sinnesobjekten aufgeben, wenn ihr dauerhaften Frieden und Freude sucht. Materieller Wohlstand bringt nicht nur Freude, sondern auch Kummer mit sich. Das Anhäufen von Reichtümern und die Vervielfachung von Wünschen führen nur zu dem Wechselspiel zwischen Freud und Leid. Anhaftungen sind die Wurzel von sowohl Freude als auch  Leid, und Loslassen ist die Rettung. Anhaftung (ashakti) ist der Tod (maraka). Bindungslosigkeit (anashakti) ist Befreiung (taraka). Ein Millionär zahlt Einkommenssteuer mit Tränen in den Augen, während der Schuldirektor mit Freude die Möbel und die Laboreinrichtung seiner Schule aufgibt, wenn er an einen anderen Ort versetzt wird. Warum? Der Direktor weiß, dass er nur der Verwalter  ist und nicht der Eigentümer. Er ist nicht an diese Dinge gebunden, sondern weiß, dass Sie dem Staat gehören. So müsst auch ihr fühlen, dass eure Familie, euer Haus, euer Besitz, euer Auto und so weiter das Eigentum Gottes sind und ihr alles nur treuhänderisch verwaltet. Seid ohne Anhaftung und bereit, das alles ohne Murren augenblicklich aufzugeben. Sathya Sai, 19. August 1964    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 6. APRIL 2018

Die Veden werden „Shruti“ genannt, weil man ihnen mit Aufmerksamkeit zuhören muss. Das Hören (shravana) implantiert Ideen: Es inspiriert euch, Bilanz über euren Zustand zu ziehen, eure Defizite und Fehler zu registrieren und auch eure Vortrefflichkeiten und Verdienste. Das Ohr hat großes Potenzial zum Korrigieren, Reformieren und Leiten. Lauscht dem Ramayana und dem Mahabharata; das ist eine kostbare Chance, von der jetzt nicht viele profitieren! Entdeckt für euch die Größe von Rama, Krishna, Mira und Radha. Verweilt bei ihrem Leben und das Beispiel, das sie euch geben; berichtigt eure Gewohnheiten, eure Auffassung und Einstellung zur Welt, Gesellschaft und euch selbst. Das ist der Weg zur Befreiung. Das Ohr füllt den Kopf, der Kopf weist den Arm an und der Arm handelt. Hört also Gutes, tut Gutes und teilt Gutes. Das schenkt Freude und Zufriedenheit. Sathya Sai, 30. Mai 1965          

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 5. APRIL 2018

Viele behaupten, die Welt werde heutzutage von Leid, Verlusten und Schwierigkeiten heimgesucht. Ich stimme dieser Sichtweise nicht zu. Ich sage euch: Alles ist nur unsere Einbildung. In Wirklichkeit gibt es in dieser Welt weder Friedlosigkeit noch Leid. Ich sehe überall Frieden. Wenn unser Herz friedvoll ist, können wir um uns herum Frieden wahrnehmen. Friedlosigkeit, Leid, Ärger und so weiter sind die Reaktion, die Widerspiegelung und der Widerhall unseres inneren Zustands. Leiden und Schwierigkeiten, Ärger und Friedlosigkeit werden durch uns erzeugt, sie sind unsere eigene Schöpfung. Sie sind keine natürlichen Erscheinungen dieser Welt. Der Mangel an Liebe ist verantwortlich für all die Schwierigkeiten, Streitereien und Konflikte in der Welt, besonders zur gegenwärtigen Zeit. Liebe ist die wichtigste Eigenschaft eines Menschen, und Glaube ist die Grundlage für diese Liebe. Beim Buchstabieren des Wortes Liebe steht ‚L‘ für ‚Lord‘ – Gott. Deshalb stammt Liebe in Wirklichkeit von Gott. Sathya Sai, 26. Dezember 2007  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 4. APRIL 2018

Ihr solltet Gott nicht die Blüten darbringen, die an Pflanzen wachsen – das wird die Pflanze belohnen, nicht euch! Gott möchte, dass ihr den Lotos darbringt, der auf dem See eures Herzens erblüht, und die Früchte, die am Baum eurer irdischen Karriere reifen, statt den Lotos und die Frucht, die auf dem Marktplatzt erhältlich sind! Ihr fragt vielleicht: „Wo können wir Gott finden?“ Nun, er hat seine Adresse in Kapitel 18, Vers 61 der Bhagavadgita angegeben. Er verkündete: „O Arjuna, der Herr wohnt im Herzen aller Wesen (IshwaraSarvaBhutanamhriddese, Arjuna, thisthathi).“ Wie könnt ihr jetzt, da ihr dieses wisst, auf ein Lebewesen mit Verachtung herabblicken, in Hass schwelgen oder euch mit Spott die Zeit vertreiben? Jedes Individuum ist mit göttlicher Präsenz aufgeladen, die von göttlichen Eigenschaften bewegt wird. Liebe, Ehre, Freundlichkeit – das ist es, was jeder von euch verdient. Gebt diese in Fülle. Sathya Sai, 16. April 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 3. APRIL 2018

Die Unterwerfung des Ego ist ein schweres Unterfangen. Es benötigt jahrelange hartnäckige Bemühungen, um in diesem Bestreben erfolgreich zu sein. Denkt über dieses Beispiel nach: Habt ihr versucht eine Kokosnuss zu brechen, die gerade vom Baum fiel? Ihre äußere Hülle ist von einem kompakten Mantel aus Fasern bedeckt, und ihr könnt sie nicht einmal mit einer Brechstange zerbrechen. Entfernt ihr aber den Harnisch von Fasern, zerbricht sie ganz leicht. Wenn ihr eine Kokosnuss in den Tempel bringt, um sie Gott zu opfern, entfernt ihr zuerst die Fasern und dann brecht ihr sie in zwei Hälften, um sie Gott zu opfern. Das ist die Symbolik für das Zerstören des Ego und des sich Ergebens an Gott. Ebenso müsst ihr auch im Leben die Fasern des Wünschens nach Sinnesobjekten entfernen, und dann stellt euch freit von Verlangen und Ärger (kama und krodha) vor Gott. Dort verkündet ihr, dass ihr durch das Zerbrechen der Kokosnuss in zwei Hälften ohne Ego seid. Dann seid ihr angenommen! Sathya Sai, 29. März 1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 2. APRIL 2018

Das Haus namens Leben muss auf starken Fundamenten errichtet werden. Das Streben von Reichtum (artha) und Wünschen (kama) nach Dingen und Wohlergehen muss durch Rechtes Handeln (dharma) reguliert werden. Dharma beschützt diejenigen, die Dharma beschützen (dharmorakshatirakshitah). Das stärkste Fundament ist der Glaube an Gott. Einige fragen sich vielleicht: „Wenn Gott allmächtig ist, warum ist er nicht offensichtlich?“ Nun, Gott offenbart sich nur jenen, die eine Antwort ersehnen, nicht jenen, die mit Unverfrorenheit oder Unwissenheit danach fragen. Gott ist nur in jedem durchscheinenden Herzen offenbar, das nicht von Egoismus oder Anhaftungen bewölkt ist. Die Schnur der Gebetskette ist nur durch die Kristallperlen sichtbar, nicht durch die Korallen- oder Rudrakshaperlen, obwohl sie auch diese durchläuft. All die Tausenden von Menschen jetzt und hier vor mir viele tausend Blüten, die auf einer Schnur, Brahman (das Göttliche), aufgezogen sind. In Brahman findet ihr alle Einheit, die Einheit, die ihr vermisst habt, weil ihr in eure eigene Getrenntheit vertieft ward. Sathya Sai, 29. März1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 1. APRIL 2018

Jesus Christus entwickelte diese erhabenen Eigenschaften. Mit liebendem Herzen gewährte er vielen Armen und Notleidenden Schutz. Jesus verdiente sich einen sehr guten Ruf, indem er seinen Körper zum Wohl der Menschen am Kreuz opferte. Auch ihr müsst für eine solch großartige Opfergabe bereit sein. Ihr müsst euer Herz durch selbstlose Liebe reinigen und ein Leben voller Liebe und Opferbereitschaft leben! Äußert euch nie abfällig über andere, denn dasselbe göttliche Selbst (atman) durchdringt jedes Lebewesen. Wenn ihr andere beschimpft, ist es, als beschimpftet ihr euer eigenes Selbst. Wenn ihr andere nicht mögt, haltet euch fern von ihnen, aber kränkt sie niemals. Egal, wie viele gute Werke ihr auch tut, sie sind nutzlos, wenn ihr nicht eure schlechten Eigenschaften aufgebt. Wenn ihr anderen nichts Gutes tun könnt, dann sprecht wenigstens gute Worte. Ihr könnt nicht immer gefällig sein, aber ihr könnt immer gefällig sprechen. Wenn ihr jemanden leiden seht, versucht, ihm zu helfen. Sathya Sai, 25. Dezember 2002  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 1. APRIL 2018

Jesus Christus entwickelte diese erhabenen Eigenschaften. Mit liebendem Herzen gewährte er vielen Armen und Notleidenden Schutz. Jesus verdiente sich einen sehr guten Ruf, indem er seinen Körper zum Wohl der Menschen am Kreuz opferte. Auch ihr müsst für eine solch großartige Opfergabe bereit sein. Ihr müsst euer Herz durch selbstlose Liebe reinigen und ein Leben voller Liebe und Opferbereitschaft leben! Äußert euch nie abfällig über andere, denn dasselbe göttliche Selbst (atman) durchdringt jedes Lebewesen. Wenn ihr andere beschimpft, ist es, als beschimpftet ihr euer eigenes Selbst. Wenn ihr andere nicht mögt, haltet euch fern von ihnen, aber kränkt sie niemals. Egal, wie viele gute Werke ihr auch tut, sie sind nutzlos, wenn ihr nicht eure schlechten Eigenschaften aufgebt. Wenn ihr anderen nichts Gutes tun könnt, dann sprecht wenigstens gute Worte. Ihr könnt nicht immer gefällig sein, aber ihr könnt immer gefällig sprechen. Wenn ihr jemanden leiden seht, versucht, ihm zu helfen. Sathya Sai, 25. Dezember 2002  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 31. MÄRZ 2018

Jesus erlebte während seiner Lebenszeit verschiedene Härten und Prüfungen. Er wurde der Retter und Messias der Armen und Verlassenen, und er half ihnen auf mancherlei Weise. Einst, als er durch die Wüste wanderte, kam eine arme Frau zu ihm und bat um Essen. Er reichte ihr Brot mit den Worten: „Nimm dies.“ Als jemand fragte, woher das Brot komme, antwortete er, es sei der göttliche Wille. Es gibt nichts Größeres als den göttlichen Willen. Alles ist Gottes Wille. Die vorrangige Aufgabe eines Menschen besteht darin, Gottes Willen zu erkennen und sich diesem göttlichen Willen zu ergeben. Die Leute sind heutzutage blind und haben ihre beiden Augen des Glaubens verloren. Glaube ist die Grundlage der gesamten Schöpfung. Deshalb muss man als Erstes Glauben entwickeln. Wo Glaube und Liebe sind, wird einem Menschen alles andere gegeben. Etliche Leute haben Glauben, aber es fehlt ihnen an Liebe. Glaube ohne Liebe ist nutzlos. Liebe und Glaube müssen vereint sein, gleich magnetischen Polen, die sich gegenseitig anziehen. Sathya Sai Baba spricht Band 40, 26. Dezember 2007  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 30 MÄRZ 2018

Der Statthalter, ein gütiger Mensch, wollte jedoch nicht, dass Jesus zum Tod verurteilt würde. Er klagte, Jesus sei ein großer, edler Mensch und würde gekreuzigt, ohne schuldig zu sein. Er sagte zu Jesus: „Du bist ein großer Mensch. Diese hartherzigen Menschen versuchen dich grundlos zu töten.“ Jesus antwortete: „Ich bin froh, dass wenigstens du erkannt hast, dass ich ein guter Mensch bin.“ Schließlich, zum Zeitpunkt seiner Kreuzigung, näherte seine Mutter Maria sich ihm und begann zu weinen. Jesus tröstete sie mit den Worten: „Warum weinst du, Mutter? Der Körper gleicht einer Schaumblase auf dem Wasser. Lass sie mit diesem Körper tun, was auch immer sie wollen. Du denkst, diese Leute würden versuchen, mich zu töten. Ich kenne keinen Tod. Niemand kann mich töten.“ Da fragte Maria ihn: „Bist du nicht der Sohn dieses Körpers?“ Jesus antwortete. „Natürlich! Auf der körperlichen Ebene bin ich als Sohn mit dir verwandt. Aber ‚ich bin ich‘ allein. Ihr seid alle wie Kinder für mich. Ihr seid alle Verkörperungen des Göttlichen.“ So erreichte Jesus die höchste Ebene der Spiritualität, nachdem er alle Prüfungen durchlaufen hatte. Jesus war nicht nur eine menschliche Gestalt. Er war wahrhaftig die Verkörperung des göttlichen Selbst. Sathya Sai Baba spricht Band 40, 26. Dezember 2007  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 29. MÄRZ 2018

Jesus flößte den Menschen seiner Zeit großen Glauben ein. Einer der Fischer wurde von Jesus Petrus genannt. Er entwickelte intensive Liebe zu Jesus und Vertrauen in ihn. Von da an nahmen die Fischer Jesus regelmäßig mit sich auf ihren Fischfang, und wenn sie abends zurückgekehrt waren, erläuterte Jesus ihnen spirituelle Themen. Als Petrus’ Vater starb, war seine Mutter von Schmerz erfüllt, aber Jesus tröstete sie mit den Worten: „Tod ist nur ein Gewand des Lebens. Worüber vergießt du Tränen? Tod ist, wie wenn man sein Gewand wechselt. Hör deshalb auf zu trauern. Diese physischen Körper kommen und gehen. Verschwende deshalb deine Gedanken nicht an Vergängliches. Der Bewohner dieses Körpers ist die wahre Göttlichkeit. Keiner mit  einem physischen Körper kann dem Wandel des Lebens entgehen; ohne Not und Mühsal kann niemand existieren. Der Tod folgt einer Geburt und mit derselben Gewissheit folgt Unglück dem Glück!“ Sathya Sai, 25. Dezember 2002  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 28. MÄRZ 2018

Beginnt mit der ersten Lektion des spirituellen Lehrbuches an. Prahlt nicht, dass ihr die Bhagavadgita gemeistert und sie hundertmal von vorne bis hinten gelesen hättet und auswendig alle Verse (sloka) mit sämtlichen bisher geschriebenen Kommentaren aufsagen könntet. Von den vielen Millionen, denen die Bhagavadgita gelehrt wurde, war es allein Arjuna, der Vishwarupa Darshana hatte – die Schau, dass dieses Universums nichts anderes als eine Teilmanifestation Seiner unermesslichen  Herrlichkeit ist. Warum hatten diese großen vedischen Gelehrten (pandita) nicht eine solch eine Erfahrung? Die Erkenntnis dieser Wirklichkeit kann nur zu dem Suchenden kommen, der sie verdient. Arjuna hatte die höchste Stufe der Ergebenheit erreicht, als die Belehrung begann, und währenddessen hatte er eine unübertroffene Konzentration auf das Eine  (ekagrata). Kein Wunder, dass Arjuna so gesegnet war. Wenn ihr nicht denselben Grad der Ergebenheit wie Arjuna besitzt, dieselbe Sehnsucht und dieselbe Konzentration, wie könnt ihr dann das Resultat erwarten, das Arjuna erreichte? Sathya Sai, 16. März 1966  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 27. MÄRZ 2018

Heutzutage jammern alle, dass sie ihren Frieden, Sicherheit und Glück verloren hätten. Dieses laute Gezeter tönt aus allen Richtungen. Aber gibt sich denn einer die Mühe, die Ursache dieser Tragödie zu entdecken? Der Grund ist: Es gibt keine Koordination zwischen dem Gesagten und dem Tun! Heuchelei  greift in allen Häusern, Dörfern, Büros und Rathäusern der Nation zügellos um sich. Auch einige, die eine Gebetskette mit dem Namen Gottes auf den Lippen durch die Finger gleiten lassen, ergehen sich in Gottlosigkeiten. Mit der Bhagavadgita in ihren Händen sind sie in skandalöses Gerede verwickelt und hecken üble Komplotte aus. Sie haben den Rosenkranz in ihrer Hand, schreien ihre Bediensteten an und verlieren beim geringsten Anlass ihre Beherrschung. Dies ist kein Gelübde oder Disziplin des Geistes (spirit)!  Ein wahrer Gottgläubiger, der vorgibt ernsthaft zu sein, muss beständige Wachsamkeit praktizieren und die Disziplin anwenden, stets in der Gegenwart Gottes  zu sein. Gott, der jetzt in eurem Bewusstsein schlummert, muss erkannt und wieder aufgeweckt werden, damit jede eurer Handlungen den göttlichen Glanz widerspiegelt. Sathya Sai, 4. April 1971  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 26. MÄRZ 2018

Jeder muss die Widrigkeiten des Lebens durchlaufen. Das ist die Natur von Pravritti, des äußeren Weges. Es gibt einen weiteren Aspekt des Lebens – Nivritti, den inneren Weg. Ein Kind geht zu seiner Mutter und sagt: „Ich bin hungrig.“ Die Mutter, die nur dem äußeren Weg folgt, antwortet: „Mein Kind, geh und iss Nahrung, dann wird dein Hunger gestillt sein.“ Das ist der Pravritti Dharma. Aber die Mutter, die dem inneren Weg folgt, sagt nicht nur das. Sie würde dem Kind raten, welche Art von Nahrung es zu sich nehmen, wann es sie essen und auch wie es essen sollte. Die Mutter, die dem Nivritti-Weg folgt, empfiehlt dem Kind die Nahrung zu essen, die gesundheitsfördernd für es ist. Ihr hegt vielleicht  Wünsche, aber diese sollten begrenzt sein und auf Wahrheit und Rechtschaffenheit basieren. Esst nicht, was ihr gerade bekommen könnt. Sprecht nicht, was euch gerade in den Sinn (mind) kommt. Sprecht erst nach gründlicher Untersuchung. Das Ramayana lehrt die äußeren (pravritti) und inneren (navritti) Aspekte des Lebens auf wunderbare Weise. Es gibt keine höhere Moral, als die darin beschriebene. Das Ramayana sollte der Gegenstand eurer Anbetung (parayana) sein. Sathya Sai, 11. April 2003  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 24. MÄRZ 2018

Wenn in jeder Familie die im Ramayana erklärten Tugenden umgesetzt werden, erstrahlt das Universum mit Freude und Frieden! Ihr alle wisst, dass Dasaratha Ayodhya regierte und vier Söhne hatte: Rama, Lakshmana, Bharata und Shatrughna. Nun, wenn es in einer Stadt namens Ayodhya einst einen Herrscher namens Dasaratha gab und sein Sohn Rama genannt wurde, warum sollten wir Ramas Geburt dann in dieser Zeit, in diesem Zeitalter, feiern? Taucht ein wenig in die Geschichte ein, und ihr werdet erkennen, dass Dasaratha nicht der Herrscher eines weit entfernten Landes ist! Ayaodhya bedeutet eine uneinnehmbare Stadt, in die Feinde nicht eindringen können, eine unbezwingbare Festung. Sie repräsentiert den Atman, das Herz, in dem Gott wohnt, das jenseits der Versuchungen und der subtilen Feinde von Leidenschaft und Emotion, Impuls und Instinkt ist. Und Dasaratha? Der Mensch, der volle Kontrolle über seinen Streitwagen (ratha) hatte, die zehn Wesenheiten, die der Körper mit den fünf Handlungssinnen und den fünf Wahrnehmungssinnen ist. Sathya Sai, 4. April 16971  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 23. MÄRZ 2018

Ravanas Minister sagten nur, was ihm gefiel; sie hatten Angst, und deshalb erwiesen sie sich als schlechte Ratgeber. Allein sein Bruder Vibhishana reichte ihm die wohltuende Medizin, die ihn hätte heilen können, aber weil sie ihm nicht gefiel, wies Ravana sie zurück und stürzte in die Verdammnis. Das ist die Botschaft, die ich bringe, die Botschaft, die Stärke, Friede, Hoffnung und Erfüllung schenkt. Diese Botschaft ist mit Gewissheit segensreich (hitha), obwohl sie vielleicht nicht gefällt (priya). Ein Patient muss Medizin nehmen und sich der Kur unterziehen, die wohltut. Man kann nicht nur nach süßer Medizin und angenehmen Behandlungen fragen, die einem gefallen. Der Arzt weiß es besser, und um der Genesung willen müssen seine Anweisungen befolgt werden. Die Veden und Schriften sind die größten Lagerstätten von Hitha, weil die Weisen und Seher, die nur am Wohl der Menschheit und an der Befreiung des Menschen interessiert waren, sie durch Entsagung und Bemühungen empfingen. Sathya Sai, 16. März 1966    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 22. MÄRZ 2018

Das Erkennen der eigenen innewohnenden Göttlichkeit und das Ordnen des täglichen Lebens in Übereinstimmung mit dieser Wahrheit sind die Leitsterne für diejenigen, die in den Strömungen und Gegenströmungen des Anstrengens und Sichabrackerns gefangen sind!  Ohne das Bewusstsein eurer eigenen Wirklichkeit, dass ihr nur eine Welle im Meer des Göttlichen seid (atmajnana), wird euer Leben zu einer bedeutungslosen Farce, zum Gespött, zum Spiel von Dummköpfen. Es ist das Erreichen dieses Bewusstseins, welches das Leben ernst, süß und fruchtbar macht. Wenn ihr versucht eine Mahlzeit zuzubereiten, stellt ihr alle benötigten Zutaten zusammen: Reis, Linsen, Salz, Limonen, Gewürze, Gemüse und so weiter. Wenn ihr aber kein Feuer im Herd habt, könnt ihr auch kein essbares Gericht zubereiten. Ebenso ist Atmajnana das Feuer, das die materielle Welt und die äußeren Aktivitäten und Erfahrungen essbar, schmackhaft, verdaulich und gesundheitsfördernd macht und Freude am Essen bereitet. Diese Freude nennt man auch Anandam. Sie ist erhebend, erleuchtend und konstruktiv! Sathya Sai, 16. März 1966  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 21. MÄRZ 2018

Studenten! Ihr seid Verkörperungen des Göttlichen! Es gibt zwei Aspekte von Bildung (vidya), die ihr meistern müsst: Das Verstehen der Welt um uns herum, der Wissenschaft(vijnana), und die Höhere Bildung (prajnana), die Kunst, die inneren Gefühle und die vielen Schichten des Bewusstseins zu kontrollieren. Stifter und Begünstigte auf dem Feld der Bildung, hört dies: Jeder Student trägt eine Uhr (Englisch: watch) am Handgelenk,  und ihr schaut täglich mindestens hundertmal darauf. Nun, lernt von der Armbanduhr eine großartige Lektion. Wenn ihr die Uhr (watch) anschaut (watch), denkt an die fünf Buchstaben des Wortes WATCH. Jeder hält eine gute Lektion für euer Leben bereit: ‚W‘ sagt euch: „Achte (watch) auf Deine Worte.“ ‚A‘ warnt euch: „Achte (watch) auf Deine Aktionen.“ ‚T‘ weist darauf hin: „Achte (watch) auf Deine Gedanken (thoughts).“ ‚C‘ rät euch: „Achte (watch) auf Deinen Charakter.“ ‚H‘ verkündet: „Achte (watch) auf Dein Herz.“ Wenn ihr eure Armbanduhr konsultiert, nehmt diese von der Uhr erteilte Lektion an. Sathya Sai, 4. März 1970    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 20. MÄRZ 2018

Ein Exemplar der Gita ist für vielleicht 25 Paisa erhältlich, ein kindischer Roman kostet möglicherweise zehn Rupien. Welches Buch ist wertvoller? Welches kann einfaches Metall in Gold verwandeln? Bedenkt, dass Dienen (seva) fruchtbarer ist als Rezitationen (japa), Meditation (dhyana), Opferrituale (yajna) und andere Rituale (yaga), die spirituell Suchenden üblicherweise empfohlen werden. Denn es dient zwei Zwecken: der Auslöschung des Ego und dem Erreichen von Glückseligkeit (ananda).  Könnt ihr glücklich sein, wenn jemand neben euch sitzt, der in Leid versunken ist? Nein. Wenn ein Baby tief traurig während des Zuhörens weint, steigen in euren Augen Tränen des Mitgefühls auf. Warum? Es gibt ein unsichtbares Band zwischen euch beiden. Allein Menschen haben diese Eigenschaft des Mitgefühls. Sie allein können glücklich sein, wenn andere glücklich sind, und unglücklich sein, wenn andere unglücklich sind. Deshalb sind Menschen die Vorbilder der ganzen Schöpfung. Allein Menschen sind zu Seva fähig; das ist euer spezieller Ruhm und eure einzigartige Fähigkeit. Nutzt dieses kostbare Leben vollkommen. Sathya Sai, 4. März 1970  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 19. MÄRZ 2018

Haltet beim Bhajansingen den richtigen Rhythmus, indem ihr mit euren Händen klatscht. Das Klatschen sollte zum Bhajan passen und der Bhajan sollte mit der richtigen Melodie und ganzem Herzen gesungen werden. Die Silben des Namens Bha-ra-ta stehen für Gefühl (bhava), Melodie (raga) und Rhythmus (tala). Das bedeutet, dass echte Bharatiyas (Inder) die Herrlichkeit Gottes mit Gefühl, Melodie und Rhthymus lobpreisen. Ihr solltet mit beiden Händen einstimmen und klatschen. Die fünf Finger einer Hand symbolisieren die Handlungssinne (karmendriya) und die der anderen Hand die Wahrnehmungssinne (jnanendriya). Wenn ihr die Herrlichkeit Gottes lobpreist, sollten beiden in Harmonie sein. Lasst jede Handlungen gottgefällig sein. Ihr ruft ihn vielleicht Rama, Krishna oder Govinda, aber es gibt nur einen Gott. Entwickelt das Gefühl des Einsseins und erlangt die Schau des göttlichen Selbst (atman). Sathya Sai, 2. April 2003    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 18. MÄRZ 2018

Manche drehen die Gebetskette durch ihre Hand, doch ihre Gedanken (mind) kreisen auf dem Markt. Kann das ‚Japa‘ – das Rezitieren des Namens Gottes – genannt werden? Beim Meditieren sollten sowohl euer Körper als auch euer Geist (mind) beständig sein! Der Körper besteht aus fünf Elementen, und somit ist es ihm bestimmt zu leiden. Doch ihr solltet euch dadurch nicht beeinträchtigen lassen. Das ist wahre, spirituelle Übung (sadhana). Alle anderen spirituellen Übungen werden sich als nutzlos erweisen, wenn ihr die Anhaftung an den Körper nicht aufgebt. Der heutige Tag kennzeichnet den Anfang eines sehr heiligen Jahres.  Ihr solltet nicht nur in diesem Jahr, sondern euer ganzes Leben lang heilige Gedanken hegen. Verkörperungen der Liebe, entwickelt mehr und mehr Liebe in euch. Erfahrt Liebe und teilt sie mit anderen. Ihr seid nicht nur Sterbliche, ihr seid Funken des Göttlichen. Führt euer Leben dementsprechend. Das ist die wichtigste Botschaft für das Neue Jahr! Wenn ihr euren göttlichen Ursprung versteht und verinnerlicht, werden eure Gedanken Worte und Taten heilig! Sathya Sai, 2. April 2003  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 17. MÄRZ 2018

Es gibt Menschen, die stehen mit einem gestörten und aufgewühlten Geist (mind) aus dem Bett auf. Macht das nicht! Erwacht aus eurem Schlaf mit einem friedvollen Geist (mind). Denkt an Gott! Wenn Eltern schon morgens, sobald sie aus dem Bett steigen, einander kritisieren, werden auch die Kinder mit Sicherheit miteinander streiten und sich bekämpfen! Kinder versuchen immer den Eltern nachzueifern, und deshalb sollten Eltern ihren Kindern ein Beispiel sein. Ihr solltet sie durch Praktizieren lehren, nicht nur durch Vorschriften. Gebt Ärger und Hass unter keinen Umständen Raum. Hasst andere niemals. Der Hass in euch wird als Reflektion zu euch zurückkommen und euch leiden lassen. Möglicherweise müsst ihr Schwierigkeiten und Leid begegnen. Seid ruhig und gefasst. Betrachtet jeden als Verkörperung des Göttlichen. Euer Gruß oder Spott erreicht Gott, egal wem ihr ihn entgegenbringt. Erweist allen Respekt. Teilt eure Liebe mit allen und jedem. Sathya Sai, 2. April 2003  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 15. MÄRZ 2018

Die wichtigste Eigenschaft des Dienens (seva) ist ein reines Herz, das nicht von Hochmut, Gier, Neid, Hass oder Konkurrenzdenken verschmutzt ist. Daneben brauchen wir Glaube an Gott als Quelle von Vitalität, Tugend und Gerechtigkeit. Seva ist der Gottesdienst, den ihr dem Gott im Herzen eines jeden darbringt. Fragt euch nicht gegenseitig, aus welchem Land oder Staat ihr kommt oder welcher Kaste und Glaubensüberzeugung ihr angehört. Seht eure liebste Gestalt Gottes in dieser ‚ anderen Person‘. Tatsächlich ist die andere Person gar nicht ‚anders‘, denn sie ist das Ebenbild Gottes in dem Maß, in dem ihr es auch seid. Ihr helft keinem ‚Individuum‘, ihr verehrt mich in ihm. Gott steht in dieser Gestalt vor euch. Welcher Raum besteht also für das Ego in euch, sein Haupt zu erheben? Pflicht ist Gott und Arbeit ist Gottesdienst. Auch das geringste Wirken ist eine Blume, die ihr Gott zu Füßen legt. Begegnet allen, denen ihr dient, mit einem Herzen, das mit dem Schatz der Liebe gefüllt ist. Sathya Sai, 4. März 1970  

GEDANKE DES TAGES AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 14. MÄRZ 2018

Während ihr euch in dieser flüchtigen und kurzlebigen Welt befindet, habt ihr ein schmerzendes Bedürfnis nach jemandem euresgleichen, dem ihr eure Gefühle, eure Entdeckungen, Depressionen, Momente der Glückseligkeit und der Trauer mitteilen könnt. Ihr braucht jemanden, der an eurer Seite sein kann, während ihr den steinigen Weg zu Wahrheit und Frieden geht und der euch enthusiastisch anspornt auf dem Weg zu eurem Ziel. Freunde, die wirklichen Trost spenden können, ermuntern und Zuspruch geben, sind ein wertvolles Geschenk, das heutzutage selten zu finden ist. Freundschaft muss zwei Herzen zusammenbinden und muss beiden Seiten zum Vorteil dienen, egal was einem von ihnen geschieht – Verlust oder Gewinn, Schmerz oder Freude. Jeder muss den anderen korrigieren, denn sie wissen beide, dass sie aus Sympathie und Liebe kommen. Jeder der beiden muss aufmerksam darauf achten, dass der andere nicht vom Ideal abkommt, schädliche Angewohnheiten annimmt oder insgeheim schlechte Gedanken und Pläne hegt. Ihre Ehre von beiden liegt im Behüten des anderen. Jeder vertraut dem anderen und setzt Vertrauen in die wachsame Liebe des anderen. Nur diejenigen verdienen den Namen ‚Freund‘, die helfen, des anderen Leben zu erheben, Ideale zu pflegen, Gefühle zu veredeln und Entschlüsse zu stärken.   Aus: Ansprache von Sathya Sai, 24. Mai 1973  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 14. MÄRZ 2018

In dieser flüchtigen Welt habt ihr ein schmerzhaftes Bedürfnis nach jemandem euresgleichen, mit dem ihr eure Gefühle kommunizieren, eure Entdeckungen, Depressionen und Momente des Glücks und Leids teilen könnt, nach jemandem, der an eurer Seite sein kann, während ihr auf dem schweren Weg zu Wahrheit und Friede weiterzieht, der euch ermutigt und begeistert, zum Ziel voranzuschreiten. Freunde, die echten Rat, Annehmlichkeiten und Trost schenken können, sind kostbare Geschenke und heutzutage nicht leicht zu finden. Freundschaft muss zwei Herzen miteinander verbinden und sich für beide segensreich auswirken, ganz gleich was einem der beiden auch geschieht – Gewinn oder Verlust, Freud oder Leid. Jeder muss den anderen berichtigen, weil jeder weiß, dass dies aus Sympathie und Liebe geschieht. Jeder muss wachsam sein, dass der andere nicht vom Ideal abkommt, keine abträgliche Gewohnheiten pflegt und keine Gedanken hegt und Pläne schmiedet, die schädlich sind. Die Ehre des einen liegt im Gewahrsam des anderen. Jeder traut dem anderen und setzt sein Zutrauen in die wachsame Liebe des anderen. Nur diejenigen verdienen den Namen ‚Freunde‘, die beim Erheben des Lebens, Reinigen der Ideale, Erhöhung der Gefühle und Stärkung von Entschlüssen hilfreich sind. Sathya Sai, 24. Mai 1973    

GEDANKE DES TAGES AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 13. MÄRZ 2018

Als Adi Shankara mit seinen Schülern in Varanasi wohnte, begegnete ihm ein Gelehrter, der in die komplizierten Gesetze der Grammatik versunken war. Danach befragt, warum er dieses intensive Studium aufgenommen hätte, war seine Antwort, dass es ihm leicht ein paar Silbermünzen einbringen würde. „Wenn ich ein vedischer Gelehrter (pandit) werde, kann ich in das Haus großer Landherren (zamindar) gehen und darauf hoffen, Almosen zu bekommen für den Unterhalt meiner großen Familie“, sagte er. Shankara unterwies den Gelehrten angemessen und flößte ihm Selbstvertrauen und Mut ein. In seine Einsiedelei zurückgekehrt, schrieb Shankara Verse, in denen er die Ratschläge, die er dem armen Gelehrten gegeben hatte, zusammenfasste. Diese Verse waren: Bhaja Govindam, bhaja Govindam, bhaja Govindam, mudha mate. Samprapte sannihithe kale, nahi nahi rakshati dukrun karane – Lobe Gott, Lobe Gott, Lobe Gott, du törichter Geist! Wenn der Tod naht, können die Gesetze der Grammatik dir nicht helfen. Das Studium dieser Verse und die Inspiration, die dadurch gewonnen wird, wird Unterscheidung und Loslösung in euch fördern und so den Geist für die Schau des Höchsten vorbereiten. Aus: Ansprache von Sathya Sai, 21. Mai 1973  

GEDANKE DES TAGES AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 12. MÄRZ 2018

Es war einmal eine Person, die drei Freunde hatte. Rein zufällig wurde sie einer kriminellen Handlung bezichtigt und das Gericht stellte einen Haftbefehl aus. Der Mann bat einen seiner Freunde zu bezeugen, dass er unschuldig sei. Der Freund sagte: „Ich werde nicht aus diesem Haus hinausgehen, ich kann dir nur aus ihm heraushelfen.“ Der zweite Freund sage: „Ich kann nur bis zur Vorhalle des Gerichts mit dir gehen, aber nicht in den Zeugenstand.“ Der dritte Freund sagte: „Komm, ich werde, wo immer du möchtest, für dich sprechen.“ Der erste Freund ist ‚der Besitz und das Eigentum‘, die nur aus dem Inneren des Hauses bezeugen können. Der zweite Freund ist ‚die Verwandtschaft und die Mitglieder der Familie‘, die bis zum Friedhof mitkommen, aber nicht die Person bis zum Sitz des Gerichts begleiten. Der dritte Freund ist ‚der gute Name‘, der durch die eigenen Tugenden und Dienste erworben wurde. Diese Tugenden bestehen noch nach dem Tod und dem Begräbnis fort; sie bezeugen noch Jahre hinfort die Unschuld und Größe eines Individuums. Sie entscheiden auch über die Art der nächsten Geburt. Aus: Ansprache von Sathya Sai, 24. März 1973  

GEDANKE DES TAGES AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 11. MÄRZ 2018

Der Kaiser der Cholas (A.d.Ü.: südindische Königsdynastie) nahm sich vor, den Srirangam Gopuram Tempel zu besuchen. Er hatte viel von diesem Tempel gehört und deshalb ließ er seine Kutsche richten und versuchte, in den kommenden sechs Monaten so viele Male wie möglich zu dem Tempel zu reisen. Aber jedes Mal sah er auf seinem Weg einen Einsiedler in einer ockerfarbenen Robe, einer Gebetskette um den Hals und einem Heiligenschein um seinen Kopf, der seine Fahrt unterbrach. Als der Herrscher sich niederließ, um den Einsiedler seine Verehrung zu zollen, verwickelte dieser ihn in ein Gespräch, das so bezaubernd war, dass er dabei seinen Besuch im Tempel und sein Ziel vergaß. Eines Tages, als der Kaiser darüber lamentierte, dass er  versäumt habe, seine Augen mit dem Glanz und Ruhm von Srirangam zu erfreuen, erschien der Herr vor ihm und sagte: „Warum lamentierst du hier herum? Ich bin der Meister, der zu dir kam, sobald du dich auf den Weg zu Srirangam machtest; erkenne mich in allen Menschen. Das ist die wirkliche Pilgerreise zu Srirangam.” Seht alle, die ihr trefft, als den Herrn Srirangam an, euren Meister. Zeigt makellose Liebe all denen, die zu euch kommen. Aus: Ansprache von Sathya Sai, 14. Januar 1967  

GEDANKE DES TAGES AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 10. MÄRZ 2018

Das Wort shastra wurde gewöhnlich gebraucht, um die heiligen Schriften zu bezeichnen und es bedeutet: ‚Das, was mit Autorität befiehlt, anordnet und leitet.‘ Sie müssen keine Gebote beinhalten wie zum Beispiel, dass, bevor die Nahrung gegessen wird, sie gekocht werden muss, oder, bevor der Same gelegt wird, zuerst das Feld gepflügt werden muss. Wer befiehlt dem neugeborenen Kalb, nach der Milch im Euter seiner Mutter zu suchen? Die Geburt findet zusammen mit der Versorgung derer statt, die geboren werden. Tatsächlich ist Versorgung zuerst vorhanden und die Geburt des Individuums, das versorgt werden muss, erfolgt später. Die Nahrung des Individuums und seine Lebensbedingungen richten sich nach den Verdiensten bzw. unwürdigen Taten, die es in früheren Leben angesammelt hat, während es sich um beide bemühte. Aber die wirklich wertvollen Richtlinien für den menschlichen Fortschritt befinden sich jenseits des Verständnisses des Menschen und seiner Intelligenz. Die Gelehrten sollten verstehen und erkennen, dass die Handlungen, die in den heiligen Schriften vorgeschlagen werden, die besten Interessen der Menschen hier fördern und zu Friede und Harmonie danach führen. Aus: Sathya Sai Vahini, Kapitel 19  

GEDANKE DES TAGES AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 9. MÄRZ 2018

Ein Heiliger wohnte vor Zeiten mit einer Katze in seiner Ermitage. Wann immer er das Ritual ausführte, eine den Göttern im Feuer geweihte Opfergabe darzubringen (homa), tanzte die Katze um das Feuer herum und beeinträchtigte damit sein Ritual sehr. Also versuchte der Heilige, die Katze vor der Ausführung seines Rituals zu fangen und sie während der Feuerzeremonie unter einem umgestülpten Korb ruhig zu halten. Sein Sohn beobachtete dieses Schauspiel jahrelang und dachte, dass dieses wiederholte Ritual, die Katze einzufangen und sie dann unter einem umgestülpten Korb gefangen zu halten wichtige Teile des Rituals seien. Also fing er an, auch für sich mit großem Einsatz für jede Feuerzeremonie eine Katze zu suchen und war glücklich, wenn es gelang und er sie in einem umgestülpten Korb im selben Raum unterbringen konnte. Das ist ein Beispiel für eine bedeutungslose mechanische Wiederholung. Spirituelle Bemühungen sollten nicht zu mechanischer Wiederholung einer bestimmten, gesetzten Formel werden und nicht zur Ausführung von trockenen Formalitäten! Denkt daran, dass eure spirituellen Bemühungen darauf ausgerichtet sein müssen, die Gnade Gottes für euch zu gewinnen. Eure spirituellen Übungen müssen von einem von Herzen kommenden Gebet begleitet werden! Aus: Ansprache von Sathya Sai, 14. Januar 1967  

GEDANKE DES TAGES AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 8. MÄRZ 2018

Das kleine ‚Ich’ aufzugeben ist die wahre Bedeutung von Entsagung (tyaga). Entsagung bedeutet nicht, dass ihr von Haus und Hof geradewegs in den Dschungel rennt.  Sie bedeute: jeden Gedanken, jedes Wort und jede Handlung zu sublimieren als Opfergabe an Gott, indem ihr alle Handlungen mit göttlicher Absicht erfüllt. Dies ist die beste spirituelle Übung, um selbstlose Liebe zu entwickeln. Liebe gibt immer und bittet niemals jemand anderen zu geben. Schüttet sie aus und ihr werdet selbst von ihr überschüttet werden. Selbstlose Liebe gedeiht durch Entsagung und beide sind unzertrennlich. Die wesentliche Wirklichkeit eines Menschen lehnt das Ego als einen Schandfleck ab. Wenn ihr die Frage: „Wer bin ich?“ mit Ernsthaftigkeit untersucht, werdet ihr herausfinden, dass jeder in diesem ‚Ich‘ enthalten ist und eure Liebe wird sich grenzenlos ausweiten. Dem Ego solltet ihr nicht erlauben, sich frei zu entfalten, denn es erstickt die Quelle der Liebe. Gott ist Liebe und somit ist alles, was Gott erschaffen hat, mit Liebe erfüllt. Aus: Ansprache von Sathya Sai, 17. Juli 1981  

GEDANKE DES TAGES AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 7. MÄRZ 2018

Als hingebungsvolle Diener Gottes ist es einerlei, ob die Nutznießer eures Dienstes euch danken oder schlecht über euch reden. Verrichtet euren euch aufgetragenen Dienst mit Freuden. Denn denkt immer daran, ihr dient euch selbst, nicht ihnen! Nehmt Blumensträuße oder Kritik mit Gleichmut an. Nur die, die sich selbst mit dem Körper identifizieren, jubeln oder fühlen Schmerzen! Denkt daran, dass ihr die Bewohner des Körpers (Dehi) und nicht der Körper selbst (Deha) seid.  Das wird euch Stärke geben, gute Dienste zu leisten. Während ihr euren Dienst am Nächsten ausübt (seva), diskutiert nicht herum, ob nun dieser oder jener Job zu euren Aufgaben gehört oder nicht. Seid keine Pedanten bezüglich Grenzen und Einschränkungen. Helft euch gegenseitig und ergänzt euch in freudiger Zusammenarbeit. Handelt als ideale und edle Gesellschaft, und verbreitet Energie und Enthusiasmus für alle. Ihr sollt auch nicht größere Lasten tragen als die, die euch zu tragen gegeben wurden. Mischt euch auch nicht ein in das, was andere Personen machen, und kritisiert andere nicht. Boshaftigkeit, Neid oder Konkurrenzkämpfe dürfen keinen Platz in eurem Herzen haben. Seid nicht bemüht, Fehler zu finden, wo keine sind. Das wäre fehlgeleiteter Enthusiasmus. Verbreitet stattdessen Friede und Freude. Aus: Ansprache von Sathya Sai, 24. Februar 1965  

GEDANKE DES TAGES AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 6. MÄRZ 2018

Dienst sichert einem Menschen eine helle Zukunft, wenn er ohne Ego und in Dankbarkeit in dem Bewusstsein geleistet wird, dass Gott die Gelegenheit dazu ermöglicht hat. Was ihr auch für den Nächsten tut, macht es mit dem Gefühl, dass ihr es für euch selbst tut. In Wahrheit ist es tatsächlich so, dass der Dienst euch selbst am meisten gibt! Ein kleines Beispiel: Ihr heißt einen Freund herzlich willkommen, führt ihn in das Wohnzimmer und bietet ihm eine Tasse Kaffee an. Diese Handlung hinterlässt einen tiefen Eindruck im Herzen des Freundes und er wird diese freundliche Behandlung niemals vergessen und sich bei Gelegenheit dafür revanchieren. Schaut ihr nach dem Wohlergehen eines Freundes, der im Krankenhaus liegt, der niemanden sonst hat, wird sich der Freund nicht dafür revanchieren, wenn ihr seine Hilfe benötigt? Also denkt daran, dass die Hilfe, die ihr anderen angedeihen lasst, eine Rücklage für euch ist, wenn ihr sie in Anspruch nehmen müsst. Wenn ihr diesen Gedanken erweitert und bedenkt, dass es ähnlich ist mit schlechten Handlungen, die ihr anderen antut - auch das sind wahrlich Handlungen, die ihr euch selbst antut - dann werdet ihr niemals schlecht handeln! Aus: Ansprache von Sathya Sai, 27. Mai 1973  

GEDANKE DES TAGES AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 5. MÄRZ 2018

Reduziert eure Wünsche auf ein Minimum! Ein dummer Wunsch, up-to-date zu sein, mit der Mode mitzuhalten, hat euch dazu veranlasst, unnötige Angewohnheiten und unnütze Artikel anzusammeln. Schaut euch einmal in eurem Zimmer um; seht, was auf eurem Tisch herumliegt und wie viele Kleidungsstücke ihr im Schrank hängen habt. Findet heraus, wie überflüssig die Dinge für euch sind, die ihr angehäuft habt. Ihr habt sie erworben, weil ihr jemanden mit etwas gesehen habt. Ihr dachtet, dass, wenn ihr dieses nicht auch habt, ihr in den Augen der anderen nicht gleichwertig erscheint. Ihr könnt alle viel glücklicher mit weniger sein, als ihr denkt. Ihr habt eine Sache für eine Weile und fühlt dann, dass sie unentbehrlich für euch sei und dass ihr ohne sie nicht leben könnt. So wie die Seidenraupe webt ihr einen Kokon um euch, aus Einbildung!  Erlaubt kostspieligen Eigenschaften nicht in euch zu wachsen; sie sind kostspielig in finanzieller und in spiritueller Hinsicht. Beobachtet eure Vorlieben und Abneigungen mit wachsamen Augen und legt alles ab, was euren spirituellen Weg zu behindern droht. Aus: Ansprache von Sathya Sai, 25. Februar 1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 4. MÄRZ 2018

Der Geist (mind) wurde launisch und wankelmütig, weil ihr ihn mit weltlichen Eigenschaften gefüttert habt. Wie könnt ihr den Geist stabilisieren? Gebt ihm solche Arbeit, die ihn immer beschäftigt, sodass er euch keine Probleme mehr macht! Es ist das Wesen eines Äffchens rauf und runter zu klettern. Menschen, die Affen fangen, gehen mit ihm von Haus zu Haus und lassen ihn auf einer Stange rauf und runter klettern. So beschäftigen sie ihn und bekommen dafür auch noch eine milde Gabe. Unser Geist (mind) ist wie ein verrückter Affe, ist es nicht so? Der Affe muss mit einer Arbeit, die ihn fesselt, beschäftigt werden, damit er von seiner Flatterhaftigkeit abgelenkt wird! Also ist es am allerwichtigsten, still zu sitzen und dem Affen die Aufgabe eines Wächters zu geben. Der mit dieser Arbeit betraute Affen-Geist wird das Einatmen (SO) und Ausatmen (HAM) überwachen und somit beschäftigt sein. Nach fünf Minuten dieser Übung wird sich der Geist beruhigen. Aus: Ansprache von Sathya Sai, am 25. Mai 1979  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 3. MÄRZ 2018

Ich möchte euch etwas über die Einstellung sagen, die ihr entwickeln müsst, wenn ihr ein freiwilliger Helfer seid. Ich selbst habe euch für diese Rolle erwählt, und das allein ist schon ein seltenes Privileg. Es gibt so viele unter den Tausenden, die aus ganzem Herzen um diese Chance bitten. Aber ihr seid auserwählt worden. Ich muss euch sagen, dass Freiwilligenarbeit nicht nur ein momentaner Spur ist. Sie kann ohne tiefgreifende Disziplin, langes Training und Demut nicht gut ausgeführt werden. Ihr müsst Liebe (prema) zu allen entwickeln. Denkt nicht, dass ein freiwilliger Helfer eine höhergestellte Person sei, die hingegebener als der Rest ist. Seht nicht auf andere als Störfaktoren oder Beeinträchtigungen herab. Wenn ihr jemanden harsch behandelt, dann behandelt ihr mich harsch. Wenn ihr jemanden beleidigt, dann beleidigt ihr mich. Wenn ihr mir Liebe entgegenbringt, dann habt Prema für alle, denn Sai ist in allen. Sathya Sai, 24. Februar 1965      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 2. MÄRZ 2018

Gott ist nicht getrennt von euch. Steht nicht unter dem Eindruck, dass Gott nur in Tempeln zu finden sei. Der Körper ist der Tempel und Gott der Bewohner (Deho Devalaya Prokto Jeevo Deva Sanathanaha). Also müsst ihr Gott nicht im Außen, sondern in euch selbst suchen. Schaut nach innen, dann könnt ihr Gott finden, der die Verkörperung der Glückseligkeit ist. Ihr versinkt in Täuschung durch unverhältnismäßige Bindung an den Körper. Löst eure Bindung an den Körper und entwickelt stattdessen Bindung an Gott. Dann werdet ihr selbst göttlich. Gott und der Mensch sind nicht getrennt, sondern sie sind wie ein Bild und dessen Reflexion. Gott ist in jedem. Dieser Tempel, der Körper, bewegt sich hierhin und dorthin, weil Gott in ihm wohnt. Die Schriften enthüllen: „Sathya Jnanam, Anantam Brahman – Das Göttliche ist Wahrheit, Weisheit und Unendlichkeit.“ Ihr müsst den Weg der Wahrheit und der Weisheit beschreiten, damit ihr das Göttliche Prinzip (Brahman) versteht und erfahren könnt. Sathya Sai, 19. November 2000  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 1. MÄRZ 2018

Den Menschen, die nach Prashanti Nilayam (Hort des himmlischen Friedens) kommen, muss erklärt werden, dass Stille die allererste Sprosse auf der Leiter sämtlicher spirituellen Bemühungen ist und das Merkmal dieses Ortes! Von hier aus müssen sie lernen, jeden Ort, egal wo sie sich befinden, zu einem Ort des himmlischen Friedens (Prashanti Nilayam) zu machen! Lautes Gerede stört diejenigen, die den Namen Gottes wiederholen (namasmanrana), meditieren (dhyana) oder die Gebetskette (japamala) benutzen! Lärm erzeugt neuen Lärm. Prashanti Nilayam ist eine Werkstatt, in der die geschundenen Herzen und Gemüter (minds) zur Generalüberholung oder Reparatur aufgenommen werden. In einer Werkstatt hört man den Lärm eines Hammers, das Scheppern eines Rades, das Surren eines Motors und das Rasseln von Ketten. In dieser Werkstatt sollte nur das Flüstern des Namen Gottes gehört werden. Mit neuen Teilen und einem neuen Anstrich versehen fahren die Autos aus der Werkstatt hinaus – so gut wie neu; mit einem sanft schnurrenden Motor und ohne Probleme fahren sie viele weitere Kilometer. Die Menschen müssen Prashanti Nilayam, den Ort des himmlischen Friedens, als Werkstatt aufsuchen, wenn sie ausgezehrt, von der Reise des Lebens müde sind oder eine lange Reise vor sich haben. Sathya Sai, 24. Februar 1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 28. FEBRUAR 2018

Der Weise Vyasa schrieb 18 Puranas (Schriften, die auf mythologischen Erzählungen basieren). Aber gibt es jemanden, der die Zeit hat sie alle zu lesen? Die Menschen behaupten, sie hätten keine Zeit – Zeit, um die Schriften zu lesen und verehrende Gelübde oder Dienste einzuhalten, weil sie Arbeit im Büro, Geschäft, in der Erziehung und so weiter verrichten müssen. Viele dieser Entschuldigungen sind unwahr. Jemand kommt von der Arbeit nach Hause, sitzt im Sessel und sagt, er sei müde. Entspannt er sich, wenn er im Sessel sitzt? Nein, er sieht fern! Ist er nicht zu müde fürs Fernsehen, Spielen oder Schwatzen mit Freunden? In Wahrheit gibt es genug Zeit, wenn man an Gott denken will. Ihr alle habt genügend Zeit, aber missbraucht und verschwendet sie. Ein wahrer menschlicher Wert ist es, eure Zeit effektiv zu nutzen. Ihr seid alle Verkörperungen des Göttlichen. Verletzt, betrügt oder schadet anderen und euch selbst nicht. Es gibt keine Form der Hingabe, die das Entwickeln dieser heiligen Eigenschaften übertrifft. Sathya Sai, 8. April 1997   

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 27. FEBRUAR 2018

Ihr seid in keinster Weise gebildet, wenn alles, was ihr erreicht habt, das Studium einer Tonne Bücher ist. Körper und Geist (mind) müssen durch das Licht der Liebe, das aus dem Bewusstsein der Seele und ihrer essenziellen Göttlichkeit herausstrahlt, erleuchtet werden. Da die heutige Bildung nur den Körper und Geist (mind) betrifft und keinen Bezug zur Seele hat, wird die Jugend des Landes durch jeden vorbeiziehenden Wind wie Vegetation ohne Wurzeln hin- und hergeweht. Das Bewusstsein des Selbst (atma) gewährt unerschütterliche Kraft und Mut. Die Veden lehren die Mittel, um dieses Bewusstsein zu sichern und zu euch heranzuziehen, um die Herausforderungen des Lebens zu meistern. Das allein kann Bildung mit Erfolg krönen; das allein kann die Jugend stärken, damit sie den Schwierigkeiten von Unruhe und  Angst entgegentreten kann. Die Colleges müssen nicht nur gewisse Fächer (Englisch: subject) lehren, sondern auch die Subjekt-Objekt-Beziehung. Der Vorgang, durch den man diese Dualität transzendieren und die Einheit erkennen kann, muss auch vermittelt werden, damit Bildung vollständig ist. Sathya Sai, 31. Januar 1974  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 26. FEBRUAR 2018

Alle sind Kinder Gottes und gleichermaßen zur Liebe Gottes berechtigt. Warum gibt es dann Differenzen unter Männern und Frauen? Warum gibt es keine Gleichheit? Das liegt an Differenzen in der mentalen Veranlagung der Menschen. Wenn der Geist (mind) unrein ist, sind die Handlungen unrein. Wenn der Geist und das Bewusstsein von Egoismus verzerrt sind, ist auch das Verhalten des Menschen verdreht. Wenn sie Gott zugewandt werden, folgen gute Handlungen auf natürliche Weise. Euer Geist (mind) ist die Ursache für gute und schlechte Handlungen. Was ihr auch erreichen wollt, ihr solltet versuchen es ohne Aufregung oder Unruhe zu schaffen. Weisheit oder spirituelles Wissen (jnana) wird als wichtigste Requisite für jeden Menschen betrachtet. Aber was wirklich am Wichtigsten ist, ist das eigene Verhalten – rechtschaffenes Handeln. Euer Verhalten bestimmt eure Eigenschaften und die Eigenschaften wiederum bestimmen euer Verhalten. Sathya Sai, 8. April 1983    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 25. FEBRUAR 2018

Betrachtet Glück und Unglück, Freud und Leid, Gewinn und Verlust mit Gleichmut. Sie sind Produkte der Natur wie Hitze und Kälte, Sommer und Winter. Sie dienen einem Zweck. Ebenso lehren uns die Höhen und Tiefen des Lebens etwas. Ohne Rückschläge im  Leben wären wir tatsächlich nicht fähig, das Göttliche zu erfahren. Wir können das Licht nicht ohne Dunkelheit wertschätzen. Ohne das Erleben von Schwierigkeiten sind wir nicht dazu in der Lage, uns an Wohltaten zu erfreuen. Der Mangel an Seelenfrieden zwingt uns, Wege zu suchen, um dauerhaften Frieden zu verwirklichen. Die Schriften (Upanishaden) haben erklärt, dass man allein durch Entsagung Unsterblichkeit erreichen kann. Ihr müsst lernen, wahre Entsagung in eurem täglichen Leben zu praktizieren, damit ihr das Geheimnis von dauerhaftem Frieden und Glückseligkeit entdecken könnt. Sathya Sai, 6. April 1983  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 24. FEBRUAR 2018

Ihr bekommt ein Hochgefühl beim Anbeten einer steinernen Statue im Tempel. Wie viel begeisterter solltet ihr beim Anbeten desselben Gottes sein, der in den Tempelherzen der Männer und Frauen um euch herum ist! Und nicht nur in der Gestalt von Menschen; Gott lebt in jedem Vogel, Tier, Baum und Staubkorn! Denkt daran, dass die Gnade Gottes nicht nur durch das Wiederholen seiner Herrlichkeiten erlangt werden kann! Rezitiert den Namen der von euch erwählten Gottheit mit ihrem Glorienschein klar in eurem Geist (mind) und eure Handlungen und Gefühle durchtränkend. Die Amerikaner, die heute Bhajans gesungen haben, achteten auf die Melodie und den Rhythmus. Sie haben auch die Bedeutung jedes Liedes gelernt und mit ganzem Herzen gesungen. Sie respektierten den Geist (spirit) jedes Stücks mit Gefühlen (bha-va), Melodie (ra-ga) und Rhythmus (ta-la): Bha-ra-ta. Das berechtigt sie ‚Bewohner Indiens‘ – ‚Bharatiyas‘ –genannt zu werden! Die Kultur Indiens (bharat) ist auf Anhaftung (rati) an den Erhabenen (bhagavan) errichtet. Damit ist jeder, ungeachtet seiner Rasse, der sich an Gott gebunden hat, ein Bharatiya! Sathya Sai, 19. Juli 1970      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 23. FEBRUAR 2018

Fast jede Handlung wird von Eigeninteresse motiviert. Diese Sorge um das Eigeninteresse steht dem innewohnenden Göttlichen entgegen. Wie kann jemand Frieden im Inneren oder in der äußeren Welt erreichen, ohne dieses Göttliche zu erkennen? Es gibt keine größere Eigenschaft als selbstlose Liebe, die sich in selbstlosem Dienst an anderen ausdrückt. Versteht die Beziehung zwischen Handeln (karma) und dem Yoga des Handelns (karmayoga) recht. Einfache Handlungen (kama), die mit Anhaftung ausgeführt werden, verursachen Bindung. Aber anhaftungsfreie selbstlose Handlungen werden zu Karmayoga. Unser Leben sollte das einer Vereinigung mit dem Göttlichen (yoga) sein anstatt eine Krankheit (roga). Heutzutage führen die meisten unserer Handlungen zu Krankheit, weil wir von sinnlichen Vergnügen angezogen werden. Freiheit von dieser Krankheit kann durch das Verfolgen des spirituellen Wegs erlangt werden. Der spirituelle Weg besteht nicht nur aus dem Singen von Bhajans oder Rezitieren von Hymnen. Das sind bloß gute Taten. Nur die Taten, die vollkommen Gott dargebracht werden, können als spirituell betrachtet werden. Sathya Sai, 6. April 1983  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 22. FEBRUAR 2018

Ich bestehe auf fünf Punkte von Disziplin, die eure Häuser und Dörfer in Prashanti Nilayams verwandeln. Stille (1) ist der erste Schritt, der die anderen Schritte erleichtert. Sie fördert Selbstkontrolle und mindert die Wahrscheinlichkeiten von Ärger, Hass, Bosheit, Gier und Stolz. Darüber hinaus könnt ihr die Schritte Gottes nur hören, wenn Stille den Geist (mind) beherrscht. Reinheit (2) ist die Tür zur Göttlichkeit. Innere und äußere Reinheit sind notwendig, um Gott in eurem Herzen einen Platz zu geben. Dienen (3) weitet eure Sichtweise, erweitert das Bewusstsein und vertieft Mitgefühl. Alle sind Wellen auf demselben Meer. Dienen lehrt euch in diesem Wissen gefestigt zu sein. Liebe (4) – berechnet oder wägt die Reaktion, das Ergebnis und die Belohnung nicht ab. Liebe ruft, Liebe antwortet. Liebe ist Gott, lebt in Liebe. Niemanden hassen (5) – auf kein Wesen darf als minderwertig, unwichtig oder entbehrlich herabgesehen werden. Euch allen ist eure Rolle in dem Theaterstück zugewiesen, dass der Allmächtige geschrieben hat. Kränkt, beleidigt und verletzt kein Wesen, denn Er ist in allen Wesen und eure Kränkung wird ein Sakrileg. Sathya Sai, 19. Juli 1970     

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 20. FEBRUAR 2018

Der Sehende sollte sich nicht an das Gesehene binden. Das ist der Weg zur Befreiung. Der Kontakt der Sinne mit dem Objekt lässt Wünsche und Anhaftung entstehen, was zu Anstrengung und entweder zu Hochstimmung oder Verzweiflung führt. Dann ist da noch die Verlustangst und Kummer über Misserfolge, und die Schlange der Reaktionen wird immer länger. Wie kann die Flamme in der Lampe bei den vielen Türen und Fenstern weiterbrennen, die den Winden offenstehen? Diese Lampe ist der Geist (mind), der beständig brennen muss, unberührt von den dualen Ansprüchen der äußeren Welt. Völlige Hingabe zu Gott ist ein Weg zum Schließen der Fenster und Türen, denn in der vollkommenen Ergebenheit an Gott (saranagati) seid ihr eures Ego beraubt und werdet somit nicht von Freud und Leid hin und her getrieben. Völlige Hingabe versetzt euch in die Lage, die Gnade Gottes anzuziehen, mit der ihr alle Krisen in eurem Lebenslauf meistern könnt, sie macht euch heldenhaft und bereitet euch besser auf die Schlachten des Lebens vor. Sathya Sai, 13. Januar 1965  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 21. FEBRUAR 2018

Die Menschen erwerben viel Reichtum und verschiedene Abschlüsse, aber wo liegt da die Schwachstelle? Viele denken, dass Reichtum der Grund für alle Übel sei und Diplome sich nachteilig auswirkten. Nein, beide sind ohne Fehler. Wasser ist rein und schmeckt süßlich, aber wenn es in einer roten Flasche aufbewahrt wird, scheint das Wasser rot zu sein, wenn es in eine lila Flasche abgefüllt wurde, scheint es lila zu sein. Woher kam die Farbe? Das Individuum ist die Flasche; Gut und Schlecht ist eine Widerspiegelung der individuellen Eigenschaften. Wenn das Individuum eine leidenschaftliche (rajasische) Natur hat, werden Reichtum und Bildung unnütz. Ist das Individuum von edlem (sattvischem) Wesen, werden auch die Handlungen und die Bildung edel. Deshalb muss das Herz rein sein. In diesem Zusammenhang heißt es: „Welchen Nutzen hat die Anbetung Shivas ohne Reinheit des Herzens (Chitta suddhi leni Shiva pooja yetiki)?“ Und weiter: „Welchen Nutzen haben Rituale ohne die Reinheit des Ausführenden (atma sudhdhi leni acharamadiyela)?“ Und weiter: „Wie kann jemand reine und leckere Speisen ohne reine Töpfe zubereiten (Patra sudhdhi leni pakamela)?“ Sathya Sai, 4. April  1992      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 19. FEBRUAR 2018

Betet zu Gott, zieht von ihm den Magneten seiner Gnade an und bringt der Welt die Kraft seiner elektrischen Energie dar. Dies ist die Energie, die jeder für das Gemeinwohl mobilisieren kann. Sie ist allmächtig, denn sie ist göttlich. Sie existiert in euch. Wie schade ist es doch, dass die Menschen sich ihrer nicht bewusst sind und sich machtlos fühlen! Die ganze Energie und Glückseligkeit ist in uns! Nur durch Unwissenheit greifen die Menschen auf alle möglichen nutzlosen und unnötigen Übungen zurück. Habt festes und vollstes Vertrauen in eure spirituelle Kraft (atma-shakti). Haltet an der Wahrheit eures Glaubens fest, ohne andere zu kritisieren. Öffnet euer Herz und haltet euren Mund geschlossen. Heutzutage machen die Menschen genau das Gegenteil. Übt euch in Stille soweit es möglich ist. Wer viel spricht, tut wenig. Wer handelt, wird wenig sprechen. Was ihr auch tut, habt den Namen Gottes auf eurer Zunge und den Glauben im Herzen. Dadurch wird Arbeit in Gottesdienst verwandelt. Sathya Sai, 8. März 1997  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 18. FEBRUAR 2018

Ihr könnt das beste Gemüse haben, der fähigste Koch sein, doch wenn der Kochtopf, in dem ihr die Gemüsesuppe zubereitet, nicht zinnbeschichtet ist, wird die Speise, die ihr kocht, sehr giftig sein! Beschichtet also euer Herz mit Wahrheit (satya), Rechtschaffenheit (dharma), Frieden (shanti) und Liebe (prema), damit es ein guter Topf für die Wiederholung des heiligen Namens, Meditation, religiöse Gelübde, Pilgerreisen, rituelle Gottesdienste und andere Gerichte wird, die ihr darin zubereitet. Es ist eine erhebende Aufgabe, die eigenen Neigungen und Charaktereigenschaften zu ändern. Vielleicht studiert ihr all die Bücher über spirituelle Übungen, alle Schriften und vielleicht haltet ihr stundenlange Referate darüber, doch ihr werdet fehlgehen, wenn ihr auf die Versuchung trefft. Das Herz erscheint euch vielleicht wie ausgetrocknetes Land und frei von Feldfrucht und Bösem. Doch wenn der erste Regen fällt, verwandelt er die Samen und Wurzeln unter der Erde von einer Wüste zu einem Teppich aus Grün. Deshalb sind die menschlichen Werte so wichtig! Sathya Sai, 13. Januar 1965 vielleicht wie ausgetrocknetes Land und frei von Feldfrucht und Bösem. Doch wenn der erste Regen fällt, verwandelt er die Samen und Wurzeln unter der Erde von einer Wüste zu einem Teppich aus Grün. Deshalb sind die menschlichen Werte so wichtig!  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 17. FEBRUAR 2018

Es gibt viele, vielleicht einige Hunderttausend oder Millionen Menschen, die sich selbst Anhänger (devotee) von Sai nennen. Wenn nur ein Sai-Devotee Opferbereitschaft und Wahrheit praktiziert, wird die ganze Welt ein besserer Ort. Wahrheit und der Geist der Opferbereitschaft sind die beiden wichtigsten Prinzipien, die notwendig sind, um die Welt zu verändern. Wahrheit heiligt das Herz und der Sinn für Opferbereitschaft führt uns zur weltlichen Entsagung. Durch diese beiden kann man die Wichtigkeit der Aussage „Antar bahischa tat sarvam vyapya Narayana stitaha – der Herr durchdringt den ganzen Raum im Inneren und Äußeren“ erfahren. Da den Menschen dieses wahre Wissen fehlt, ergehen sie sich von der Geburt bis zum Tod in Weltlichem und Vergänglichem. Wie können sie sich selbst erlösen und Befreiung erlangen? Jedes Individuum muss Gott lieben, um sein Leben zu erlösen. Ihr seid nur mit einem Körper ausgestattet, damit ihr Rechtschaffenheit praktiziert. Lebt kein nutzloses Leben. Sathya Sai, 8. März 1997  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 16. FEBRUAR 2018

Entfernt alle negativen Gefühle. Entwickelt mehr und mehr positive Gedanken. Auf dem Weg mögen euch manche kritisieren. Das ist für euch eine Gelegenheit zur Transformation! Denkt folgenderweise: „Meine Eltern haben mir einen Namen gegeben, Freunde gaben mir einen anderen Namen und wieder andere einen Spitznamen! Dieser Körper hat viele Namen, das ist alles!“ Werdet ihr schlecht, wenn euch jemand ‚schlecht‘ nennt? Nein! Wenn sie euch ‚schlecht‘ nennen, versucht frei von schlechten Eigenschaften zu werden, wenn sie in euch sind. Wenn jemand auf einen Fehler zeigt, versucht euch von dem Fehler zu befreien, wenn er in euch ist – das ist alles. Geht mit Kritik würdevoll um. Verkörperungen der Liebe! In diesem Kaliyuga beschuldigen die Menschen sogar Gott, wenn Wünsche nicht erfüllt werden! Hasst und beschuldig niemanden. Liebt alle soweit es euch möglich ist, und wenn es nicht möglich ist, hasst wenigstens niemanden. Bhagavan will, dass alle den Geist des Einsseins und der Einheit entwickeln. Sathya Sai, 23. November 2000  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 15. FEBRUAR 2018

Vielleicht bezweifelt ihr, dass ein kurzes Wort wie Rama, Sai oder Krishna euch über das grenzenlose Meer des weltlichen Lebens bringen kann. Die Menschen überqueren weite Ozeane in einem kleinen Boot, sie können durch einen dunklen Dschungel mit nur einer Taschenlampe laufen. Das Pranava (Om), das noch kürzer ist, besitzt riesige Potenziale. Das Schiff muss nicht so groß und weit wie das Meer sein. Die Rezitation des Namens Gottes ist wie das Verfahren des Bohrens, um Grundwasser anzuzapfen; sie ist wie der Hammerschlag auf den Meißel, der das Gottesbild befreit, welches im Marmorblock gefangen ist. Zerbrecht das Gehäuse, und Gott wird sich offenbaren; spaltet die Säule, so wie Prahlada seinen Vater Hiranyakashipu bat es zu tun, und Gott, der allgegenwärtig ist, wird sich manifestieren. Jede Mutter lehrt ihre Tochter, die Milch zu buttern, damit die in der Milch enthaltene Butter sichtbar wird. Lernt auf dem Feld der Spiritualität von Yogis, die diese frische Butter (navaneetam) gewonnen und Krishna durch die Rezitation seines Namens dargebracht haben. Sathya Sai, 13. Januar 1965 Rezitation seines Namens dargebracht haben.

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 14. FEBRUAR 2018

Das Entwickeln des Glaubens in das Atman-Prinzip und es ernsthaft zu lieben – das ist wahre Anbetung. Das Selbst (atma) ist das alleinige und einzige Geliebte für die Menschheit. Fühlt, dass es sogar liebenswerter ist als jedes Objekt hier und im Jenseits – das ist wahre Verehrung Gottes. So lehren es die Veden. Die Veden lehren nicht die Akzeptanz eines Bündels Furcht einflößender Richtlinien und Einschränkungen, sie halten nicht vor einem Gefängnis an, in dem man eingesperrt hinter Gittern von Ursache und Wirkung ist. Sie lehren, dass es den Einen gibt, welcher der uneingeschränkte Herrscher ist und der hinter allen Richtlinien und Einschränkungen steht: der Eine, welcher der Kern jedes Objektes, jeder Energieeinheit, jedes Teilchens oder Atoms ist und welcher der Eine ist, unter dessen Anweisungen allein die fünf Elemente Äther, Luft, Feuer, Wasser und Erde agieren. Liebt diesen Einen, verehrt ihn, sagen die Veden! Das ist die großartige Philosophie der Liebe, so wie sie in den Veden geschrieben steht. Sathya Sai Vahini, Kapitel 1  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 13. FEBRUAR 2018 – MAHASHIVARATRI

Die Natur des Menschen ist eine Mischung aus progressiven und regressiven Charakteristika. Man muss dieses erkennen und die progressiven zu fördern und Letztere auszuschließen. Der Wille zum Verzicht, Teilen und Aufgeben ist eine wertvolle Tugend. Neugier, die Sehnsucht nach Erkenntnis, ist eine weitere Eigenschaft, die benutzt werden muss, um die Wirklichkeit zu erkennen, die als vielseitig und flüchtig erscheint. Dieses Wissen kann nur erlangt werden, wenn das Bewusstsein durch die Gnade Gottes gereinigt ist. Heilige Tage wie Shivarathri sind nur gekennzeichnet, um eurem Geist (mind) die Pflicht zum Fasten der Sinne und Wachsein eurer Intelligenz einzuprägen und euch von verunreinigenden Impulsen und Neigungen fernzuhalten. Sogar der Gedanke, dass ihr nicht von den verrichteten Gebeten (puja) und Kontemplation (japa) profitiertet, sollte euren Glauben nicht verunreinigen. Das Festhalten an spirituellen Übungen ist eure Pflicht, euer innerstes Verlangen und eure wahre Aktivität. Überlasst alles andere dem Willen Gottes. Das muss euer Beschluss am Heiligen Shivarathri sein. Sathya Sai, 29. Februar 1984    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 12. FEBRUAR 2018

Kein Lebewesen, außer dem Menschen, wurde mit Intelligenz und Unterscheidungsfähigkeit ausgestattet. Der Mensch wurde zu dieser Stufe erhöht, damit er das Göttliche Selbst (atman) schaut. Deshalb wird die Menschheit als ‚Krone der Schöpfung‘ bezeichnet und verkünden die Schriften (shastra), dass die Wahrscheinlichkeit als Mensch geboren zu werden ein seltener Glücksfall ist. Die Menschen haben die notwendige Qualifikation, um die Ursache der Schöpfung zu erforschen; sie haben das Verlangen und die Fähigkeit dazu. Viele großartige Menschen haben ihre Intelligenz darauf gerichtet, den allgegenwärtigen Gott (atman) zu entdecken, und haben es geschafft, das Göttliche Prinzip zu schauen. Doch unter Millionen von Menschen im Universum waren nur wenige in der Lage, das Universelle Selbst (atman) oder das Selbst in allen zu schauen. Der Sinn und Zweck des Lebens ist das Erreichen des Höchsten Göttlichen (atman). Sathya Sai Vahini, Kapitel 1  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 11. FEBRUAR 2018

Es ist gut, Gott mit dem Ziel zu lieben und zu verehren, sich wertvolle Früchte für jetzt oder die Zukunft zu verdienen. Aber da es nichts gibt, das wertvoller als Gott ist, raten uns die Veden, Gott ohne einen Hauch von Verlangen im Geiste (mind) zu lieben. Liebt, um der Liebe willen. Liebt Gott allein, denn, was auch immer Er euch geben kann, ist nicht weniger oder mehr, als Sich Selbst. Liebt Ihn allein ohne Wünsche und Verlangen. Einmal, von Kummer überwältigt, fragte Draupadi Dharmaraja, während sie im Exil weilten: „Herr, ihr seid ohne Zweifel der Beste unter denen, die unbeirrt und standhaft der Rechtschaffenheit (dharma) folgen. Wie konnte es sein, dass solch ein Unheil über dich gekommen ist?“ Dharmaraja antwortete: „Schau dir die Gebirgskette des Himalaya an. Schau wie überwältigend, glorreich, wunderschön und außergewöhnlich sie ist! Sie ist eine so prächtige Erscheinung, sodass ich sie grenzenlos liebe. Diese Gebirgskette wird mir nichts gewähren, aber es ist mein Wesen, das Schöne und Außergewöhnliche zu lieben. Die Verkörperung der außergewöhnlichen Schönheit ist Gott. Er ist die einzige Wesenheit, die es wert ist, geliebt zu werden. Deshalb liebe ich Ihn und wünsche mir keinerlei Vorteile von Ihm, werde um keine Gunst oder Gefälligkeit bitten. Möge Er mich dort sein lassen, wo Er mich haben will. Die höchste Belohnung für meine Liebe ist Seine Liebe, Draupadi!“ Aus: Sathya Sai Vahini, Kapitel 1, Die höchste Wirklichkeit  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 10. FEBRUAR 2018

Den meisten Menschen fehlt es an Liebe und auch an Glückseligkeit. Wenn die Menschen Gruppen bilden, die widersprüchliche Einstellungen haben, um sich gegenseitig zu vernichten, wie kann dann Freude und Friede in ihnen sein? Mythen aus alten Zeiten sprechen von Vernichtungskriegen zwischen Göttern und Dämonen und zwischen Menschen und Dämonen (rakshasa). Aber heute verzeichnet die Geschichte Kriege zwischen Dämonen, die sich selbst als ‚Mensch‘ bezeichnen. Warum ist das so?  Das geschieht, weil ihre Liebe auf selbstsüchtige Ziele ausgerichtet sind. Entsagung und Wohltätigkeit wird ausgeführt, um sich selbst zu verherrlichen. Die Menschen arbeiten nur im Sozialdienst, um für sich zu werben. Wie kann der süße Inhalt genossen werden, wenn die Flasche fest durch zwei Korken verschlossen ist: den Korken aus Pomp und dem aus persönlicher Zurschaustellung? Entfernt diese Korken durch den Korkenzieher der Selbstlosigkeit. Selbstlose Liebe schließt Verständnis und infolgedessen Mitgefühl und Anteilnahme ein. Diese werden göttliche Glückseligkeit (ananda) schenken. Um das Gefühl von Glück, Friede und Freude zu erfahren, müsst ihr die euch innewohnenden Tugenden der Liebe und Opferbereitschaft aus euch herausfließen lassen und dadurch euer Leben heiligen. Aus: Ansprache von Sathya Sai, 29. Februar 1984    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 9. FEBRUAR 2018

Welchen Wert hat es, die Upanischaden und die Bhagavad Gita zu studieren, wenn daraus keine Transformation in euren Gedanken oder eurer Lebensweise resultiert? Überprüft, wohin euch eure spirituellen Übungen führen. Es muss ein Verlangen in euch sein, euch zu ändern und euch auf eine höhere Bewusstseinsstufe hin zu entwickeln. In Wirklichkeit sind alle Verkörperungen von Wahrheit-Bewusstsein-Glückseligkeit (Sat-chit-ananda)!  Euer wirkliches ‚Ich‘ existiert in allen drei Phasen: der Wachphase, der Traumphase und der Phase des Tiefschlafes. In der Traumphase und im Tiefschlaf seid ihr euch jedoch nicht eures Körpers bewusst. Das, was existiert, das Seiende, unterzieht sich in allen drei Phasen keiner Veränderung. Ihr müsst versuchen, das Wesen dieses ‚Ich‘ zu verstehen. Ihr mögt diesen Versuch als extrem schwierig ansehen, aber wenn ihr den hingebungsvollen, festen Willen und Durchhaltevermögen habt, wird es ganz leicht sein. Nichts in der Welt ist leichter der spirituelle Weg. Aber wenn ihr dabei keine Ernsthaftigkeit habt, erscheint es schwer. Deshalb erklärt die Bhagavad Gita: Shraddhavan labhate Jnanam – Der ernsthafte Aspirant erlangt die Höchste Weisheit! Aus: Ansprache von Sathya Sai, 16. Februar 1988  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 8. FEBRUAR 2018

Strahlender als die Sonne, weißer und reiner als der Schnee, feinstofflicher als der Äther im Weltenraum – das Höchste Göttliche (paramatma) wohnt in allem. Das Göttliche durchdringt den gesamten Kosmos, strahlt in jedem Atom. Ihr seid in diesem Göttlichen (brahman) und dieses Göttliche ist in euch.  Ihr seid dieses Brahman und dieses Brahman seid ihr! Gibt es eine größere Wahrheit, die Ich euch mitteilen könnte? Die erste Aufgabe, die Ich euch stelle ist die, das Bewusstsein der in euch wohnenden Göttlichkeit zu entwickeln. Die nächste Aufgabe ist die, dass ihr die innewohnende Göttlichkeit, die in euch ist, ebenso in allen anderen erkennt. Ihr müsst erkennen, dass der Schleier oder die Barriere, welche anscheinend Gott von anderen trennt, aus der Täuschung geboren ist, und es muss jedwede Anstrengung unternommen werden, ihn zu entfernen. Nur dann wird es möglich sein, die Einheit aller lebenden Dinge zu erfahren.  Das ist, was die Srutis oder Veden verkünden:   Aham eva idam Sarvam – Ich bin gewiss all dieses! Ansprache von Sathya Sai,16. Februar 1988  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 7. FEBRUAR 2018

Liebe ist lebensnotwendig und göttlich. Um eine Handlung angemessen Gott darbringen und Seine Gnade erlangen zu können, muss sie rein sein und eine Manifestation selbstloser Liebe. Behütet Liebe, dass sie nicht durch Böses vergiftet wird. Bemüht euch Liebe zu kultivieren, die frei von Hass und Vorurteilen aller Art ist. Die Wurzeln aller Religionen, das Wesen aller Schriften, das Zusammentreffen aller Straßen und die Inspiration aller Individuen ist das Prinzip der Liebe (prema). Es ist die stabilste Grundlage für die Lebens-Mission des Menschen. Es ist das Licht, das Weltfrieden und Wohlergehen für die Welt sicherstellt. Erfüllt jedes eurer Worte und jede eurer Handlungen mit Liebe. Das Wort aus eurem Munde darf nicht wie ein Messer zustechen, noch wie ein Pfeil verletzen oder wie ein Hammer zuschlagen. Eure Worte müssen ein Fundament aus süßem Nektar sein, ein Beistand von tröstender vedischer Weisheit und ein sanfter Pfad bedeckt mit Blüten; sie müssen Friede und Freude ausschütten. Aus: Ansprache von Sathya Sai, 29. Juli 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 6. FEBRUAR 2018

Lord Dakshinamurthy ging allein am breiten Meeresufer spazieren, tief in Meditation versunken. Er sah in der Ferne einen kleinen, trockenen Zweig auf der Krone einer Welle schwimmen. Er wurde von einer Welle an die andere Welle weitergegeben, vom Gipfel der Welle bis ins Wellental, bis er schließlich auf den Sand ans Ufer geworfen wurde. Er war über den Egoismus des Meers erstaunt, das nicht einmal einem kleinen Zweig Asyl gewähren wollte. Das Meer spürte dies und erklärte mit Worten, die Lord Dakshinamurthy verstehen konnte: „Ich besitze weder Egoismus noch Wut. Es ist nur die Pflicht der Selbsterhaltung. Ich sollte nicht dem kleinsten Makel erlauben, meine Erhabenheit und Herrlichkeit zu verunstalten. Wenn ich dem Zweig erlaube, meine Erhabenheit zu beeinträchtigen, wird dieses der erste Schritt meines Untergangs sein.“ Darauf lächelte Lord Dakshinamurthy bewundernd über die Wachsamkeit des mächtigen Meeres. Er stufte diese Begebenheit als eine großartige Lektion in spiritueller Bemühung ein. Der kleinste Zweig von Verlangen, wenn er auf den Geist (mind) fällt, muss sofort aus dem reinen Wasser entfernt und entsorgt werden. Das war die zu lernende Lektion. Aus: Ansprache von Sathya Sai, 26. Juni 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 5. FEBRUAR 2018

Eine Disziplin, die jeder von euch beachten muss, ist die Kontrolle der Sinne. Gebt ihr euren Sinnen freie Zügel, werden sie euch ins Unheil stürzen. Bildung muss euch zum König eurer Talente machen, die euch als Werkzeuge für das Erlangen von Wissen dienen. Das Auge, das Ohr und die Zunge sind wilde Pferde. Lernt die Kunst der Meditation (dhyana), die die Sinne kontrollieren hilft und den Willen nach Innen lenkt, damit ihr Meister über eure Gefühle und Emotionen werdet. Ihr müsst auch lernen, wie man sich frei macht von Hass, Bosheit, Habgier, Wut, Angst und Sorge, Stolz und anderen Hindernissen, die euch den Weg zum inneren Frieden versperren. Es genügt nicht, wenn euer Haushaltsbudget ausgeglichen ist, sondern ihr müsst die Kunst erlernen, eure Sichtweise auf das Leben auszugleichen; unbeeinträchtigt von Triumph und Problemen, Gewinn oder Verlust, Sieg oder Niederlage. Dieses Gleichgewicht kann nur durch Vertrauen und Glaube an den innewohnenden Gott erlangt werden. Aus: Ansprache von Sathya Sai, 26. Juni 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 4. FEBRUAR 2018

Ein Heim muss von Liebe erfüllt sein, mit der Opferbereitschaft, die Liebe mit sich bringt, mit der Freude, die Liebe ausstrahlt, und dem Frieden, den Liebe verleiht. Keine Ziegel- und Mörtelstruktur, in der Eltern und Kinder ihr Leben verbringen, kann ein Zuhause sein, wenn die Kinder sich nicht danach sehnen und die Eltern darin keinen Frieden finden. Das Heim ist der Tempel, wo die Familie, von der jedes Mitglied ein sich bewegender Tempel ist, aufgezogen und ernährt wird. Die Mutter ist die Hohepriesterin dieses Hauses Gottes. Demut ist der Weihrauch, mit dem das Haus erfüllt ist. Ehrerbietung ist die Lampe, die mit dem Öl der Liebe und dem Docht des Glaubens angezündet wird. Verbringt eure Lebensjahre mit dieser Hingabe und Anbetung in dem Zuhause, in dem ihr lebt. Ich segne euch, damit sich durch euren Glauben und eure Stärke eure Hingabe und Bemühung vermehren möge. Aus: Ansprache von Sathya Sai, 26. Juni 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 3. FEBRUAR 2018

Heutzutage tragen alle Damen und Herren das geläufige Accessoire, Spiegel und Kamm, in ihrer Tasche. Ihr befürchtet, dass euer Charm gefährdet ist, wenn euer Haar etwas unordentlich ist oder wenn man auf eurem Gesicht stellenweise das Puder sehen kann. Ihr versucht dann, diese Eindrücke sofort zu korrigieren. Während ihr so sehr über euren sich schnell verschlechternden Charm besorgt seid, wieviel mehr solltet ihr darüber besorgt sein, dass der Staub des Neides und Hasses und die Flecken von Arroganz und Bosheit euer Herz und euren Geist (mind) entweihen? Kauf euch doch auch noch einen Kamm und Spiegel dafür! Benutzt den Spiegel der Hingabe (bhakti), der beurteilt, ob euer Herz und Geist sauber und strahlend sind. Der Kamm der Weisheit (jnana), den ihr durch Unterscheidungsvermögen verdient habt, löst Probleme und Knoten und ermöglicht es euch, eure Gefühle und Emotionen, die wild in alle Richtungen auseinanderdriften, zu kontrollieren und in die richtige Bahn zu lenken.  Was ihr auch macht, wo ihr auch seid, erinnert euch daran, dass Ich mit euch und in euch bin. Das wird euch vor Arroganz und Fehlern retten. Aus: Ansprache von Sathya Sai, 26. Juni 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 2. FEBRUAR 2018

Die menschliche Geburt ist das edelste, das Endergebnis unzähliger Zeitalter eurer eigenen fortschreitenden Evolution. Fragt euch dies: Strebt ihr wirklich bewusst danach, diesem kostbaren von euch errungenen Geschenk gerecht zu werden? Macht von nun ab jeden Tag zu einem fortwährenden Opfer der Liebe; wie eine Öllampe, die sich verzehrt in der Erleuchtung ihrer Umgebung. Tragt das unsichtbare Abzeichen eines Gottesverehrers allezeit und an allen Orten. Beugt den Körper, verfeinert die Sinne, beendet den Mind – das ist der Prozess, den Status „Kind der Unsterblichkeit“ zu erhalten, den die Upanischaden euch reserviert haben. Gott ist die Verkörperung der Süße. Erreicht Ihn, indem ihr Ihm die Süße opfert, mit der Er euch ausgestattet hat. Zerquetscht das Zuckerrohr in der Mühle des Dienens, koche es in dem Kessel der Reue, entziehe ihm alle Farbe sinnlichen Verlangens und opfere Ihm den kristallisierten Zucker mitfühlender Liebe. Aus: Ansprache von Sathya Sai, 26. Juni, 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 1. FEBRUAR 2018

Opfergeist ist die grundlegende Voraussetzung für jeden Dienenden (sevak). Ohne die Inspiration durch Opferbereitschaft wird euer Dienst (seva) Heuchelei, ein hohles Ritual. Ihr tragt das Tuch des Dienenden (sevadal), nur um es schon bald wieder abzulegen! Wenn ihr das Tuch abgelegt habt, fühlt ihr euch von der Verpflichtung erlöst, zu lieben und zu dienen. Indem ihr dies macht, spielt ihr nur eine kurzzeitige Rolle in einem Schauspiel, nämlich das Anlegen und Abnehmen eines Tuches. Verinnerlicht den Opfergeist tief und klar in eurem Herzen. Gott ist Liebe und kann nur durch das Fördern und Praktizieren von Liebe erreicht werden. Er kann nicht durch einen Trick eingefangen werden; er schenkt nur Gnade, wenn seine Befehle befolgt werden – der Befehl, alle zu lieben und allen zu dienen. Tut ihr dies, dient ihr euch selbst am meisten – euch selbst, den ihr am meisten liebt! Denn Gottes Gnade umfängt euch dann und ihr werdet über alle anderen gemachten Erfahrungen hinaus gestärkt. Sathya Sai, 26. Juni 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 31. JANUAR 2018

Die Menschen sind sich nicht bewusst, dass Zeit, die durch Dienen geheiligt wird, sowohl sie als auch jene, denen sie dienen, reich belohnt. Nicht alle Handlungen des Dienens sind gleich geheiligt und bringen nicht denselben Nutzen hervor. Wenn der Dienst von Machthungrigen oder aus gezwungenem und imitierendem Streben ausgeführt wird, bringt er mehr Schaden als Gutes hervor. Selbsterhöhung, Konkurrenz und Zurschaustellung sind Motive, welche die heilige spirituelle Übung (sadhana) des Dienens beschmutzen. Der Kandidat für diese spirituelle Aktivität muss Egoismus (ahamkara), Exhibitionismus (adambara) und Begünstigung (abhimana) meiden. Vor der Aufnahme eines Projektes des Dienens muss man nach innen schauen und prüfen, ob das Herz voller Liebe, Demut und Mitgefühl ist, ob der Kopf das intelligente Verstehen und Wissen um das Problem und seiner Lösung hat, ob die Hände eifrig sind, die heilende Berührung darzubringen, und ob man freudig Zeit, Energie und Fähigkeiten bereitstellen und teilen kann, um anderen in schlimmer Not zu helfen. Sathya Sai, 21. November 1986  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 30. JANUAR 2018

Ihr mögt einem Land angehören, ein Alter haben und eine Position einnehmen, aber am wichtigsten sind euer Charakter und Disziplin. Es gibt keinen Unterschied im Verhaltenskodex für einen Inder, Amerikaner, Deutschen oder Russen. Ihr alle seid zuerst einmal Menschen und gehört zur Kaste der Menschheit, Religion der Liebe und Sprache des Herzens. Wenn ihr diese Wahrheit erkennt, ist es einerlei welchem Land ihr angehört. Wenn ihr im goldenen Alter der Jugend seid, solltet ihr euren Charakter als wahres Leben beschützen. Im Altertum hielten junge Männer und Frauen an den Prinzipien von Charakter fest und hatten somit einen guten Ruf. Der Sämling muss sorgsam gepflegt werden, damit er auf rechte Weise zu einem mächtigen Baum heranwachsen und den Menschen gut dienen kann. Wenn ihr wollt, dass man sich an euch erinnert, dann führt euren Charakter. Wenn ihr von jetzt an einen guten Charakter wahrt, werden eure Nachkommen, die Gemeinschaft, in der ihr lebt, und alle Länder im Großen und Ganzen in Wohlstand leben. Sathya Sai, 19. Juli 1997  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 29. JANUAR 2018

Jede Arbeit, die in der Welt mit der Haltung der Liebe getan wird, ist ein Erfolg. Dem Herzen ohne Liebe ist es bestimmt, das Paradies der Schlechten zu sein. Was ihr auch tut, tut es mit Liebe. Die Gopis beteten: „O Krishna, spiel deine süße Flöte und säe den Samen der Liebe in die Wüste liebloser Herzen. Lass den Regen der Liebe auf die Erde fallen und den Fluss der Liebe beständig fließen.“ Beginnt deshalb den Tag mit Liebe, verbringt den Tag mit Liebe, füllt den Tag mit Liebe an und beendet den Tag mit Liebe – das ist der Weg zu Gott. Ihr lest täglich solch heilige und inspirierende Zitate und seht sie an der Tafel. Aber prägen Sie sich eurem Herzen ein? Kann euer Hunger gestillt werden, indem ihr bloß den Namen vieler verschiedener Süßigkeiten lest? Ebenso wird euer Geist nicht gereinigt, indem ihr bloß heilige Zitate lest oder hört. Praktiziert und erfahrt die Ergebnisse! Sathya Sai, 22. November 1975  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 28. JANUAR 2018

Ihr werdet in die Gesellschaft geboren, wachst in der Gesellschaft auf und erwerbt euch einen Namen und Ruf in der Gesellschaft. Ihr lernt viele Fertigkeiten und entwickelt Intelligenz in der Gesellschaft, und dadurch erlangt ihr die Reputation, intelligent zu sein. Ihr habt all diese kostbaren Geschenke von der Gesellschaft erhalten. Hat einer von euch jungen Männern und Frauen je daran gedacht, der Gesellschaft, von der ihr Ruf und Ruhm erhalten habt, zu danken? Welchen Dienst erweist ihr der Gesellschaft als Gegenleistung für all das erhaltene Gute? Wie drückt ihr eure Dankbarkeit gegenüber der Gesellschaft aus? Stellt Euch diese Fragen, und ihr bekommt vordergründige Antworten. Undankbarkeit ist nicht richtig. Jeder muss die Eigenschaft der Dankbarkeit besitzen. Als Nutznießer muss man Dankbarkeit zeigen. Als Ausdruck der eigenen Dankbarkeit sollte man der Gesellschaft selbstlosen Dienst erweisen; das ist für alle die wichtigste Pflicht. Sathya Sai, 16. Juli 1997  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 27. JANUAR 2018

Das Leben ist voller Sorgen. Sie scheinen in einer endlosen Prozession zu kommen, nicht wahr? Wenn ihr Gott anbetet, solltet ihr sicherstellen, dass ihr vollkommenen Glauben in ihn setzt. Welchen Sinn hat Anbetung ohne Glauben? Allein der Glaube bringt euch jenseits der Sorgen. Was bereitet keine Angst? Die Geburt ist eine Sorge und ebenso die Existenz; das Familienleben ist eine Sorge, der Tod ist eine Sorge, die Kindheit ist eine Sorge und ebenso das Alter, Leben ist eine Sorge, die Arbeit ist eine Sorge, Leid verursacht Sorgen und auch Freude und so weiter. Sorgen, Sorgen, Sorgen die ganze Zeit! In dieser Welt entstehen gewiss Schwierigkeiten, aber ihr müsst lernen, über Sorgen hinauszuwachsen. Das ist nur mit Duldsamkeit (kshama) möglich. Heißt Schwierigkeiten mit einem Lächeln willkommen und sagt: „Komm, mein Freund, du bist der Überbringer von Freude!“ Wenn ihr voller Duldsamkeit seid, werdet ihr glückselig sein und alles im Leben erreichen! Sathya Sai, 2. Oktober 1987  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 26. JANUAR 2018

Durch Gedanken und Ideen – Samkalpa – manifestiert sich die gesamte Schöpfung. Wie der Samkalpa, so ist das menschliche Leben. Das Leben selbst ist ein Wechselspiel des Samkalpas; er hat Leben und ist sehr machtvoll. Es gibt zwei Arten von Samkalpa – schmutzige und reine. Gedanken und Gefühle hängen mit heiligen Aktivitäten zusammen. Den Armen helfen, spirituelle Wahrheiten und die göttliche Natur Gottes kontemplieren sind Beispiele eines reinen Samkalpas. Die Gedanken, die Dienst ohne Selbstsucht und persönliche Gewinne tun lassen und die das Wohl der Nation als das eigene Wohl betrachten lassen, sind edle Samkalpas. Eifersucht, die aufsteigt, wenn man sieht, wie andere erfolgreich sind, und das Tun von Dingen, die ihr Glück mindern, das Fokussieren auf das Schlechte in anderen und das Kritisieren sind schmutzige Samkalpas . Die Weisen von einst wurden, obwohl sie anfangs gewöhnliche Menschen waren, durch ihren heiligen Samkalpa in große Weise transformiert. Es war ein solcher Samkalpa, der den Dieb Ratnakara in den Maharishi Valmiki transformierte. Sathya Sai, 2. Oktober 1987  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 25. JANUAR 2018

Man sagt, dass Yama, der Gott des Todes, das Leben eines jeden nimmt, indem er ein Seil benutzt, das Yama-Pasa genannt wird. Was ist das Seil, das eines jeden Leben nimmt? Anhaftung und Selbstsucht sind die Seile, die jedem das Ende bringen! Gott erschafft Freude und Schmerz nicht von irgendwoher! Der Gedanke, dass wir wegen anderer oder äußerer Faktoren Schwierigkeiten oder Glück erführen, ist nicht korrekt! Wir verursachen unser eigenes Glück oder Leid selbst. Wenn wir das erkennen, brauchen wir uns nicht zu fürchten. Wenn wir voll reiner Liebe sind, werden wir furchtlos sein. Wo Sünde ist, da wird es Furcht geben. Gebt also falschen Taten niemals Raum. Wie gering eure verrichtete Arbeit auch sein mag, unterscheidet zuerst, ob sie gut oder schlecht ist. Nehmt euch Zeit, seid niemals in Eile. Eile erzeugt Verschwendung. Verschwendung erzeugt Sorgen. Seid also niemals in Eile. Seid friedvoll, was auch geschieht. Betet zu Gott und fördert die Liebe zu Gott. Diese Liebe ist der göttliche Nektar, der alle Sorgen beseitigt. Sathya Sai, 20. Juni 1996  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 24. JANUAR 2018

Viele verschieben ihre spirituellen Übungen (sadhana) aufs Alter. Das ist falsch. Verdient euch die unschätzbare Belohnung solange ihr jung und geistig frisch seid. Es ist niemals zu früh, um zu beginnen. Die Zunge, die Augen, die Ohren, die Hände und der Geist sollten von Kindheit an trainiert werden, das Böse zu meiden. Wenn sie rein und heilig gehalten werden, verdient ihr euch die Gnade Gottes. Wenn das Fleisch euch zur Falschheit drängt, ergebt euch nicht, sondern bleibt gefestigt. Wenn der Einzelne stark und standhaft ist, dann ist die Familie erfolgreich. Wenn die Familie erfolgreich ist, dann ist die Gemeinde glücklich. Wenn die Gemeinde glücklich ist, dann ist das Land sicher und stark. Wenn die Länder sicher und stark sind, dann ist die Welt voller Demut und Ehrerbietung, Wohltätigkeit und Frieden. Lobpreist die Herrlichkeit Gottes laut und ladet die Atmosphäre mit göttlicher Verehrung auf. Die Wolken werden diese heiligen Schwingungen durch Regen auf die Felder fallen lassen, dieser wird die Saat nähren und die Nahrung reinigen und heiligen. Der Mensch, der diese Nahrung zu sich nimmt, wird das Verlangen nach Gott in sich spüren. Das ist die Entwicklungskette, und deshalb der Grund, warum ich auf dem Gruppensingen des Gottesnamens bestehe. Sathya Sai, 8. Juli 1968    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 23. JANUAR 2018

Gott ist die Quelle aller Liebe. Liebt die Welt als das Gewand Gottes – nicht mehr und nicht weniger! Durch Liebe könnt ihr mit dem Ozean der göttlichen Liebe eins werden. Liebe heilt Engherzigkeit, Hass und Kummer. Liebe löst Bindungen und rettet den Menschen von der Pein geboren zu werden und zu sterben. Durch die Augen der Liebe gesehen sind alle Wesen wunderschön, alle Handlungen sind hingebungsvoll und alle Gedanken unschuldig. Ihr seid alle Gefäße voll der Göttlichen Liebe. Gebt diese Liebe in Fülle weiter und lasst sie unermessliche Weiten erreichen. Gebt dieser Liebe durch den Dienst am Nächsten, durch Worte der Sympathie und Gedanken des Mitgefühls Ausdruck. Wenn ihr vom Schlaf erwacht, wisst ihr, dass der Traum, den ihr gerade geträumt habt, nur wenige Minuten andauerte, obwohl die Kette der Ereignisse Jahre umfasste. Ebenso wird dieses Leben als vorübergehende Episode erscheinen, wenn ihr nach diesem kurzen „Traum des Lebens“ zu universeller Weisheit erwacht. Seid deshalb immer voller Freude, damit, wenn der Tod euch ruft, ihr mit einem Lachen und nicht in Leid versunken gehen könnt. Aus: Ansprache von Sathya Sai, 7. Juli 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 22. JANUAR 2018

Gott hat Millionen Namen. Glaubt, dass alle Namen, in allen Sprachen und alle Formen, die der Mensch sich vorstellen kann, den Einen und Einzigen Gott kennzeichnen;  dass alle Herzen durch den Einen und Einzigen Gott motiviert werden; dass alle Glaubensrichtungen den Einen und Einzigen Gott verherrlichen und dass Seine Anbetung am besten durch Liebe geschieht. Pflegt die Einstellung, dass alle und alles Eins ist (eka-bhava), dass Einheit ist zwischen Menschen aller Herkunft, aller Länder und allen Kontinenten.  Das ist die Botschaft der Liebe, die Ich bringe. Das ist die Botschaft, die Ich Mir wünsche, dass ihr sie euch zu Herzen nehmt. Hegt und pflegt die Liebe, lebt in der Liebe und verbreitet sie. Das ist die spirituelle Übung, die euch den größten Gewinn einbringen wird. Wenn ihr den Namen Gottes rezitiert, ihr euch währenddessen Seine Erhabenheit vorstellt, Sein Mitgefühl, Seine Herrlichkeit Seinen Glanz und Seine Gegenwart, dann wird Liebe in euch wachsen. Ihre Wurzeln werden tiefer und tiefer in euch eindringen, ihre Zweige breiten sich weiter und weiter aus und schenken kühlende Zuflucht für Freunde und Feinde und für jedermann. Entwickelt Liebe und gebt sie in Fülle weiter. Aus: Ansprache von Sathya Sai, 4. Juli 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 21. JANUAR 2018

Der mit Fähigkeiten ausgestattete und für große Abenteuer geeignete menschliche Körper ist ein Geschenk Gottes für euch. Benutzt ihn als Floß, um das niemals ruhige Meer der Veränderung (samsara), das zwischen Geburt und Tod, Bindung und Befreiung liegt, zu überqueren. Erwacht zu diese vorrangigen Pflicht, solange eure physischen und mentalen Fähigkeiten stark und euer Unterscheidungsvermögen scharf ist. Verschiebt die Fahrt auf dem Floß nicht, denn es kann schon bald mit Krankheit beladen sein und all eure gesamte Aufmerksamkeit muss dann seiner Instandhaltung zugewandt werden. Denkt an die unvergleichliche Freude, die in euch aufkommen wird, wenn ihr das Ufer der Befreiung erreicht habt! Fahrt vorsichtig über das tobende Wasser des weltlichen Lebens, seid Zeuge. Verlangt nicht nach der Frucht eurer Handlungen und überlasst die Konsequenzen allen Handelns Gottes Willen. Er ist der Handelnde und ihr seid sein Werkzeug. Haltet spirituelle Disziplin ein und seid nicht von Niederlage oder Sieg beeinflusst. Festigt euch in unerschütterlichem Frieden. Sathya Sai, 4 Juli 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 20. JANUAR 2018

Himmlische Sphären erneuern sich und zerfallen ständig. Die Zeit ist flüchtig. Zeitalter folgt auf Zeitalter und Ära auf Ära. Körper, die geboren wurden, wachsen, altern und enden. Aber das Sehnen nach dem Heiligen des Lebens durch gute Arbeit und gute Gedanken ist nirgendwo erkennbar. Der Duft von ernsthaft ausgeführten spirituellen Übungen (sadhana) ist gegenwärtig nirgends zu finden. Durch den Prozess des Loslassens kann Großartiges erreicht werden. Entwickelt dieses Loslassen, und Gott wird sich fest an euch binden. Die Vergangenheit kann nicht zurückgeholt werden. Jene Tage sind vergangen. Aber das Morgen kommt. Beschließt, es durch Liebe, Dienen und Sadhana zu heiligen. Liebt, verehrt und dient dem Allmächtigen Herrn (sarveshwara), welcher der ganzen Menschheit innewohnt, und erkennt ihn dadurch. Das ist höchstes Sadhana. Dient jedem Wesen als Gott. Gebt den Hungrigen Nahrung – Nahrung, die das Geschenk von Göttin Natur ist. Gebt diese Nahrung in Liebe und Demut mit der Süße des Namens Gottes. Sathya Sai, 29. März 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 19. JANUAR 2018

Das Leben ist ein Intervall zwischen Geburt und Tod, eine Prozession zum Grab, die genau zum Zeitpunkt der Geburt beginnt. Die Tiger lauern im Busch am Rande des Dschungelpfads. Haben sie ihre Beute entdeckt, machen sie im richtigen Moment einen Satz und schleppen sie zu ihrem Versteck. So wie der Tiger lauert auch der Tod auf jedes Wesen. Er schleicht auf leisen Pfoten hinter jedem her, und wenn die Stunde geschlagen hat, springt er hervor und durchtrennt die Lebensschnur. Habt Gott als euer Licht auf dieser schwierigen Lebensreise, dann werdet ihr euer Ziel sicher und beschützt erreichen. Beschließt noch heute, die spirituelle Übung der Rezitation des Namens eurer erwählten Gottheit zu praktizieren. Heißt die Angewohnheit willkommen, die Epen zu lesen, so wie ihr wirksame Heilmittel willkommen heißt! Sie heilen die tiefwurzelnden Krankheiten des Geistes (mind)! Nehmt Mantras als Medizin, um die Phobien des Geistes, die Unfähigkeit der inneren Sinne und die Unvollkommenheit des inneren Bewusstseins zu heilen. Sie klären eure Sichtweise, machen euch stark und beständig auf dem Weg zu Gott. Sathya Sai, 29. März 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 18. JANUAR 2018

Gottes Gnade ist wie der Regenschauer oder das Sonnenlicht. Ihr müsst spirituelle Übungen (sadhana) ausführen, um sie zu erlangen – das Sadhana des Aufstellens eines Gefäßes, um den Regen aufzunehmen, oder des Öffnens der Tür eures Herzens, damit die Sonne es erleuchten kann. Wie die Musik, die das Radio sendet, ist sie überall um euch herum. Ihr müsst jedoch das Empfangsgerät und die Wellenlänge einstellen, damit ihr euch daran erfreuen könnt. Praktiziert wenigstens ein bisschen Sadhana und betet um Gnade. Die Gnade wird alles richten. Sie wird euch Selbsterkenntnis (atma sakshatkara) und andere nebensächliche Wohltaten wie ein glückliches, zufriedenes Leben und ein gelassenes, mutiges Gemüt in unerschütterlichem Frieden schenken. Die Bananenstaude gibt einen Bund Früchte als Hauptgeschenk. Aber ihre Blätter, das weiche Herz ihres Strunks und die Blüte sind nutzbringende Nebensächlichkeiten. Das ist die Natur der Gnade: Sie erfüllt eine Vielfalt von Bedürfnissen. Sathya Sai Baba, 1. Januar 2004  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 18. JANUAR 2018

Gottes Gnade ist wie der Regenschauer oder das Sonnenlicht. Ihr müsst spirituelle Übungen (sadhana) ausführen, um sie zu erlangen – das Sadhana des Aufstellens eines Gefäßes, um den Regen aufzunehmen, oder des Öffnens der Tür eures Herzens, damit die Sonne es erleuchten kann. Wie die Musik, die das Radio sendet, ist sie überall um euch herum. Ihr müsst jedoch das Empfangsgerät und die Wellenlänge einstellen, damit ihr euch daran erfreuen könnt. Praktiziert wenigstens ein bisschen Sadhana und betet um Gnade. Die Gnade wird alles richten. Sie wird euch Selbsterkenntnis (atma sakshatkara) und andere nebensächliche Wohltaten wie ein glückliches, zufriedenes Leben und ein gelassenes, mutiges Gemüt in unerschütterlichem Frieden schenken. Die Bananenstaude gibt einen Bund Früchte als Hauptgeschenk. Aber ihre Blätter, das weiche Herz ihres Strunks und die Blüte sind nutzbringende Nebensächlichkeiten. Das ist die Natur der Gnade: Sie erfüllt eine Vielfalt von Bedürfnissen. Sathya Sai, 29. März 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 17. JANUAR 2018

Wenn ihr Gott schauen wollt, solltet ihr fest daran glauben, dass ihr nicht der Körper seid. Es ist eine Illusion, sich mit dem Körper zu identifizieren. Alles, was ihr außen seht, ist nichts anderes als eine Widerspiegelung und nicht die Wirklichkeit. Was ihr auch seht und wem ihr auch begegnet, betrachtet alles und jeden als Manifestation des Göttlichen. Gebt Differenzen zwischen ‚ich‘ und ‚du‘ keinen Raum. Alles in Gottes Schöpfung ist Reaktion, Reflektion und Resonanz, wohin ihr auch seht. Ihr schaut in einen Spiegel und sagt, ihr wäret im Spiegel. Tatsächlich seid ihr nicht im Spiegel. Nur die Reflektion erscheint im Spiegel. Wenn ihr hinter einem Berg steht und ‚Hallo‘ ruft, werdet ihr sogleich einen Ruf in derselben Intensität hören. Tatsächlich ist es eure eigene Stimme, nicht die eines anderen. Was immer ihr außen seht, ist die Widerspiegelung eures inneren Seins. Sathya Sai, 21. März 2004  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 16. JANUAR 2018

  Entwickelt die Eigenschaft der Liebe. Hasst niemanden und entwickelt den Glauben, dass alles, was auch geschieht, gut für euch ist. Wenn ihr Schwierigkeiten und Leid begegnet, seid ihr allein dafür verantwortlich. Respektiert andere. Das allein wird euch beschützen. Wenn ihr dagegen jemanden beleidigt, wird diese Handlung euch bestrafen. Freud und Leid sind Ergebnisse eures eigenen Tuns. Eure Verdienste und Sünden folgen euch wie Schatten. Die Menschen halten anderen gern Predigten, aber befolgen selbst nicht ihre eigenen Grundsätze. Welchen Wert haben solche Belehrungen? All das ist Betrug. Die Lehren, die ihr lest oder hört, können euch niemals helfen, wenn ihr sie nicht auch in die Praxis umsetzt. Helft euren Mitmenschen zumindest ein wenig. Das allein wird euch helfen. Beschuldigt andere nicht für die Schwierigkeiten, die euch begegnen. Beschimpft andere niemals. Liebt alle. Sathya Sai Baba, 1. Januar 2004    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 15. JANUAR 2018

  Sankranti schenkt Tieren und Vögeln, der Natur und allen, vom Bauern bis zum König, unermessliche Freude. Sankranti kennzeichnet den Beginn der heiligen Zeit Uttarayana (der Bewegung der Sonne nach Norden). Die Namen unterscheiden sich, aber dieses Fest wird mit großer Freude von allen ungeachtet der Staatszugehörigkeit, Religion und Nationalität zelebriert. Auch ihr sollt die Ankunft des reichen Monats Pushya willkommen heißen und Sankranti in seinem ursprünglichen Geist feiern, indem ihr eure innere Freude manifestiert und sie mit anderen teilt. Das Wort ‚kranti‘ bedeutet Veränderung. Es meint einen Wandel von Elend zu Glück, von Unruhe zu Frieden und von Schmerz zu Freude. Glück kann nicht auf dem Markt gekauft und auf weltliche Weise erlangt werden. Es sollte sich aus dem Inneren heraus offenbaren. „Beginnt den Tag mit Liebe, füllt den Tag mit Liebe an und beendet den Tag mit Liebe. Das ist der Weg zu Gott.“ Wenn ihr das praktiziert, seid ihr immer glücklich und werdet von Kummer und Schwierigkeiten nicht beeinträchtigt. Sathya Sai, 14. Januar 2005  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 14. JANUAR 2018

  Die Menschen feiern das Sankrantifest heute nicht mehr in seinem wahren Geist. Sie beschränken es auf die Ausführung von Ritualen, aber ohne Reinheit und Heiligkeit. In der Vergangenheit wurde das Sankrantifest als das wichtigste angesehen. Es ist der Tag, an dem der Bauer seine Ernte einholt, die Armen speist und glücklich ist. Vedische Gelehrte stehen in den frühen Morgenstunden (brahmamuhurta) auf und rezitieren vedische Mantras, die das Herz eines jeden reinigen. Dieses Fest hat auch eine besondere Bedeutung für die Haushälter. Sie laden die neu Vermählten (Schwiegersohn oder Schwiegertochter) in ihr Haus ein, schenken ihnen neue Kleider und verteilen an alle Süßigkeiten und süßen Reispudding, was den gesamten Haushalt mit Freude erfüllt. Kühle Brisen, lieblicher Vogelgesang und die süße Zuckerrohrernte kündigen Sankranti an. Das Fest schenkt den Bauern, Haushältern, Priestern und Kindern viel Freude und verheißt großes Glück. Es muss Enttäuschung und Verzweiflung verjagen und jedes Herz mit Hoffnung und Enthusiasmus anfüllen. Sathya Sai, 12. Januar 2004  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 13. JANUAR 2018

Der Mensch spricht heute harsche Worte, welche die Gefühle anderer verletzen. Ihr investiert Zeit in Handlungen, die ich euch schließlich ruinieren, wenn ihr Unangemessenes seht, schlechtem Reden zuhört und euch in unheiligen Aktivitäten ergeht. Ihr müsst eure Sinne in heiliger Weise nutzen, um euch vollkommener Gesundheit zu erfreuen. Ob ihr arm seid oder ein Millionär, ihr Geld habt oder nicht, Gott hat jeden von euch mit fünf Sinnen und einem Herzen (hridaya) ausgestattet. Nutzt sie auf rechte Weise und heiligt euer Leben. Das Herz voll Mitgefühl (daya) ist Hridaya. Ihr werdet, wie ihr denkt (yad bhavam tad bhavati). Ihr solltet eure Sinne für den Dienst an anderen nutzen, um sie zu heiligen. Wenn ihr keine Aktivitäten des Dienens unternehmen könnt, solltet ihr wenigstens sanft und liebevoll sprechen. Ihr könnt nicht immer gefällig sein, aber ihr könnt immer gefällig sprechen. Sathya Sai, 19. Januar 2002  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 12. JANUAR 2018

Dienst an seinen Mitmenschen sollte die wichtigste Aktivität des Menschen sein. Aber stattdessen verschwenden die Menschen ihre kostbare Zeit, indem sie sich entweder über die Vergangenheit oder die Zukunft Sorgen machen. Verkörperungen der Liebe! Dieser Körper ist nicht dazu gedacht, bloß zu essen, zu trinken und so unsere kostbare Zeit zu verschwenden. Gott hat uns diesen Körper gegeben, um anderen zu dienen und ihnen dadurch zu helfen. Diese Wahrheit müssen wir erkennen. Alle großen Menschen haben ihr Leben allein durch ihren Dienst an der Menschheit geheiligt. Jedes Glied im menschlichen Körper ist von Gott für Karmopasana, die Verehrung Gottes durch Dienst am Nächsten, gegeben. Karmopasana ist die einzige Methode, um das menschliche Leben zu heiligen. Wir führen spirituelle Disziplinen (sadhana) durch, aber diese können uns nur vorübergehende Befriedigung und keine ewige Freude schenken. Unsere alten Weisen konnten durch bewusstes Bemühen ewige Freude erreichen. Entwickelt deshalb starkes Vertrauen in die Wahrheit, dass allein Dienst an der Menschheit und nichts anderes euch ewige Freude gewähren kann. Sathya Sai, 1. Januar 2004  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 11. JANUAR 2018

Populäre Kricket- und Tennisturniere kosten heutzutage mehrere hunderttausend Rupien. Wenn Sport zum Geschäft wird ohne Raum für Menschliche Werte, geht der Frieden verloren. Sport und Athletik müssen in einem Geist (spirit) der Einheit ausgeübt werden und Unterschiede in Nationalität, Sprache und Religion überwinden. Dann wird Gesundheit, Friede und Glück erfahren. Seit undenklichen Zeiten waren Sport und Athletik dazu gedacht, Gesundheit zu fördern und Freude zu bereiten. Heute sind diese Ziele in Vergessenheit geraten und durch kommerzielle Motive und Eigeninteresse ersetzt worden. Die Menschen erfreuen sich an der Bindung an den Körper, und das führt zu großer Engstirnigkeit und einem verengten Blickwinkel. Als Folge gehen Friede und Glück verloren. In jeder eurer täglichen Handlungen solltet ihr sportlich und kooperativ in Einheit und Harmonie sein. Ihr müsst erkennen, dass der innewohnende Geist (spirit, atman) ein und derselbe in allen Wesen ist. Deshalb müsst ihr Einheit und Gleichmut entwickeln. Dann wird sich das Göttliche in euch manifestieren und eure menschliche Natur wird göttlich. Sathya Sai, 14. Januar 1990  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 10. JANUAR 2018

Wenn der Name Gottes ausgesprochen und sein Bild geistig verehrt wird, sollte das nicht zu einer mechanischen Routine ausarten. Die Bedeutung des Namens und die Zufriedenheit der Gestalt müssen euer Bewusstsein gleichzeitig inspirieren und erleuchten. Entgeht der Routine und vertieft euch ernsthaft in die Anbetung der Gestalt und des Namens. Das ist der Weg, durch den ihr euch Frieden und Zufriedenheit verdient. Auf diese Weise sollten alle menschlichen Handlungen in hingebungsvoller Art und Weise ausgerichtet sein. Wie könnt ihr beim Pflanzen eines Setzlings für einen Baumwollstrauch die Hoffnung auf eine Mango haben? Fangt jetzt an! Das ist das Gebot der Stunde für dieses Problem und alle anderen Probleme beim Gewinnen von Frieden und Zufriedenheit. Wenn ihr jetzt hungrig seid, könnt ihr nicht bis morgen auf eure Mahlzeit warten; und ihr könnt auch nicht eure Mahlzeit jetzt essen in der Angst, dass ihr morgen wieder hungrig seid. Esst, wenn ihr hungrig seid, nicht vorher und nicht nachher. Strebt jetzt, betet jetzt an, erreicht es jetzt! Sathya Sai, 5. März 1968

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 9. JANUAR 2018

Chaitanya Mahaprabhu, ein großer Anhänger Krishnas, sagte: „Denkt unaufhörlich an Gott. Rezitiert seinen Namen. Es gibt nichts in dieser Welt außer Gott.“ Er fuhr fort, den Lobpreis Krishnas in den Straßen zu singen. Einige Schurken, die eifersüchtig auf sein wachsendes Ansehen waren, rissen ihm die Zimbeln aus den Händen. Danach benutzte er die Trommel, um seinen Gesang zur Ehre Gottes zu begleiten. Auch die Trommel wurde von den Schurken zerbrochen, doch das beunruhigte ihn nicht. Er fing an zu klatschen und Bhajans zu singen, weil er fühlte, dass es nicht notwendig war, das Singen des Gottesnamens mit einem Instrument zu begleiten. Da schlugen ihn die Schurken gnadenlos, sodass sein Körper übermäßig blutete. Doch Chaitanya sang gelassen weiter den Namen Gottes und innerhalb weniger Minuten verschwanden die Schmerzen und das Blut wundersamerweise! Denkt daran, dass Schwierigkeiten im Leben kein Hindernis für einen Menschen sind, der einen edlen Lebensweg eingeschlagen hat. Trotz aller Probleme und Schwierigkeiten, bleiben sie immer im Frieden und kontemplieren ständig Gott! Sathya Sai, 6. Mai 2001  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 8. JANUAR 2018

Die Hauptursache aller Unzufriedenheit ist Neid. Ihr könnt nur selbstzufrieden sein, wenn Neid aus eurem Herzen ausgerottet ist. Der zufriedene Mensch führt ein glückliches Leben. Wie entsteht Neid? Unzufriedenheit über das, an was es einem mangelt, bringt Neid hervor. Wenn ihr euch zum Beispiel mit jenen vergleicht, denen es besser als euch geht, die eine höhere Position innehaben, bessere Noten erzielen oder attraktiver aussehen, leidet ihr an eurem eigenen Minderwertigkeitsgefühl. Es ist ein Frevel, Neid in euch zu nähren. Schaut auf diejenigen, die noch schlechter dran sind als ihr, um diese böse Eigenschaften in euch loszuwerden. Wenn ihr zum Beispiel jene seht, die schlechtere Noten bekommen haben, könnt ihr euch damit trösten, dass ihr es besser als sie gemacht habt! Werdet Neid los, indem ihr euch mit jenen vergleicht, die schlechter dran sind. Mit der Zeit müsst ihr einen Sinn für Gleichmut gegenüber jenen, denen es besser geht, und jenen, denen es schlechter geht, entwickeln. Dieser Gleichmut ist eine göttliche Eigenschaft. Sathya Sai, 19. Januar 1989  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 7. JANUAR 2018

Ihr seid durch großes Glück zu Gott gekommen. Lasst diese Gelegenheit nicht verstreichen. Dies ist eure Chance, euer physisches, geistiges und spirituelles Wohlergehen sicherzustellen. Ihr habt diesen Segen dank eurer Verdienste bekommen, die ihr in vorherigen Leben angesammelt habt. Er ist nicht ein Ergebnis dieses Lebens. Denkt daran, dass es kein bedeutenderes Dharma als Wahrheit gibt. Allein die Wahrheit triumphiert. Von allen Eigenschaften Gottes ist Wahrheit die führendste. Gott wird als „Beschützer der Wahrheit und Verkörperung der Wahrheit“ (Satya-vak-palakaya Namah) gepriesen. Wahrheit ist Gott. Liebe Studenten, die Jugend ist ein entscheidender Abschnitt eures Lebens. Sie ist die Stufe, in der das Göttliche in euch erblühen kann. Sie ist die richtige Zeit, um nach der Veredelung der Sprache und dem Ehren eurer eigenen Worte zu streben. Wenn ihr euer Wort gebt, euch der Abstinenz verpflichtet oder ein Versprechen gebt, setzt alles daran, es einzuhalten. Sathya Sai, 19. Januar 1989  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 6. JANUAR 2018

Meine lieben Studenten, liebt eure Eltern und befolgt ihre Anweisungen. Eure Eltern bemühen sich sehr, euch zu ernähren, auszubilden und im Leben voranzubringen. Sie geben euch gutes Essen, gute Kleidung und gute Ausbildung. Wie könnt ihr erwarten, dass die Gesellschaft euch achtet, wenn ihr solche Eltern nicht respektiert? Ihr müsst euren Eltern durch euer Verhalten Freude bereiten. Wenn ihr hohe Qualifikationen erreicht, fördert dies das Ego, aber nicht Demut und Respekt gegenüber euren Eltern und den Älteren. Kultiviert deshalb gewissenhaft die Eigenschaften Demut, Respekt und Ehrerbietung. Nur dann könnt ihr zu guten Bürgern des Landes werden. Es ist nicht notwendig, dass jeder zu einer gewissen Größe aufsteigt. Dennoch ist es für jeden wichtig, ein großartiger Bürger zu werden. Ruf und Ruhm kommen heute und sind morgen schon wieder Vergangenheit. Berühmtheit und Ruhm kommen heute und gehen vielleicht morgen schon verloren. Aber der gewonnene gute Ruf bleibt immer bestehen. Erwerbt euch deshalb einen guten Ruf. Denkt immer an Gott und verdient euch seine Gnade. Dann wird euer Leben mit Gewissheit geheiligt! Sathya Sai, 12. Januar 2004  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 5. JANUAR 2018

Verkörperungen der Liebe! Achtet darauf, dass eure Liebe für Gott nicht in Abhängigkeit von der Erfüllung oder Nichterfüllung euer Wünsche wankt. Denkt daran, dass ihr die Früchte eurer eigenen Handlungen reifen lasst, seien sie nun gut oder schlecht. Allein die Liebe Gottes kann dauerhafte Glückseligkeit schenken. Meidet schlechte Eigenschaften wie Hass und Neid. Wenn ihr ein geheiligtes Leben führen und heilige Erfahrungen machen möchtet, müsst ihr euch mit heiligen Handlungen beschäftigen. Das Gute und Böse in dieser Welt kann nur durch die Handlungen der Menschen verändert werden. Die Transformation der Gesellschaft muss mit der Transformation des Einzelnen beginnen. Denkt daran, dass ihr in eurem Leben in einem ‚Goldenen Zeitalter‘ lebt. Verschwendet es nicht, geht euren Pflichten nach, liebt und ehrt eure Eltern und dient der Gesellschaft. Haltet immer an guten Eigenschaften fest. Seid glücklich und macht andere glücklich. Wenn Studenten Bescheidenheit, Ehrerbietung gegenüber den Ältesten und Liebe zu allen kultivieren, bin ich sehr glücklich. Sathya Sai, 11. Januar 1998  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 4. JANUAR 2018

Das Leben ist eine Zeitung. Lest gelegentlich einige Kolumnen und Titel, die eure Aufmerksamkeit erhaschen, und werft sie weg. Nehmt es nicht wichtiger als diese. Denkt daran, dass die Zeitung von heute (Englisch: newspaper) schon morgen Müll ist (waste paper)! Ebenso ist das Leben nur ein flüchtiges Durchblättern. Ein Leben reicht. Lasst den kommenden Tod in diesem Leben den letzten sein. Ihr alle seid Schmuckkästchen göttlicher Liebe; teilt sie und dehnt sie aus. Bringt diese Liebe in Handlungen des Dienens, Worten der Anteilnahme und Gedanken des Mitgefühls zum Ausdruck. Wenn ihr aus dem Schlaf erwacht, wisst ihr, dass der Traum, den ihr hattet, nur eine Angelegenheit von Minuten war, wenngleich die Kette der geträumten Ereignisse viele Jahre umspannte. Auch dieses Leben wird als vorübergehend erscheinen, wenn ihr nach diesem kurzen ‚Lebenstraum‘ in höchste Weisheit (jnana) erwacht. Seid immer voller Freude, damit ihr mit einem leisen Lachen gehen könnt, wenn der Tod ruft, anstatt vor Kummer zu winseln. Ich segne euch, damit ihr euer Leben so gestaltet, dass ihr diese höchste immerwährende Glückseligkeit erreicht. Sathya Sai, 7. Juli 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 3. JANUAR 2018

Arjuna wird auch Partha genannt – ein Name der für alle gilt, denn er bedeutet ‚Erdenmensch, auf der Erde geboren‘. Sein Kampf ist ein Denkanstoß für alle. Arjuna war von Liebe überwältigt, die von Egoismus und Täuschung gefärbt war. Er fühlte, dass es falsch sei seine Verwandten zu töten, indem er die Armee, die sich gegen ihn aufgestellt hatte, schlug. Er zog ein Leben von Almosen dem Herrschen über ein Königreich vor, das durch das Schwert gewonnen wurde. Dieses unangebrachte Mitgefühl, das auf einem unwirklichen Gefühl für Werte basierte, zog die Aufmerksamkeit Gottes an, der beschloss, es in die Entsagung von Anhaftung an das Handeln und seinen Früchten zu wandeln. Nur wenn ihr ein tiefes Sehnen nach der Führung von euren angemessenen Handlungen (dharma) entwickelt und wenn ihr euren Willen, Intellekt, eure Gefühle und Impulse Gott unterwerft, wird er euch zu sich führen und euch mit der Höchsten Glückseligkeit beschenken. Praktiziert in eurem täglichen Leben das Reinigen eurer Gefühle, ändert eure Einstellung und reist zur letztendlichen Vollendung. Das sollte die beständige Wache eines jeden Suchenden sein. Sathya Sai, im Juli 1970  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 2. JANUAR 2018

Die direkteste Methode für den spirituellen Erfolg ist Nishkāmakarman – Handeln, ohne die daraus hervorgehende Frucht zu beachten oder sich an diese zu binden, Handeln als Pflicht, Handeln als Hingabe, Handeln als Anbetung. Aber die Handlung und ihre Frucht sind keineswegs zwei verschiedene Dinge: Die Frucht ist die Handlung selbst – in ihrer Schlussphase, dem Höhepunkt, dem Abschluss. Die Blüte ist die Frucht, die Frucht ist die Blüte, das eine ist der Anfang, das andere das gesetzmäßige Ende. Die Blüte wird zur Frucht, die Handlung wird zur Konsequenz. Es ist die Pflicht eines jeden zu handeln. Handelt gut, handelt in Gottesfurcht, handelt innerhalb der Grenzen von Moral, handelt in Liebe, handelt ohne Unterbrechung. Die Konsequenzen daraus werden so natürlich folgen wie die Frucht auf die Blüte. Man braucht sich weder zu sorgen noch zu frohlocken. Handelt enthusiastisch mit Vertrauen, und der Erfolg wird euer sein. Sathya Sai Baba spricht Band 6, 27. März 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 1. JANUAR 2018

Jeder ist darauf erpicht, glücklich zu sein. Alle wollen weniger arbeiten und mehr verdienen, wenig geben und viel bekommen. Doch niemand will ein Experiment wagen und den anderen Weg gehen: weniger zu wünschen und mehr zu geben. Jeder Wunsch ist eine Fußfessel, die am Weiterkommen hindert. Ein junger Collegestudent kann sich auf zwei Beinen frei herumbewegen. Ist er aber verheiratet, wird er vierfüßig! Ein Kind macht beide sechsfüßig und der Radius der Bewegungsfreiheit wird weiter eingeschränkt. Je mehr Füße, desto langsamer – ein Tausendfüßler kann nur noch krabbeln! Das Anhäufen von Sofas und Sesseln, Liegen und Tischen überlädt das Herrenhaus und macht Bewegungen langsam und riskant. Verringert eure Wünsche und führt ein einfaches Leben, das ist der Weg zum Glücklichsein. Anhaftung zieht Leid nach sich! Wenn am Ende der Tod verlangt, dass alles und jeder zurückgelassen werden muss, seid ihr von Kummer überwältigt! Seid wie der Lotos – auf dem Wasser, nicht darin. Der Lotos braucht Wasser, um zu wachsen, aber er lässt nicht zu, dass auch nur ein einziger Tropfen ihn nässt! Sathya Sai, 15. Mai 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 31. DEZEMBER 2017

Die Liebe zu Gott kann nur in einem gut gepflügten Herzen wachsen, das frei von Unkraut ist. Bereitet euer Herz durch Namasmarana (die beständige Rezitation des göttlichen Namens) vor. Das wird ‚Weg der Reinigung des Bewusstseins (chitta shuddhi yoga)‘ genannt. Ladet jede Sekunde mit dem göttlichen Strom auf, der vom Namen ausgeht. Habt den Namen Gottes immer auf eurer Zunge und in jedem eurer Atemzüge. Das wird Seine Gestalt als das innere Herz von allem, jedem Gedanken und jeder Wende des Schicksals wachrufen. Das wird euch mit Seiner Gemeinschaft versorgen und euch in Kontakt mit Seiner unfehlbaren Energie und Glückseligkeit bringen. Das ist die gute Gesellschaft (satsanga), die euch maximalen Segen schenkt. Sprecht mit Gott, der in euch ist, und bekommt Mut und Trost von ihm. Er ist der Guru, der am meisten an eurem Fortschritt interessiert ist. Sucht den Guru nicht außerhalb von euch, in Einsiedeleien und an heiligen Orten. Der Gott in euch ist Vater, Mutter, Lehrer und Freund. Gott ist Liebe; lebt in Liebe – das ist die von den Weisen gezeigte Richtung. Sathya Sai, 1. März 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 30. DEZEMBER 2017

  Macht eine Liste mit allem, nach dem ihr bislang geschrien habt. Ihr werdet feststellen, dass ihr euch nur nach erbärmlichen Dingen, vergänglichen Ehren und flüchtigem Ruhm gesehnt habt. Ihr solltet ab sofort nur nach Gott schreien, nach eurer eigenen Reinheit und Vollendung. Ihr solltet wegen der sechs Kobras, die in eurem Geist (mind) Schutz gesucht haben und ihn mit ihrem Gift zerrütten, weinen und jammern: Lust, Ärger, Gier, Anhaftung, Stolz und Bosheit. Beruhigt sie wie der Schlangenbeschwörer mit seiner wiegenden Flöte. Die Musik, die sie bändigen kann, ist das laute Singen des Gottesnamens. Wenn sie zu berauscht sind, um sich zu bewegen und Schaden anzurichten, packt sie im Nacken und zieht ihnen ihre Giftzähne wie der Schlangenbeschwörer. Danach können sie euer Spielzeug sein, ihr könnt sie behandeln wie ihr wollt. Wenn sie überwältigt sind, erlangt ihr Gleichmut. Ihr werdet von Ehr und Schmach, Gewinn und Verlust, Freud und Leid nicht beeinflusst. Sathya Sai, 26. März 1968      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 29. DEZEMBER 2017

  Mögt ihr die Stimme einer Krähe? Ihr vertreibt sie, wenn sie anfängt zu krähen. Ihre Stimme ist harsch und zu laut! Der Kuckuck anderseits sieht zwar aus wie die Krähe, aber alle mögen seine süße Stimme, nicht wahr? Gott hat euch mit einer Zunge gesegnet, um eure Gedanken, Ideen, Gefühle, Wünsche, Gebete, Freuden und Sorgen auszudrücken. Wenn ihr ärgerlich seid, sprecht ihr harsche Worte in einem lauten Ton. Seid ihr glücklich, sprecht ihr liebliche Worte in einer tiefen, gefälligen Stimme. Ich bitte euch, eure Zunge nur für eigenes Wohl und das Wohl anderer zu nutzen. Wenn ihr harsch mit anderen sprecht, antworten sie laut und harsch. Ärgerliche Worte führen zu noch ärgerlicheren Reaktionen. Aber wenn ihr sanfte und liebliche Worte benutzt, falls jemand verärgert über euch ist, wird er sich beruhigen und es wird ihm leid tun, dass er seine Zunge auf diese Weise benutzt hat. Sprecht also immer sanft und liebevoll! Sathya Sai, 16. Mai 1969    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 28. DEZEMBER 2017

  Scheinheiligkeit grassiert heute in der Spiritualität mehr denn je. Da sind Eisen und Magnet. Der Magnet zieht das Eisen an; das ist beider Bestimmung. Aber wenn das Eisen von Rost überzogen ist, kann es sein, dass die Gnade des Magneten ungenügend wirksam ist, um es anzuziehen. Gier nach sinnlichen Vergnügen wirkt mit Sicherheit wie Rost. Sie ist wie der Staub, der Rost erzeugt. Der Rost zerstört letztlich das Eisen und verändert sein angeborenes Wesen. Deshalb muss das Eisen ständig geprüft und entstaubt werden. Wenn es dann mit dem Magneten in Kontakt kommt, erhält auch es Magnetismus und sein Streben findet Vollendung. Dieser Erfolg ist das Beste für den Magneten und das Eisen. Der Staub sinnlicher Gier kann durch gute Gesellschaft vermieden werden und indem die Grundsätze des guten Verhaltens praktiziert werden, die man von guter Gesellschaft lernt! Sathya Sai, 11. März 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 27. DEZEMBER 2017

Entwickelt geschwisterliche Gefühle für alle. Gott ist Einer, Liebe ist Eines. Echte Liebe transzendiert Gesellschaftsklasse, Hautfarbe und Glaubensbekenntnis. Die Wahrheit ist Eine. Das Ziel ist Eines. Alle Wege führen zu dem einen Gott. Wie könnt ihr mit euren Brüdern streiten und kämpfen? Unsere Kultur hat die gültigen Wege betont, in denen ihr eure Energie und euer Geld verwenden solltet – um den Notleidenden, Kranken, Hungrigen, Analphabeten und jenen, denen es an Kleidung und Obdach mangelt, zu dienen. Sie verurteilt das Verschwenden von Energie und Geld für Pomp, Rache, konkurrierende Uneinigkeit und materielle Triumphe. Wohlstand muss auf Treuhand beruhen und für das Fördern von Bruderschaft der Menschen und Vaterschaft Gottes verwendet werden. Sie legt auch klar dar, dass nichts getan werden darf, was den Glauben anderer an Gott oder ihr eigenes Selbst beschädigt. Glaube ist eine zarte Pflanze, die alle Pflege braucht, die ihr geben könnt. Sathya Sai, 12. Mai 1969    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 26. DEZEMBER 2017

Jesus war Mitgefühl (karuna), das in menschlicher Gestalt kam. Er verbreitete den Geist (spirit) des Mitgefühls und spendete den Unglücklichen und Notleidenden Trost. Gute Taten provozieren die Schlechten immer. Doch sollte man nicht zögern oder sich ängstigen, wenn sich Widerstand in den Weg stellt. Die Herausforderung bereitet Freude, sie ruft versteckte Ressourcen der Stärke wach und springt in den Abstand zwischen zwei Schmerzen. Man muss Schwierigkeiten bekämpfen, um die Freude des Sieges auszukosten. Jesus war das Ziel für viele Hindernisse, und er begegnete allen kühn. Jesus war inkarnierte Liebe. Er manifestierte Liebe in Form des Dienens. Jesus erschöpfte sich in diesem Dienen. Das Herz voller Mitgefühl ist wahrlich der Tempel Gottes. Entwickelt Mitgefühl. Gebt den Hungrigen Nahrung, den Verlassenen, Kranken und Leidenden Trost. Lebt in Liebe. Seid gut, tut Gutes und seht Gutes. Das ist der Weg zu Gott. Sathya Sai, 25. Dezember 1981    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 25. DEZEMBER 2017

  Jesus war höchst rein und heilig. Jesu Lehren zu vergessen und Liebe zu ihm vorzugeben, ist in keinster Weise Liebe. Ihr alle müsst daran denken: „Gott ist das Eine. Liebe ist Gott. Lebt in Liebe.“ Es macht  keinen Sinn, den Namen Jesu nur  anzurufen und zu ihm zu beten, ohne seine wichtigste Botschaft zu beachten: „Gott ist in allen. Beschimpft niemanden. Fügt niemandem Schaden zu.“  Das war Jesu wichtigste Botschaft. Jesus opferte seine Leben, um „Frieden auf Erden und Wohlgefallen unter allen Menschen“ zu errichten. Ohne Frieden kann der Mensch auf keinem Gebiet, sei es im Materiellen, Spirituellen oder in der Moral, Fortschritte machen. Was die Welt heute braucht, ist die erlösende und einende Kraft der Liebe, die Jesus schenkte – Liebe, die sich kontinuierlich ausweitet und immer mehr Menschen umfasst. Die Menschheit sollte eine Familie werden. Dann wird die Welt zum Paradies. Gebt also von heute an engstirnige Gedanken bezüglich Religion, Nation, Gesellschaftsstand und Glaubensbekenntnis auf und entwickelt eine weitere Sichtweise. Ich wünsche euch allen Glückseligkeit.   Sathya Sai, 25. Dezember 1982      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 24. DEZEMBER 2017

  Anstatt die Großen zu verehren, ist es weit segensreicher, sie zu lieben. Ehr und Lobrede erhebt sie auf ein unerreichbares Podest. Liebe bindet ein Herz an das andere. Die Dankbarkeit für die erhaltene Inspiration und Anleitung muss Herzen in Liebe verbinden. Die Weihnachtsfeier sollte nicht aus ein paar Liedern, Bildern, Kunstbäumen und dem Weihnachtsmann bestehen. Sie muss von dem Entschluss durchdrungen sein, wenigstens einige der Lehren zu praktizieren, die Jesus erteilte. Am Allernotwendigsten ist Glaube an Gott und in eure eigene göttliche Natur. Spirituelle Freude, Wertschätzung und die Schau (darshan) Gottes muss der natürliche Lebensatem werden und der Sinn eurer Existenz sein. Jesus lehrte die Menschheit durch Gebot und Vorbild das atmische Prinzip, das die ewige Quelle von Glückseligkeit ist. Seid, was ihr auch tut, wo ihr auch seid, wie es euch auch ergeht, davon überzeugt, dass ihr immer in Gott seid. Erkennt, dass alles göttlich ist und alle Handlungen Opfergaben zur Verherrlichung Gottes sind. Macht euer Leben auf diese Weise sinnvoll. Sathya Sai, 25. Dezember 1982  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 23. DEZEMBER 2017

Haltet die regelmäßigen Stunden ein, die ihr der Wiederholung des Gottesnamens (japa) widmet. An freien Tagen, an denen ihr euch nicht um das Büro und Einkaufen kümmern müsst, solltet ihr mehr Japa bis früh in den Morgen praktizieren. Tut das mit Liebe und Enthusiasmus. Es sollte natürlich für euch werden, dies zu tun. Die Gnade des Gurus hilft sehr. Durch Anstrengungen und aufrichtiges Gebet könnt ihr euch seine Gnade verdienen. Als Vivekananda immer mehr Bücher las, glitt er in Atheismus und Agnostizismus, aber eine Berührung von der Hand Sri Ramakrishna Paramahamsas, seines Gurus, transformierte ihn vollständig. Auch ihr könnt euch diese Gnade durch eure Anstrengungen und aufrichtiges Gebet verdienen. Rezitiert Soham, bevor ihr die Meditation beginnt, atmet So ein und Ham aus. Soham bedeutet „Er ist ich“; das identifiziert euch mit dem Unendlichen und weitet euer Bewusstsein aus. Bringt euren Atem und eure Gedanken in Harmonie. Atmet sanft und natürlich, macht den Atem nicht künstlich und schwerfällig. Er muss sanft und still ein- und ausströmen. Sathya Sai, 12. Mai 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 22. DEZEMBER 2017

Dharmakshetra und Kurukshethra sind nicht bloß Orte nahe Delhi und Hastinapur auf der Indienkarte. Ebenso sind die Pandavas und Kauravas nicht nur Clanfiguren in einer Geschichte. Der menschliche Körper wird Kshetra – Feld – genannt, und somit befindet sich Dharmakshetra in allen. Wenn der Eigentümer des Körpers alle Wünsche, Leidenschaften und Impulse ablegt, wird der Körper zum Dharmakshetra – dem Feld der Rechtschaffenheit (dharma)! Ein Kind hat in seinem Herzen nur Dharmakshetra, denn es hat keine sinnlichen Wünsche entwickelt. Es nimmt alles so, wie es kommt. Sein Ego ist noch nicht weit in der objektiven Welt der Vielfalt verzweigt. Aber wenn ihm Zweige und Blätter wachsen, nimmt das Dharmakshetra die Form vom Kurukshetra an – dem Schlachtfeld, in dem der Geist zwischen Hoffnung und Verzweiflung kämpft und gezwungen ist, diverse süße und bittere Früchte als Ergebnis seiner eigenen Handlungen, zu denen er sich entschieden hat, zu verzehren. Handlungen, die von Weisheit (jnana) erleuchtet werden, bringen Erfolg. Die Weisheit, dass allein Gott existiert, kann Gottes Gnade anziehen! Sathya Sai, 12. Mai 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 21. DEZEMBER 2017

Wir stellen fest, dass selbst von den Hochgebildeten nur wenige ihren alternden Eltern helfen und ihnen nur einen Bruchteil der Annehmlichkeiten bereiten, die sie selber einfordern. Jeder ist damit befasst, sich seinen eigenen Lebensstandard zu sichern. Wie lange könnt ihr diesen Lebensstandard aufrechterhalten? Es wird ein Tag kommen, an dem ihr allem Lebewohl sagen müsst, was ihr mit Gerissenheit und Vielen Leid und Kummer, Unfrieden und Leid bereitend angesammelt habt. Der Dienst an Eltern, den Älteren und Notleidenden bereitet unvergleichliche Freude und Zufriedenheit. Tugend und Rechtschaffenheit werden euer Zeuge am Tag des Gerichts sein; weder euer Bankkonto noch eure Einkommenssteuer werden für euch sprechen. Das göttliche Prinzip liegt jetzt jenseits aller Erfahrung, weil ihr nicht bereit seid, anderen, in denen auch dasselbe Prinzip ist, euer Bestes zu geben. Wenn ihr bereit seid zu geben, seid ihr berechtigt zu nehmen, aber erst dann. Liebt und kooperiert. Helft und dient. Sathya Sai, 22. November 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 20. DEZEMBER 2017

  Gott wohnt der Welt inne. Behandelt die Welt deshalb so liebevoll wie euren Meister. Dient, einerlei welche Hindernissen oder zynischen Hohn ihr vielleicht anzieht. Die Folter, der Prahlada durch seinen Vater ausgesetzt war, um seine Gedanken von Gott abzuwenden, half ihm die unerschütterliche Hingabe hervorzubringen. Die Boshaftigkeit von Ravana diente dazu, die Macht von Ramas Bogen zu offenbaren. Verleumder wie Shishupala, Dantavakra, Ravana und Kamsa sind unvermeidbares Beiwerk einer jeden Inkarnation. Wenn ihr versucht, Tugenden zu kultivieren und zu teilen, werden selbstlose Liebe, Tapferkeit, Schwierigkeiten und Mühen ganz natürlich folgen. Ihr müsst sie begrüßen, denn ohne sie kann das Beste in euch nicht zum Vorschein kommen. Wenn Gold in solchen Mengen wie Staub vorhanden und Diamanten so zahlreich wie Kieselsteine wären, würde sich niemand um sie kümmern. Denkt daran, dass edle Metalle erst nach großer Anstrengung und mit einem hohen Kostenaufwand gewonnen werden können. Das ist auch der Grund, warum für immer so eifrig ihnen gesucht wird! Sathya Sai, 17. Mai 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 19. DEZEMBER 2017

Welchen Sinn hat es, wenn ihr einfach  nur den Namen und die Gestalt des Gottes anbetet, der euch lieb ist, ohne ein Streben nach dem Kultivieren gleicher Liebe für alle, so wie Gott sie hat, und nach seinem unerschütterlichen  Gleichmut (shanti), seiner reichen Liebe (prema), unendlichen Geduld und Kraft (sahana) und ewig glückseligen Natur (ananda)? In euren Studien führt ihr die Begebenheit aus, die als „Wunder“ in Büchern über mich beschrieben werden, als die ungewöhnlichen Kräfte Sais. Ich fordere euch auf, diese Dinge nicht wichtig zu nehmen. Messt ihnen keine Bedeutung bei. Die größte und wichtigste Kraft ist meine selbstlose Liebe (prema). Ich kann den Himmel in die Erde verwandeln oder die Erde in den Himmel, doch das ist kein Zeichen göttlicher Macht. Die unendliche Liebe, die universal und immer gegenwärtig ist – sie ist das einzigartige Zeichen von Göttlichkeit. Begeht nicht den Fehler, Einige der Ehrerbietung für würdig zu halten, und Andere nicht. Sai existiert in jedem und somit verdienen alle eure Ehrerbietung und euren Dienst! Sathya Sai, 17.  Mai 1968

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 18. DEZEMBER 2017

Der Rosenkranz (japamala) ist für Anfänger auf dem spirituellen Weg sehr nützlich, doch so wie ihr fortschreitet muss die Wiederholung des Namens (japa) euer wahrer Lebensatem werden, und damit wird die Rotation der Perlen entbehrlich. Das Praktizieren soll euch zu „Sarvada sarva kaleshu sarvatra Hari chintanam“ führen, was bedeutet, dass man immer über Gott meditieren sollte, jederzeit und überall. So wie ihr den Schwimmreifen ablegt, nachdem ihr schwimmen gelernt habt, und die Krücken beiseite legt, nachdem ihr wieder laufen könnt, ist die Japamala nur ein Behelf für die Konzentration und systematische Kontemplation. Noch wichtiger ist es, keinen Dorn des Hasses in eurem Geist (mind) zu haben und Liebe (prema) für alle zu entwickeln. Begehren ist ein Sturm, Habgier ein Strudel, Stolz ein Steihang, Anhaftung eine Lawine und Egoismus ein Vulkan. Haltet euch davon fern, wenn ihr meditative Kontemplation praktiziert (japa-dhyana), damit sie euren Gleichmut nicht stören. Setzt Liebe in eurem Herzen auf den Thron. Dann werden dort Sonnenschein, kühle Brise und plätscherndes Wasser der Zufriedenheit sein, das die Wurzeln eures Glaubens nährt. Sathya Sai, 10. Mai 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 17. DEZEMBER 2017

Vorstellungen von Überlegenheit und Minderwertigkeit entstehen nur in einem Herzen, das durch Egoismus verdorben ist. Wenn jemand darüber argumentieren möchte, dass er überlegen ist und sein Weg der Verehrung heiliger, dann bestätigt das nur, dass diese Person den Kerngedanken von Glaube völlig verfehlt hat. Spirituelle Bemühungen (sadhana) müssen die Einheit in der ganzen Schöpfung offenbaren. Fragt euch selbst einmal: Wenn ihr nach den Bhajans oder nach der Meditation aufsteht, seht ihr die anderen in einem helleren Licht, von Göttlichkeit leuchtend?  Ist eure Liebe größer und selbstloser geworden, redet ihr weniger oder dient ihr anderen ernsthafter? Das alles ist ein Zeichen von Erfolg, den ihr euren spirituellen Bemühungen zuzuschreiben habt. Euer Fortschritt muss durch euren Charakter und euer Verhalten verbürgt sein. Sogar ein Felsbrocken wird durch den Einfluss von Sonne, Regen, Hitze und Kälte zu Matsch reduziert und für den Baum so zur Nahrung. Sadhana muss eure Haltung gegenüber Wesen und Dingen verändern, ansonsten ist eure spirituelle Übung nur ein Witz und eine Vergeudung eurer Zeit! Vergesst nicht, dass sogar das zu Stein gewordene Herz erweicht werden kann, sodass das Göttliche darin gedeihen kann – also, gebt nicht auf! Ansprache von Sathya Sai, 13. Januar 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 16. DEZEMBER 2017

Der Weise Patanjali definiert ‚Yoga‘ als Kontrolle (nirodha) der Aufregungen (vrittis) des Gemüts (chitta). Wenn euer Gemüt beruhigt ist und frei von den Wellen, die vom Wind des Verlangens erzeugt werden, dann seid ihr ein Yogi. Der Herr Krischna wird in der Gita Yogeeshwara genannt, denn, als höchster Yogi ist Er der Ozean, der von den Wellen, die die Oberfläche aufwühlen, unbewegt bleibt. Tatsächlich tanzte der junge Krischna auf dem Kopf der Schlange Kaliya und zwang sie, ihr Gift zu erbrechen.  Die innere Bedeutung davon ist, dass Er die giftige Schlange (sinnliches Verlangen) unschädlich machte! Yoga ermöglicht euch, Sinneskontrolle und nicht nur Atemkontrolle zu praktizieren und ist so der beste Weg, ein Yogeeshwara zu werden. Transzendiert das ‚Viel-Bewusstsein’ (anekatwa bhava) und kultiviert ‚Eins-Bewusstsein‘ (ekatwa bhava)! Das wird Unfriede, Kummer, Schmerz und Stolz beenden. Sieh alle als die vielen Ausdrücke des Einen Herrn, als vielfache Glühbirnen verschiedener Farben und Wattzahl, erhellt vom selben elektrischen Strom. Ansprache von Sathya Sai, 10. Mai, 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 15. DEZEMBER 2017

Spirituelles Streben (sadhana) enthüllt die wahre Identität des Allgegenwärtigen Göttlichen Selbst. Aber seid achtsam; spirituelle Übungen können sogar Stolz und Neid als Nebenwirkung des Fortschrittes fördern. Ihr rechnet aus, wie lange und wie oft ihr eure spirituellen Übungen durchgeführt habt; dann seid ihr der Versuchung ausgesetzt, auf andere herabzusehen, die weniger gemacht haben. Ihr seid stolz, dass ihr zehn Millionen Mal den Namen Gottes rezitiert oder geschrieben habt. Ihr redet über euren Erfolg, wann immer ihr Gelegenheit dazu habt, damit andere euch für euren Glauben und eure Standhaftigkeit bewundern. Aber es sind nicht die Millionen, die zählen, sondern was zählt, ist die Reinheit des Geistes (mind), die sich aus einer echten Konzentration auf den Namen ergibt. Euer Sadhana darf nicht wie das Tragen von Wassers in einem Weidenkorb sein! Ihr werdet so kein Wasser sammeln können, egal wie oft ihr schöpfen geht.  Jede Untugend ist wie ein Loch im Korb. Deshalb haltet euer Herz rein und lasst es nicht undicht werden. Reinigt achtsam euer Herz von Bosheit, Habsucht, Hass und Wut. Ansprache von Sathya Sai, 13. Januar 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 14. DEZEMBER 2017

Euer Geist (mind) ist voll von weltlichen Dingen, euer Magen verlangt zu viel von eurer Zeit und Energie. Wünsche und Verlangen vermehren sich schneller, als ihr sie befriedigen könnt und eure Träume sind viel zu fantasiereich, sodass sie euch zu falschen Siegen und absurden Abenteuern führen. Beschäftigt mit dem Analysieren der materiellen Welt, habt ihr euren Sinn für das Geistige, eure Sanftmütigkeit und Vortrefflichkeit verloren, und darum ist Wahrheit nur noch ein Wort aus dem Wörterbuch.  Mitgefühl ist reduziert auf eine bedeutungslose Farce.  Den Menschen fehlt Selbstbewusstsein, denn bei der kleinsten Provokation sind sie überfordert und verwandeln sich in ein wildes und bösartiges Tier. Demut, Geduld, Hochachtung – diese sind so wertlos wie eine Lampe ohne Flamme in weiter Ferne. Die einzige Hoffnung, die ihr in der heutigen grauenhaften Dunkelheit habt, ist der Name Gottes. Das ist das Boot, das euch über die stürmische See trägt, die verdunkelt von Hass und Angst ist und aufgewühlt von Furcht und Terror. Ergreift ihn mit allem Ernst und standhaftem Glauben. Ansprache von Sathya Sai, 26. Februar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 13. DEZEMBER 2017

Trauert nicht und seid auch nicht der Grund für Trauer. Die wahre Verkörperung der Glückseligkeit (ananda) liegt in euch, in allen und allem anderen. Trotz der Vielfalt und Vielzahl von Behältern - das, was in ihnen ist, ist dasselbe. Das ist das Prinzip von Sat-Chit- Ananda, Sein-Bewusstsein-Glückseligkeit! Das kleinste Atom und der mächtigste Stern, beide sind grundsätzlich Eins. Alle sind in Wahrheit Brahman – Gott! Ihr lest in den heiligen Büchern, dass Gott Vishnu Garuda, den Adler, als Gefährt hatte, Shiva hatte Nandi, den Stier, als sein Fortbewegungsmittel, und Brahma reitet auf dem Schwan (Hamsa). Subrahmanya reist auf einem Pfau und Shani hat die Krähe als sein Gefährt. Ganesha reitet auf der Maus, obwohl Er einen erstaunlich korpulenten Körper hat und einen Elefantenkopf! Das bedeutet aber nicht, dass die Gottheiten hilflos ohne ihre Tiere und Vögel als Werkzeuge zur Fortbewegung sind.  Es enthüllt nur, dass kein Vogel und kein wildes Tier verachtet werden soll, denn das Göttliche benutzt jedes als Instrument. Als Körper (deha) gesehen, sind alle individuell verschieden; als dehi, die Verkörperung des Göttlichen (Brahman), sind alle Eins. Ansprache von Sathya Sai, 13. Januar 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 12. DEZEMBER 2017

Millionen Menschen wiederholen den Namen Gottes, aber nur wenige haben einen festen Glauben!  Noch weniger Menschen suchen die Glückseligkeit (ananda), die in der Betrachtung des Ruhmes Gottes (atma) in eurem Inneren zu finden ist. Diese Glückseligkeit kann euch nur euer innewohnendes Göttliches Selbst schenken.  Einige Menschen beschweren sich, dass die Wiederholung (japam) des Namens nicht ihre Schmerzen, ihren Kummer und ihre Habgier geheilt hat! Der Grund liegt darin, dass sie mechanisch ihre Gebete wiederholen. Sie meditieren aus Gewohnheit oder aus sozialer Konformität oder um ein gutes Ansehen wegen ihrer Religiosität zu erlangen! Wenn die Menschen die kostbaren Schriften, welche die Wissenschaft des Selbst lehren, nicht verinnerlicht haben, dann plappern sie das Gelernte nach und setzen es nicht um. Sie haben keinen Glauben an die Aussage dessen, was sie da wiederholen. Welchen Gewinn können sie daraus wohl ziehen? Der Krebs des Zweifels hat ihre ehrfürchtige Einstellung zu den Schriften untergraben. Sie entwerten die Schriften in ein Geld-oder-Ruhm bringendes Mittel; und wenn sie kein Geld oder Ruhm durch sie erlangen, sind sie enttäuscht. Sie beneiden diejenigen, die profanen Nebenbeschäftigungen nachgehen. Aber wenn sie auch nur Glaube entwickeln würden, dann würden die Schriften sie selbst unterstützen und ihnen ein glückliches und zufriedenes Leben sichern. Ansprache von Sathya Sai, 23. Februar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 11. DEZEMBER 2017

Beim Fischen benutzt der Angler eine Angelrute mit einer Schnur. Die Schnur hat einen Schwimmer, an dem ein scharfer Haken mit einem Wurm im Wasser hängt. Der Fisch fühlt sich von dem Wurm angezogen, der Schwimmer bewegt sich, der Angler fühlt den Fisch am Haken und zieht den hilflosen Fisch, der nicht mehr in der Lage ist zu atmen, an Land. Euer Körper ist die Angelrute. Euer Sehnen und ungeduldiges Verlangen ist die Schnur, eure Intelligenz ist der Schwimmer, das Unterscheidungsvermögen der Haken und Wissen ist der Wurm. Ein kluger Angler fängt den Fisch des Göttlichen (atma)!  Wenn ihr spirituelle Weisheit erlangt, dann werdet ihr zu dem Göttlichen hingezogen (kaivalyam). Das ist der Zustand, in dem ihr Gotterfahrung als alles umfassend, als Wille, als Handlung, als Glückseligkeit, als Intelligenz und Sein erfahren könnt. Um ganz fest in diesem göttlichen Zustand verankert zu sein, müsst ihr eure Unwissenheit (tamas) unterdrücken, eure Leidenschaften sublimieren (rajas) und beharrlich Reinheit fördern (sathwa). Ansprache von Sathya Sai, 26. Februar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 10. DEZEMBER 2017

Fragt euch jeden Morgen: „Welchen großen Sieg muss ich in diesem Leben erringen, für den dieser Kampf mich vorbereitet.“ Dann erinnert euch daran, dass euer Körper der Kampfwagen ist, euer Intellekt (buddhi) ist der Wagenlenker. Verlangen ist die Straße, die ihr geht, gezogen von dem Seil der sinnlichen Anhaftungen, Befreiung (moksha) ist das Ziel; das innewohnende Göttliche Selbst sollte eure Führung und euer Ziel sein. Wenn ihr das Verlangen danach habt, den Auswirkungen von Geburt und Tod zu entrinnen, dann reinigt euren Geist (mind) so wirksam, dass er fast vernichtet ist! Das ist aber nur dann möglich, wenn ihr euch mit dem Bewohner in euch (dehi), anstatt mit dem Körper (deha) identifiziert! Euer Körper ist der Behälter für das Selbst (atma). Ihr habt ihn euch als eine Entlohnung für die Handlungen eures Geistes und Körpers verdient. Wenn ihr in dem Bewusstsein des allgegenwärtigen Göttlichen lebt, dann lebt ihr in Liebe; in der Liebe, die in euch und durch euch zu jedem um euch herum überspringt. Liebe, Friede und Freude werdet Ihr ganz natürlich erfahren - immer! Ansprache von Sathya Sai, 13. Januar 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 9. DEZEMBER 2017

Die Kuh verwandelt das Gras und andere Futter, das sie frisst, in süße, Kraft gebende Milch, die sie in ausreichenden Mengen an ihren Bauern abgibt. Entwickelt diese Eigenschaft und Kraft der Kuh, indem ihr die Nahrung, die ihr zu euch nehmt, in liebevolle Gedanken, Worte und Taten des Mitgefühls für alle umwandelt. Wenn euer Herz voller Tugenden ist, wird der Herr Seine Gnade in reichem Maße an euch vergeben. Draupadi verdiente sich die Gnade Gottes durch ihre Hingabe und ihre Tugenden. Ohne Standhaftigkeit und tiefen Glauben, kann niemand Gnade erwarten. Bemüht euch durch die Beachtung der Disziplin, die Ich erwarte, dass ihr sie befolgt. Gebt eure alten, weltlichen Wege auf, wie Verdienen und Ausgeben, Sparen und mit Habgier, Lust, Boshaftigkeit und Stolz alles ansammeln. Vergeudet nicht eure Zeit mit nutzlosem Geschwätz, sondern redet immer in einem sanften Ton und dann so wenig wie möglich. Dient allen, als ob sie eure Schwestern und Brüder wären und verehrt das Göttliche, das in ihnen wohnt. Führt eure spirituellen Übungen aus und geht jeden Schritt, so wie es sich für eine Person, die danach strebt, Gott zu verwirklichen, geziemt. Ansprache von Sathya Sai, 11. Januar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 8. DEZEMBER 2017

Vielleicht habt ihr schon das Triumphwagen Fest (Rathotsavam) in Pilgerzentren beobachtet: Große Tempelwagen werden wunderbar mit Fahnen und Girlanden geschmückt, standhafte Gruppen von Männern ziehen die Tempelwagen zu der Musik von Blasinstrumenten und Muschelhörnern die Straßen entlang, und die Tanzgruppen und Sänger gehen allen voran. Das alles trägt zu dem Hochgefühl des Festes bei.  Es drängen sich Tausende von Menschen um die festlich geschmückten Tempelwagen, aber die Aufmerksamkeit der Menschen gilt hauptsächlich dem Vergnügen. Doch wenn sie die Gelegenheit haben, sich mit gefalteten Händen vor der jeweiligen Gottheit in dem Tempelwagen zu verbeugen, dann fühlen sie sich am glücklichsten. Der Rest ist nur nebensächlich, sogar unerheblich. Genau das geschieht auch im Laufe des Lebens, in dem der Körper der Triumphwagen ist und das Selbst (atman) die Gottheit in dem Wagen. Verdienen und das Verdiente ausgeben, Lachen und Weinen, Verletzungen und ihre Heilung und die verschiedenen Akrobatikstücke im täglichen Leben, all dieses ist unerheblich im Lichte der Verehrung und Anbetung Gottes und der Vereinigung mit Ihm.   Ansprache von Sathya Sai, 13. Januar 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 7. DEZEMBER 2017

In eurem Leben müsst ihr Tugenden ansammeln und sie schützen und keine Reichtümer. Hört die Geschichten der moralischen Helden der Vergangenheit und sinnt darüber nach, damit ihre Ideale in eure Herzen eingeprägt werden. Heutzutage ist es so, dass Tugenden im Individuum, in der Familie, der Gesellschaft und den Gemeinden, wie auch in all den anderen Bereichen, wie Wirtschaft, Politik oder sogar Spiritualität sehr zurückgegangen sind. Es besteht auch ein Rückgang von Disziplin, die der Nährboden ist, auf dem die Tugenden wachsen. Respektiert alle und jeden. Ohne dass jemand respektiert wird, einerlei welchen Status er hat, in welcher wirtschaftlichen Lage er sich befindet oder wie groß sein spiritueller Fortschritt ist, kann es keinen Frieden und kein Glücklichsein im Leben geben. Dieser Respekt beruht auf der Überzeugung, dass dasselbe Selbst (atman), das in euch wohnt, auch in dem anderen wohnt. Seht euer Selbst in den anderen; spürt, dass auch sie hungrig und durstig sind, sie ein Verlangen in sich tragen, wie ihr es habt. Entwickelt Mitgefühl und das Verlangen zu dienen und nützlich zu sein. Ansprache von Sathya Sai, 22. Februar 1968    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 6. DEZEMBER 2017

Es gibt nur eine königliche Straße für die spirituelle Reise: die Liebe! Liebe für alle Wesen als Manifestation derselben Göttlichkeit, die der wahre Kern eures Selbst ist. Dieser Glaube allein versichert euch die beständige Gegenwart Gottes und schenkt euch die Freude und den Mut in Fülle, die ihr zum Erreichen des Zieles eurer Pilgerreise, das Gott ist, benötigt. Wenn der Wassertank voller Wasser ist und ihr den Wasserhahn aufdreht, dann füllen sich die Eimer mit Wasser. Entwickelt Liebe und Hingabe zu Gott, dann werden eure Handlungen mit Mitgefühl und Wohltätigkeit erfüllt sein und so die goldene Ernte von Freude und Friede gewähren. Liebe muss selbstlos und universal sein. Findet für euch selbst heraus, ob eure Liebe eng oder weit, eure Hingabe flach oder tief wie der Ozean ist. Seid ihr zufrieden mit dem, was ihr erreicht habt? Findet es heraus und fällt euer eigenes Urteil darüber, indem ihr euer eigenes Urteilsvermögen benutzt. Ansprache von Sathya Sai, 13. Januar 1970.  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 5. DEZEMBER 2017

Trotz der vielen heiligen Feste, wie Navaratri und Shivaratri, geht ihr und besucht heilige Orte. Doch solange ihr nicht euer Herz hell erleuchtet und es in Glanz und Reinheit strahlen lassen könnt, wird es verdunkelt bleiben und nur in der Dunkelheit der Nacht versunken (ratri) sein. Ihr mögt sagen, dass Fortschritt nur durch Meine Gnade möglich ist? Aber auch wenn Mein Herz weich wie Butter ist, schmilzt es nur, wenn eure Gebete Wärme haben. Wenn ihr keine disziplinierten Bemühungen macht und wenigstens euren spirituellen Übungen nachgeht (sadhana), kann keine Gnade zu euch kommen. Das Sehnen und die Qual des unerfüllten Zieles bringt Mein Herz zum Schmelzen. Diese Qual (aavedana) ist es, die meine Gnade gewinnt. Sadhana, eure spirituellen Übungen, müssen euch ruhig, gelassen, selbstsicher und ausgeglichen machen. Euer Geist muss klar und tröstlich wie das Mondlicht sein. Der Mond ist die Gottheit, die den Geist beeinflusst. Seid ruhig, wenn ihr sprecht und ebenso, wenn ihr auf Boshaftigkeit, Bekritteln und Lob antwortet. Ansprache von Sathya Sai, 13. Januar 1969  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 4. DEZEMBER 2017

Einige Menschen, die Angst vor der zynischen Kritik Ungläubiger haben, zögern, in den frühen Morgenstunden durch die Straßen ihres Dorfes zu gehen und Lieder zum Lobe Gottes zu singen!  Wenn ihr die Verkörperung der Angstlosigkeit in eurem Herzen verankert habt, warum sollte auch nur das kleinste Beben von Angst euch berühren? Ihr seid alleine auf diese Welt gekommen, ohne Begleiter, nicht wahr? Während eures Lebens habt ihr Ehepartner und Kinder um euch herum versammelt, und auch Verwandte, Freunde und Bekannte, die sich mit euch verbunden haben. Wenn ihr in den Bereich, von dem ihr gekommen seid, zurückkehrt, dann geht ihr wieder alleine, ohne Gesellschaft. So macht auch die Reise durch euer Dorf in den frühen Morgenstunden (nagarsankirtan) in diesem Geist. Kommt alleine zu dem Ereignis, nehmt eure Verwandten, Freunde und Bekannten mit, wenn sie euch begleiten wollen, und geht euren Weg mit ihnen unberührt und sorgenfrei. Genießt eure süße Eigenständigkeit und kehrt am Ende in euer Heim zurück, mit der Zufriedenheit, gute Arbeit getan zu haben. Personen um euch herum mögen lachen und denken, dass ihr ein wenig spinnt; aber diese Spinnerei ist ansteckend, und sehr bald werden sogar die, die respektlos waren, sich euch anschließen. Ansprache gehalten von Bhagawan Sri Sathya Sai Baba am 13 Januar 1970  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 3. DEZEMBER 2017

  Der Mensch geht mit zwei Beinen; er geht mit iha und para, dieser und jener Welt, mit dharma und brahman, Rechtschaffenheit und Gott! Wenn man völlig von dieser Welt eingenommen ist, dann hat diese Person sich dafür entschieden, auf nur einem Bein, hüpfend, durch das Leben zu gehen. Das bringt Probleme mit sich. Zum Beispiel kann diese Person jederzeit fallen und sich das Schienbein brechen – und das wird auch passieren! Güte für diese Welt und Göttlichkeit für das Leben nach dem Tod – beiden muss in gleichem Maße Aufmerksamkeit gegeben werden. Jeder muss wachsam sein, wenn er den nächsten Schritt tut, einerlei mit welchem Fuß. Beide Beine sind notwendig für eine glückliche Reise durch das Leben. Ihr setzt den rechten Fuß, den Fuß zu Gott (brahman), wenn ihr den Bereich der Verwirklichung betreten wollt. Dazu müssen die Sinne besiegt worden sein. Go bedeutet die Sinne, und Go-pi bedeutet eine Person, die die Sinne bezwungen hat, in dem sie ihre Sinne Go-pala, dem Meister der Sinne, völlig übergeben hat. Krischna sagte einmal zu Arjuna, dass er Vrajamandala, den Bereich, in dem die Gopis lebten, nur betreten könne, wenn er seine Emotionen und Impulse gezügelt hätte, sowie seine Neigung, den Sinnen nachzugeben. Ansprache von Sathya Sai, 13. Januar 1968

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 2. DEZEMBER 2017

  Lerne die Lektion vom Baum. Wenn die Früchte schwer an ihm hängen, streckt er seinen Kopf nicht in die Höhe vor Stolz, sondern er beugt sich nieder, als ob er keinen Verdienst an seiner Leistung hätte und als ob er euch helfen wolle, seine Früchte zu pflücken. Ähnlich könnt ihr die Lektion von den Vögeln lernen. Sie füttern jene, die nicht weit fliegen können. Der Vogel lindert dem Büffel den Juckreiz, indem er ihn mit dem Schnabel kratzt; sie helfen und dienen sich gegenseitig ohne Gedanken an Belohnung. Wie viel wachsamer als die Vögel und Bäume solltet ihr Menschen sein, mit euren höheren Geschicklichkeiten und Fähigkeiten? Erinnere dich: Dienst ist das beste Heilmittel gegen den Egoismus; deshalb müsst ihr euch, so gut ihr könnt, im Dienen engagieren, um Schmerz und Kummer zu lindern. Versucht, soweit euch möglich, das Elend der anderen zu lindern. Wenn ihr dies ernsthaft tut, ist dies die beste spirituelle Praxis für einen wahren spirituellen Aspiranten. Ansprache von Sathya Sai, 13. Januar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 1. DEZEMBER 2017

Viele sehnen sich danach, Nektar (amrit) von mir zu bekommen. Aber was nutzt es, nur ein paar Tropfen des von mir erschaffenen Nektars zu schlucken? Wenn die reine (sattvische) Eigenschaft in der in eurem Herzen stattfindenden Schlacht gewinnt und die leidenschaftliche (rajasische) und ignorante (tamasische) Eigenschaften bezwingt, kommt Amrit daraus hervor. Dieses Unsterblichkeit gewährende Amrit muss durch eure eigenen spirituellen Übungen (sadhana) gewonnen werden. Die Menschen, die Meditation praktizieren, bekommen eine Übung namens Urdhva-Drishti (nach oben gerichtete Schau) gelehrt, wobei die beiden Augen nach oben auf einen Punkt zwischen den Augenbrauen gerichtet werden. Urdhva bedeutet nach oben und Drishti sehen. Der Begriff meint also nicht eine rein körperliche Übung, sondern die lebenslange Anstrengung, euren Geist (mind) auszurichten, damit er niedere Wünsche meidet und sich ihrer enthält und sich zu edleren Gedanken erhebt. Diese Anstrengung wird das Amrit sichern, es wird aus der Quelle des Herzens fließen. Sathya Sai, 11. Januar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 30. NOVEMBER 2017

  Die Biene umschwirrt die Lotosblüte, setzt sich auf sie und trinkt ihren Nektar. Während sie den süßen, brauschenden Nektar genießt, ist sie ganz still, unentwegt, konzentriert und alles andere vergessend. Diese reine Liebe (prema) wird vom inneren Ich erfahren, welches das Spiegelbild des wirklichen Ich, eurer göttliche Seele (atman) ist. Jedes Individuum verhält sich wie die Biene, wenn es in der Gegenwart Gottes verweilt. Das Summen der Biene verstummt und sie verhält sich ganz still, sobald sie den Nektar trinkt. Ebenso streiten, kämpfen und verurteilen die Menschen nur, bis sie die süße Essenz des Göttlichen (rasa) entdeckt haben. Göttliches Rasa, die Essenz, ist die Süße der Liebe (prema rasa). Wo Liebe ist, kann es keine Angst, Unruhe, Zweifel und keinen Unfrieden (ashanti) geben. Wenn ihr von Unruhe und Erregung gequält werdet, könnt ihr sicher sein, dass eure Liebe engstirnig, beschränkt und mit Ego und Selbstsucht vermischt ist.  Sathya Sai, 26. Februar 1968  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 29. NOVEMBER 2017

Setzt nicht eure Talente herab. Wenn ihr tief in euch selbst eintaucht, könnt ihr die Quelle all eurer Stärke entdecken. Die Ameise krabbelt über große Felsbrocken, und wenn es Millionen sind, können sie auf einem Felsen entlang ihres Weges eine Rinne erzeugen. Die winzigen Füße der Ameise haben diese Kraft. Ihr habt vielleicht auf den Steinwällen um das Dorf herum tiefe Einbuchtungen gesehen, die von den Wasserkrügen stammen, die seit Zeiten dort abgestellt wurden. Die Krüge sind aus Ton gemacht, doch mit den Jahren höhlen sie selbst den härtesten Granit aus! Die Verkörperung des Selbst (atmasvarupa), die ihr seid, ist keine Verkörperung der Bedeutungslosigkeit (alpa-svarupa)! Das Selbst (atman) ist nicht anämisch, sondern ist ein kraftvoller Dynamo, der fähig ist, enorme Kraft zu erzeugen. Euer spiritueller Lehrer (guru) zeigt euch das Ziel (guri), aber ihr müsst die Kraft durch eure spirituellen Anstrengungen selbst erzeugen. Sathya Sai, 23. November 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 28. NOVEMBER 2017

  Krishna zeigte, dass euch der Sieg gewiss ist, wenn ihr die spirituelle Übung praktiziert, in der ständigen Gegenwart Gottes zu leben. Seht Krishna als euren Wagenlenker an; er wird euch durch die schwersten Stürme lenken. Er hat keine Günstlinge oder Rivalen. Wie das Feuer verbreitet er Wärme an alle, die ihm nah sind. Beschuldigt nicht ihn, wenn ihr die Wärme nicht spürt, sondern euch selbst! Hiranyakashipu sagte: „Gott ist nirgendwo“, und so war Gott für ihn nirgends. Prahlada erklärte: „Gott ist überall“, und so erschien Gott für ihn aus einer Säule, um seine Aussage zu bestätigen. Gott lief nicht in die Säule, um dann herauszukommen! Er war dort die ganze Zeit über, so wie in allem anderen! Er machte sich nur sichtbar! Auch ich bin so. Wenn ihr mich annehmt und „ja“ sagt, antworte ich und sage „ja, ja, ja“! Wenn ihr mich ablehnt und „nein“ sagt, echoe ich auch „nein“. Kommt und prüft mich, erfahrt und habt Glauben. Das ist der beste Weg, um von mir zu profitieren.“ Sathya Sai, 23. November 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 27. NOVEMBER 2017

  Heute werde ich euch sagen, was für euch nutzbringend ist und was ihr täglich umsetzen müsst: Entwickelt Entsagung in Bezug auf eure persönlichen Bedürfnisse und Wünsche. Untersucht alle auf dem Prüfstein der Notwendigkeit. Wenn ihr Dinge in eurer Wohnung stapelt, dann erzeugt das nur Dunkelheit und Staub. Sammelt und lagert deshalb auch nicht zu viele Materialien in eurem Geist (mind). Reist mit wenig Gepäck. Habt nur genug, um euer Leben und eure Gesundheit zu erhalten. Das Linsengericht (pappu) darf gerade nur so viel Salz (uppo) haben, dass es schmeckt. Verderbt die Speise (dal) nicht durch extra Salz. Das Leben wird schwer zu ertragen, wenn ihr ihm zu viele Wünsche hinzufügt. Limitiert eure Wünsche nach besten Kräften und wählt von ihnen die aus, die euch andauernde Freude bereiten. Rennt nicht der Mode und öffentlicher Anerkennung hinterher, was eure Ressourcen belastet. Haltet an euren eigenen Regeln fest, die euer auf spirituellen Fortschritt basierendes Leben ordnen. Setzt die Bedürfnisse und Freuden anderer an erste Stelle, nehmt sie wichtiger als eure eigenen. Sathya Sai, 19. August 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 26. NOVEMBER 2017

  Jetzt strebt jeder nach Bequemlichkeit und Vergnügen. Das scheint das A und O zu sein. Wenn ihr den Menschen sagt, dass sie essen können, was sie wollen und so viel sie mögen, sind sie erfreut. Doch wenn ihr hinzufügt, dass sie als Folge möglicherweise eine Krankheit bekommen, behandeln sie euch wie einen Feind! Keine Reglementierung oder Kontrolle ist beliebt. Doch Stärke gewinnt man nur durch Kontrolle, Beschränkung und Regeln. Die Menschen werden nur robust und ausdauerfähig, wenn sie Schwierigkeiten willkommen heißen. Bemüht euch, und ihr gewinnt die Kraft zum Erfolg. Sucht die Basis für das Sichtbare im Unsichtbaren. Der hohe Wolkenkratzer hat ein tiefes Fundament, das bis tief in den Erdboden reicht. Diese sichtbare Welt hat ihre Basis im unsichtbaren Paramatman, dem Höchsten Gott! Euer Körper ist das gottgegebene Instrument, durch das ihr nach dieser Basis suchen, sie finden und erforschen könnt.  Sathya Sai, 23. November 1964 Sucht die Basis für das Sichtbare im Unsichtbaren. Der hohe Wolkenkratzer hat ein tiefes Fundament, das bis tief in den Erdboden reicht. Diese sichtbare Welt hat ihre Basis im unsichtbaren Paramatman, dem Höchsten Gott! Euer Körper ist das gottgegebene Instrument, durch das ihr nach dieser Basis suchen, sie finden und erforschen könnt.  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 25. NOVEMBER 2017

  Ihr sagt vielleicht, dass das Karma aus vergangenen Leben in diesem Leben abgegolten werden müsse und dass keine Gnade euch retten könne. Offensichtlich hat euch jemand gelehrt, das zu glauben. Ich versichere euch, dass ihr nicht an derlei Karma leiden müsst. Wenn euch ein ernster Schmerz peinigt, gibt euch der Arzt eine Morphiumspritze, und ihr fühlt den Schmerz nicht mehr, obwohl er in eurem Körper ist. Gnade ist wie Morphium; der Schmerz wird nicht gefühlt, obwohl ihr ihn durchlebt! Gnade nimmt dem Karma, das ihr durchmacht, die Bösartigkeit. So wie verderbliche Medikamente nach einem bestimmten Datum für unwirksam erklärt werden, wird die Wirkung von Karma durch Gnade null und nicht, obwohl die Ursache da ist! Deshalb ist es falsch, wenn man sagt, dass das auf die Stirn geschriebene Schicksal nicht ungültig gemacht werden könne (lalata likhitam). Gnade kann alles überwinden, nichts kann ihr ihm Weg stehen. Denkt daran, dass die Gnade allmächtig ist. 23. November 1964  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 24. NOVEMBER 2017

    In der gegenwärtigen Zeit gibt es nichts vollkommen Gutes. Wer verdient also den Schutz Gottes? Alle sind von Schlechtigkeit befleckt! Würde einer überleben, wenn Gott sich entschiede, das Schlechte auszurotten? Deshalb muss ich den Intellekt (buddhi) auf verschiedene Weisen korrigieren. Ich muss beraten, helfen, befehlen, verdammen und als Freund und Gratulant zur Seite stehen, damit sie schlechte Eigenschaften aufgeben, den geradlinigen Weg einschlagen und gehen und das Ziel erreichen. Ich muss den Menschen den Wert der Veden und der Schriften enthüllen, welche die Normen festlegen. Der einfachste Weg zur Selbsterkenntnis ist das Hingeben des Ego. Arjuna gab sich hin, und so wurde der Krieg, den er führte, in ein Opfer (yajna) transformiert! Daksha führte ein Yajna aus, aber er war so voller Egoismus und nicht zur Hingabe entschlossen. Deshalb wandelte sich das Yajna in einen hasserfüllten Krieg. Lasst nicht euer winziges Ego gegen den Allmächtigen antreten. Überlasst es Seinem Willen, und ihr werdet euch andauernden Friedens erfreuen. 23. November 1964     

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 23. NOVEMBER 2017

    Verkörperungen des göttlichen Selbst! Ihr feiert heute den Geburtstag von Swami und die verschiedenen Programme, die mit Enthusiasmus durchgeführt werden, bereiten euch göttliche Glückseligkeit (ananda). Aber tatsächlich habe ich keinen Wunsch, diesen Tag als besonders zu betrachten! Solch ein Wunsch existiert zu keiner Zeit in mir, weder in diesem noch einem anderen Aufenthalt. Ich brauche nichts, weder Großes noch Kleines in diesem Universum! Ich bin zu einem Ziel gekommen: Jedem von euch das Mysterium eurer Wirklichkeit und das Ziel eures Lebens zu offenbaren! Was ihr mir als Opfergabe darbringen solltet, ist reine Liebe in eurem Inneren. Wenn ihr das tut, bereitet mir das Glück! Verbringt eure Tage und Jahre von heute an in Aktivitäten, die jenen, die bittere Not leiden, helfen, und macht eure menschliche Existenz wertvoll und fruchtbringend. Benehmt euch angemessen und erkennt das Ziel eures Lebens. Ich segne euch! Sathya Sai, 23. November 1674    

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 22. NOVEMBER 2017

  Für Studenten ist es notwendig, dass sie verstehen, warum Moral und Spiritualität aus der Gesellschaft verschwunden sind. Bildung ohne Charakter, Wissenschaft ohne menschliche Werte, Handel ohne Ethik und Politik ohne Wahrheit sind für die Erosion der Tugend verantwortlich. Die Studenten haben die Pflicht, Patriotismus zu entwickeln und die vergessenen Tugenden wiederherzustellen. Die heutige Bildung macht clever, aber flößt keine Tugenden ein. Studenten transformieren ihren Kopf (mastakam) in Bücher ( pustakam) ohne menschliche Werte zu praktizieren. Es bringt keinen Gewinn ein, seinen Kopf in ein Buch zu verwandeln und anders herum. Erkennt den Weg der Wahrheit und zeigt ihn in eurem täglichen Leben. Die Welt benötigt Menschen voller Integrität. Alles Gelernte muss in eurem Verhalten gipfeln. Heutzutage basiert das Leben auf Zurschaustellung, Ausgaben und Komfort. Die Probleme der Menschen können nicht durch Geld oder Wissenschaft gelöst werden, sondern nur durch Menschlichkeit allein. Die Menschen müssen sich transformieren und als Menschen leben.  Sathya Sai, 20. Mai 1991 Bücher ( pustakam) ohne menschliche Werte zu praktizieren. Es bringt keinen Gewinn ein, seinen Kopf in ein Buch zu verwandeln und anders herum. Erkennt den Weg der Wahrheit und zeigt ihn in eurem täglichen Leben. Die Welt benötigt Menschen voller Integrität. Alles Gelernte muss in eurem Verhalten gipfeln. Heutzutage basiert das Leben auf Zurschaustellung, Ausgaben und Komfort. Die Probleme der Menschen können nicht durch Geld oder Wissenschaft gelöst werden, sondern nur durch Menschlichkeit allein. Die Menschen müssen sich transformieren und als Menschen leben.

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 21. NOVEMBER 2017

  Heiligt euer Leben, indem ihr eure Sinne kontrolliert. Nur weil Menschen keine Kontrolle über ihre Sinne und keine Grenzen für ihre Wünsche haben, sind in der Gesellschaft große Unrast und Erregung. Viele Menschen bewegen sich in der Gesellschaft wie Tiere. Ihr solltet nicht so werden. Wenn böse Gedanken in euch aufkommen, solltet ihr euch daran erinnern, dass ihr ein Mensch seid und kein Tier. Ärger ist eine tierische Eigenschaft. Wenn Tiere ärgerlich werden, kämpfen sie miteinander. Leider kämpfen auch die Menschen heutzutage miteinander wie wilde Tiere. Tiere haben einen Grund und eine Zeit, in der sie kämpfen, doch die Menschen nicht, und dennoch kämpfen sie schlimmer miteinander als die Tiere. Als Menschen solltet ihr menschliche Eigenschaften entwickeln und nicht ärgerlich werden! Auch wenn euch Ärger überfällt, solltet ihr versuchen ruhig und still zu sein. Verliert nicht eure Besonnenheit. Wenn ihr Gelassenheit fördert, werdet ihr niemals erregt oder unruhig sein.  Sathya Sai,  2. Mai 2006 einen Grund und eine Zeit, in der sie kämpfen, doch die Menschen nicht, und dennoch kämpfen sie schlimmer miteinander als die Tiere. Als Menschen solltet ihr menschliche Eigenschaften entwickeln und nicht ärgerlich werden! Auch wenn euch Ärger überfällt, solltet ihr versuchen ruhig und still zu sein. Verliert nicht eure Besonnenheit. Wenn ihr Gelassenheit fördert, werdet ihr niemals erregt oder unruhig sein.

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 20. NOVEMBER 2017

  Wahrheit ist ungeachtet der Zeit und des Ortes unveränderlich. Wo ihr auch seid ist Wahrheit Wahrheit und Liebe Liebe! Wenn ihr Liebe habt, wird Wahrheit von allein ein Teil von euch und umgekehrt. Ihr wurdet alle mit Liebe geboren. Aber während ihr heranwachst verringert sich diese selbstlose Liebe leider allmählich in euch und Hass und Neid vermehren sich. Neid ist eine schlechte Eigenschaft. Er schadet nicht nur anderen, sondern euch selbst am meisten. Deshalb gebt solch schlechten Eigenschaften keinen Raum, um in euch zu wachsen – niemals! Strebt danach, gute Eigenschaften wie Liebe und Wahrheit zu entwickeln. Nur dann könnt ihr ununterbrochenen Frieden erfahren. Wenn ihr den festen Glauben entwickelt, dass Gott in euch ist, dass ihr das Göttliche seid und dass euer Körper der Tempel Gottes ist, wird es keinerlei Raum für Ärger, Neid, Stolz und so weiter geben, die euch Schwierigkeiten bereiten können. Deshalb, meine Lieben, entwickelt Liebe und Mitgefühl. Sathya Sai, 2. Mai 2006  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 19. NOVEMBER 2017

  Der Ladies‘ Day wird heute gefeiert, um der heiligen Eigenschaften der Frauen zu gedenken und sie zu verbreiten. Obwohl es nur eine Erde gibt, unterscheiden sich die Pflanzen in Abhängigkeit des ausgesäten Samens. Der Schoß der Mutter symbolisiert die Mutter Erde. Wie der ausgesäte Same der Gedanken, so wird die Frucht, die er hervorbringt. Also sollte die werdende Mutter gute Gedanken hegen, gute Worte sprechen und gute Taten vollbringen. Nur dann kann sie tugendhafte Kinder zeugen. Aryamba war der Inbegriff von Tugend. Sie verbrachte ihre ganze Zeit in der Kontemplation Gottes und der Ausübung guter Taten. Als Ergebnis davon gebar sie Sankaracharya. Weil sie immer tugendhafte Gedanken hatte, konnte ihr Sohn ein Weltenlehrer (jagadguru) werden. Edle Seelen wie Vivekananda und Ramakrishna Paramahamsa konnten wegen der heiligen Gefühle ihrer Mütter erhabene Positionen in ihrem Leben einnehmen. Aufgrund der Gefühle der Mutter werden die Kinder gut oder böse. Wegen solcher Mütter schlagen Kinder den Weg der Rechtschaffenheit ein.  Sathya Sai, 19. November 2000  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 18. NOVEMBER 2017

  Wenn ihr ein Haus baut, setzt ihr Türen ein, nicht wahr? Gewährt ihr Tieren und Reptilien, Eseln, Schweinen, Schlangen und Skorpionen Einlass in euer Haus, nur weil die Türen eingebaut wurden? Nein! Wenn sie versuchen durch die Tür zu schlüpfen, werdet ihr sie davonjagen und die Tür fest verschließen, nicht wahr? Kontrolliert die Türen eures Herzens. Wenn ihr die Tür eures Herzens vor schlechten Eigenschaften verschließt, können sie nicht eintreten. Ihr solltet auf niemanden ärgerlich werden, niemanden kritisieren und keinem Leid zufügen. Wenn eine solche Situation dennoch auftreten sollte, kontrolliert euch. Wenn euch Ärger überkommt, unterdrückt sie sofort, indem ihr sie als euren ärgsten Feind betrachtet. Man sagt: „Ärger ist euer Feind, Geduld ist euer Schutzschild und Glück euer Himmel.“ Füllt euer Herze mit Liebe und Mitgefühl. Dann werdet ihr Gott überall sehen. Ohne Liebe seht ihr überall nur Dämonen! Sathya Sai, 2. Mai 2006  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 17. NOVEMBER 2017

Verändert euren Blickwinkel. Wenn ihr das Sehen der Welt aus der Perspektive der Allgegenwart des Göttlichen praktiziert, werdet ihr transformiert. Ihr werdet die Kraft des Göttlichen in allem in der Schöpfung erfahren. Ihr könnt nichts vor Gott verbergen. Viele Menschen meinen, dass Swami nicht sehe, was sie tun. Sie erkennen nicht, dass Swami Millionen Augen hat. Sogar eure Augen sind göttlich. Doch ihr seid euch eures göttlichen Wesens nicht bewusst. Wenn ihr Glaube an euch selbst besitzt, dann besitzt ihr auch Glaube an Gott. Erkennt, dass nichts jenseits der Kraft Gottes existiert. Liebt Gott mit diesem höchsten Glauben. Dann werdet ihr zu Gott hingezogen. Das setzt Reinheit voraus. Ein Magnet kann keinen Eisensplitter anziehen, wenn er verrostet ist. Ebenso wird auch Gott keinen unreinen Menschen zu sich heranziehen. Verändert deshalb eure Gefühle und Gedanken und entwickelt  die Überzeugung, dass Gott überall und in jedem Wesen ist.  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 16. NOVEMBER 2017

Euer Leben ist eine lange Reise, auf der ihr wenig Gepäck (Wünsche) mitnehmen solltet. Deshalb wird gesagt: „Weniger Gepäck bedeutet mehr Komfort und macht die Reise zum Vergnügen.“ Ihr habt viele Wünsche. Was habt ihr von ihnen? Es gibt Regeln für die Begrenzung von Landbesitz und Eigentum. Doch gibt es auch Regeln, die ihr befolgt, wenn es um die Begrenzung eurer Wünsche geht? Die Begrenzung der Wünsche ist das Gebot der Stunde. Sie bedeutet das Kontrollieren eurer Wünsche. Ihr könnt nur wahrhaft glücklich sein, wenn ihr eure Wünsche kontrolliert. Ihr unterliegt der falschen Ansicht, dass Glück in der Erfüllung von Wünschen bestehe. Aber tatsächlich dämmert euch das Glück, wenn eure Wünsche vollkommen ausgemerzt sind. Verringert eure Wünsche Tag für Tag. Dann werdet ihr euch sehr schnell dem Zustand der Entsagung, des Friedens und der Glückseligkeit nähern. Sathya Sai, 14. März 1999 Entsagung, des Friedens und der Glückseligkeit nähern.

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 15. NOVEMBER 2017

  Heutzutage findet man im Heim keine Liebe mehr unter den Älteren und Jüngeren; die Kinder ehren ihre Eltern nicht mehr. Der moralische Verfall unterminiert Einheit und Stärke. Moralischer Verfall ist schlimmer als der Verfall des Militärs. Er führt zu größerem Unheil. Wie könnt ihr nutzbringend für andere sein, wenn ihr ständig über ‚mein‘ und ‚ich‘ meditiert? Opferbereitschaft ist das Salz des Lebens, sie ist das Geheimnis von Friede und Freude. ‚Go‘ bedeutet die Sinne. Somit bedeutet der Name ‚Go-pala‘ (einer von Gottes Namen): Er, der die Sinne kontrolliert. Und warum sollten sie unter Kontrolle stehen? Damit sie der Opferbereitschaft nicht im Weg stehen. Alle Sinne sind ichbezogen und egozentrisch. Sie müssen so erzogen werden, dass sie nach innen, auf das Universelle Selbst (atman) ausgerichtet sind. Das geschieht, wenn ihr eure Sinne dem Göttlichen (gopala) anvertraut. Jeder Mensch muss durch Sat-Karma – gute Handlungen –in das Reich sich ausdehnender Liebe gehen. Lernt von Liebe die Lektion der Opferbereitschaft und Hingabe. Gebt euch ganz dem einen Herrscher, Gott, hin. Sathya Sai Baba am 27. März 1965 werden, dass sie nach innen, auf das Universelle Selbst (atman) ausgerichtet sind. Das geschieht, wenn ihr eure Sinne dem Göttlichen (gopala) anvertraut. Jeder Mensch muss durch Sat-Karma – gute Handlungen –in das Reich sich ausdehnender Liebe gehen. Lernt von Liebe die Lektion der Opferbereitschaft und Hingabe. Gebt euch ganz dem einen Herrscher, Gott, hin.

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 14. NOVEMBER 2017

Ohne tief in die Bedeutung von allem einzutauchen, was um sie herum geschieht, leben die Menschen ein oberflächliches Leben. Wenn die Menschen nur über die Wirklichkeit ihrer eigenen Existenz, über Wissen und Liebe meditierten, würden sie einen engen Kontakt mit der Quelle aller Existenz, allen Wissens und aller Glückseligkeit eingehen. Wie kann jemand Selbstzufriedenheit, unendliche Kraft und Weisheit erlangen, ohne den ersten Schritt zur Selbsterkenntnis zu machen? Es liegt in eurer Macht, eure Tage auf der Erde zu einem Weg aus Blumen zu machen, statt einem dornigen Weg. Erkennt den göttlichen Bewohner in jedem Herzen, und das Leben wird sanft, ausgeglichen und liebevoll verlaufen. Gott wird der Brunnen der Liebe in eurem Herzen sein und in all den Herzen, mit denen ihr in Berührung kommt. Verehrt jeden so wie ihr Sai verehrt. Gestattet dem anderen Menschen so viel Freiraum, wie ihr selbst genießt. Behandelt andere so wie ihr behandelt werden möchtet. Das ist die Summe und Substanz spiritueller Übungen (sadhana). Sathya Sai Baba, 11. Mai 1975  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 13. NOVEMBER 2017

Wahrheit ist Gott, Glaube ist Gott und Liebe ist Gott, lebt in Liebe. Wenn ihr nur diese drei kultiviert, könnt ihr alles erreichen. In eurem Leben begegnet ihr vielleicht einer Vielzahl von Verlusten und Schwierigkeiten und erfahrt viel Leid. Aber ihr solltet niemals Wahrheit, Glaube und Liebe aufgeben. Verlust, Leid und Schwierigkeiten sind wie die Wellen des Ozeans des Leben. Sie kommen und gehen bloß. Das Wasser im Ozean jedoch bleibt immer da. Entwickelt deshalb Glaube an das Wasser, also an das Göttliche. Eure Gedanken sind wie vorbeiziehende Wolken. Haltet deshalb an eurem Glauben an Gott fest. Wenn ihr Liebe und Glauben an Gott entwickelt, gibt es nichts auf der Welt, was ihr nicht erreichen könnt. Durch Glaube und Liebe könnt ihr sogar die Erde in den Himmel und den Himmel in die Erde wandeln. Die Kraft des göttlichen Namens ist unvergleichlich. Die Menschen nehmen ihn oft auf die leichte Schulter. Das ist ein Fehler. Sathya Sai, 13. November 2007  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 12. NOVEMBER 2017

  Es gibt zwei Arten von Bhajans – die eine sind Khandabhajans, die für eine bestimmte Zeit oder begrenzte Dauer gesungen werden, und die andere Akhandabhajans, die sich auf die konstante Kontemplation Gottes am Morgen, Abend und in der Nacht beziehen, auf die unaufhörliche Kontemplation Gottes in allen drei Zuständen: Wachsein, Traum und Tiefschlaf. Sie sind „Sarvada sarvakaleshu sarvathra Harichintanam“, was bedeutet, zu jeder Zeit und allerorts an Gott zu denken. Der göttliche Name ist hoch wirksam. Jeder der vielen Namen Gottes hat eine bestimmte Art von Kraft. Wenn ihr diese Kraft gut nutzen und anhaltenden Gewinn daraus ziehen wollt, dann nehmt an den Akhandabhajans teil. Ihr seid in höchstem Maße vom Glück begünstigt, an diesen Akhandabhajans teilzunehmen. Das ist eine großartige Gelegenheit. Wenn ihr sie nur gut nutzt, wird euer Leben geheiligt. Die globalen Akhandabhajans werden aus diesen Gründen jedes Jahr durchgeführt.  Sathya Sai, 13. November 2007

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 11. NOVEMBER 2017

  Die Kraft des göttlichen Namens ist unvergleichlich. Wenn ihr einmal Zuflucht bei Gottes Lotosfüßen gesucht habt, solltet ihr diese niemals aufgeben. Die göttlichen Füße werden euch beschützen, wohin ihr auch geht. Wenn ihr den göttlichen Namen unerschütterlich in eurem Herzen verankert, wird euer Leben geheiligt werden. Das ist Hingabe – Bhakti –, und darin liegt eure Kraft – Shakti. Das ist Befreiung – Mukti. Nur damit die Menschen diese Wahrheit erkennen, wurde die spirituelle Disziplin (sadhana) des Akhandabhajans wenigstens einmal im Jahr den Devotees vorgeschrieben. Das Wort „akhanda“ beinhaltet das ununterbrochene, 24 Stunden andauernde Singen des göttlichen Namens. Während der Akhandabhajans kommen und gehen die Leute. Ihr könnt während der Akhandabhajans heimgehen, zum Beispiel, um zu essen. Aber wiederholt, während ihr euch um eure Arbeit im Haus kümmert, weiterhin Gottes Namen (nāmasmarana). Das ist die Essenz von Krishnas Botschaft in der Gita: „Denke immer an mich und kämpfe bis zum Schluss (mām anusmara yuddha ca).“ Sathya Sai Baba spricht Band 40, 13. November 2007

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 10. NOVEMBER 2017

  Es hat keinen Zweck, beim Singen der Gottesnamen (namasankirtan) die Sekunden und Minuten zu zählen und zu denken: „Ich habe Gottes Namen so und so viele Minuten und Sekunden gesungen.“ Meera betete mit großer Aufrichtigkeit zu Krishna: „Swami, ich bin tief in den Ozean eingetaucht und habe die Perle deines göttlichen Namens gefunden. Lass diese wertvolle Perle nicht aus meiner Hand gleiten und zurück in den Ozean fallen. Da ich in diese Welt geboren wurde, lass mich die Herrlichkeit Deines göttlichen Namens ununterbrochen singen und mein Leben dadurch heiligen!“ Manche Menschen, die an den Bhajans teilnehmen, sagen: „Mir geht es heute nicht gut, denn ich habe eine Halsentzündung und einen bösen Husten. Ich kann nicht singen.“ Es stimmt, ihr leidet vielleicht an einer Erkältung und Husten. Aber ihr könnt ganz sicher innerlich singen. Macht das! Das gibt euch die notwendige Stärke. Der göttliche Name ist sehr heilig. Sathya Sai, 13. November 2007  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 9. NOVEMBER 2017

Ich kann über mich sagen, dass ich meinen Segen über diejenigen, die mich schlechtmachen und diffamieren, ausschütte. Jene, die Unwahrheiten über mich erzählen, gewinnen Freude daraus. Ich freue mich, dass ich der Grund für ihr Hochgefühl und Freude bin! Auch ihr müsst diese Argumentationslinie annehmen und sehr glücklich sein, wenn jemand Freude daran findet, euch zu diffamieren. Reagiert nicht, indem ihr wiederum diese Person diffamiert. Dann bindet die Kette des Hasses euch aneinander und zieht euch beide herunter. Das Leben wird zu einer Tragödie. Besiegt Ärger auf tapfere Weise; überwindet Hass durch Liebe. Speist Wut nicht durch Vergeltung. Vergesst und vergebt alles, was bislang zwischen euch passiert ist, beginnt von nun an ein neues Kapitel der Liebe und Brüderlichkeit. Güte ist Göttlichkeit. Sprecht niemals schlecht über andere. Verbringt eure Zeit damit, Liebe in gegenseitiger Hilfe zu verbreiten. Liebt, liebt, liebt, liebt zuallererst. Liebt solange ihr lebt! Sathya Sai, 28. April 1975      

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 8. NOVEMBER 2017

Ihr müsst zu eurem eigenen Lehrer werden. Trainiert euch selbst, indem ihr den Funken der Weisheit nutzt, der euch eingesetzt wurde. Wenn ihr das erst einmal nach besten Kräften versucht, wird die Gnade Gottes da sein, um euch weiterzuhelfen. Der erste Schritt in der spirituellen Disziplin ist das Reinigen eures Sprechens. Redet sanft und ohne Ärger. Prahlt nicht mit Gelehrsamkeit oder Leistungen. Seid demütig und immer eifrig bereit zu dienen. Spart mit Worten und praktiziert Stille. Das wird euch vor Plänkeleien, nutzlosen Gedanken und Uneinigkeit bewahren. Praktiziert die Einstellung der Freude, wenn andere froh sind, und des Kummers, wenn andere traurig sind. Lasst euer Herz von Mitgefühl bewegt sein. Freud und Leid müssen jedoch in Dienen übersetzt werden, sie sollten nicht nur Gefühle sein. Wenn die Sonne aufgeht, erblühen nicht alle Lotos; nur die ausgewachsenen Knospen öffnen ihre Blütenblätter. Die anderen warten auf ihre Zeit. So ist es auch mit den Menschen. Differenzen bestehen wegen Unreife. Doch denkt daran, dass alle Früchte eines Tages reifen und abfallen. Alle Wesen erreichen ihr Ziel, egal wie schnell sie gehen oder wie weitschweifig ihr Weg ist!  Sathya Sai, 23. April 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 7. NOVEMBER 2017

Verstrickt euch nicht in die Maschen von „ich und mein“. Wenn euer Ego erst einmal unterdrückt ist, werden augenblicklich zwei Auswirkungen folgen: Freisein von Kummer und Erlangen von Freude! Für diese große Vollendung müsst ihr beharrlich einen Schritt vor den anderen setzen. Gute Taten wie rituelle Andachten, Wiederholen heiliger Namen, Meditation, Einhalten von Gelübden und so weiter sind die notwendigen Schritte! Gute Gedanken wie Gebete um ein größeres Unterscheidungsvermögen, mehr Chancen für den Dienst an anderen und so weiter werden euch immens helfen! Säubert langsam und beständig euren Geist (mind), schärft euren Intellekt, reinigt die Sinne, und ihr werdet Gnade gewinnen. Behandelt die Alten und Kranken unter euch mit besonderer Fürsorge. Diejenigen von euch, die jung und stark sind, müssen ihnen Trost und die Möglichkeiten geben, die sie verdienen. Haltet euch an die Disziplinregeln, die euch zu eurem Wohl gegeben wurden, und zieht Nutzen daraus! Ihr seid von Liebe angezogen zu Gott gekommen. Fördert sie eifrig und lebt in dieser Liebe. Sathya Sai, 18. Februar 1966  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 6. NOVEMBER 2017

Ihr seht, wie der Tod Menschen um euch herum holt, aber ihr lernt nicht, ihm ruhig, tapfer und froh zu begegnen, wenn er zu euch kommt. Die Mehrheit der Menschen erlebt ab und zu einen flüchtigen Blick von Unterscheidungskraft und Bindungslosigkeit, aber sie vergisst den Ruf schnell, ignoriert ihn oder verbirgt ihn mit Exzessen und Entschuldigungen. Ein Schritt vor und ein Schritt zurück – so bringt die Reise sie nicht weit. Auch wenn Manche spirituelle Übungen aufnehmen, mangelt es an Beständigkeit. Wie ein Wollknäuel, das euch aus der Hand auf den Boden fällt, sich abwickelt und verheddert, weil ihr es nicht genug festgehalten habt, lassen die Übungen nach. Nur Beständigkeit wird euch hier wie bei allem anderen Erfolg sichern. Wie könnt ihr schnelle Erfolge in der Kontrolle eures Geistes (mind) erwarten? Es ist äußerst schwierig, seine Launen zu überwinden, denn er Geist hat viele Gesichter und ist sehr unnachgiebig. Allein beständige Ausdauer wird euren Geist bändigen, und nur durch einen gebändigten Geist könnt ihr das Göttliche erfahren. Sathya Sai Baba, 23. April 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 5. NOVEMBER 2017

Das Treffen von Mitpilgern und verwandten Gottsuchenden ist ein seltener Glücksfall. Jeder von euch ist ein Tempel mit dem Göttlichen in eurem Herzen, ob ihr euch dessen bewusst seid oder nicht. Gott wird in der Schrift Purusha Sukta als tausendköpfig beschrieben. Damit ist nicht gemeint, dass er nur tausend Köpfe hat, nicht mehr und nicht weniger. Es bedeutet, dass Gott in Tausenden von Köpfen als nur ein liebendes Herz gegenwärtig ist und allen Leben und Energie gibt! Niemand von euch muss sich als getrennt von anderen betrachten, ihr alle seid durch dieselbe Lebenskraft miteinander verbunden. Dasselbe Blut fließt durch unzählige Körper. Das ist eine kostbare Botschaft, eine sehr besondere Lehre der Ewigen Religion (Sanathana Dharma), welche die meisten von euch leider vergessen haben. Das ist es, was die Welt heute benötigt! Bindet euch eifrig an Gott! Dann werden alle Menschen an allen Tagen für euch heilig und besonders sein! Sathya Sai Baba, 18. Februar 1966  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 4. NOVEMBER 2017

Die Hauptursache aller Schwierigkeiten ist das unkontrollierte und fehlgeleitete Denken (mind). Wie die Fluten des Godavari rollen Gedanken heran, schwemmen Erde fort und zerstören beide Seiten großer Ufergebiete. Unterscheidungskraft und Nichtanhaftung sind die beiden Ufer, welche die wilde Energie der Fluten (eures Denkens) bändigen und die tobenden Fluten ins Meer (Göttlichkeit) leiten, welches das wirkliche Ziel ist, dem sie zustreben. Niemand von euch sollte versuchen von den Pflichten von Position und Status davonzulaufen. Denkt daran, eure Pflichten stattdessen als Gottesdienst zu verrichten, als Opfergaben eurer Intelligenz, Fähigkeiten, Eigenschaften, Gedanken und Gefühle, die ihr den Füßen Gottes in einem Geist (spirit) der Dankbarkeit für die Gelegenheit ohne eine Spur von Egoismus oder einem Gefühl der Anhaftung an die Früchte des Handelns darbringt. Obligatorische Handlungen müssen mit Sorgfalt und Ernsthaftigkeit ausgeführt werden, wo auch immer ihr seid. Wenn ihr das tut, schenken sie euch die so dringend benötigte Unterscheidungskraft und Nichtanhaftung. Sathya Sai, 23. April 1961

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 3. NOVEMBER 2017

Gott hat euch mit einem Körper ausgestattet, und somit sind alle Körperglieder und Sinnesorgane der ehrerbietenden Aufmerksamkeit würdig. Jedes muss für Seinen Ruhm genutzt werden. Das Ohr muss frohlocken, wenn es eine Chance erhält, die wunderbaren Geschichten über Gott zu hören. Die Zunge muss jubeln, wenn sie Ihn preisen kann. Andernfalls ist eure Zunge so wirkungsvoll wie die von Fröschen am sumpfigen Ufer, die Tag und Nacht quaken! Ein Tier (pashu) fürchtet, ein wildes Tier (migra) erschreckt! Angst vor jemandem oder etwas zu haben ist eine tierische Neigung und andere zu schikanieren eine dämonische Neigung. Ihr solltet beides nicht haben! Euer menschlicher Körper wurde euch für ein großes Ziel geschenkt: das Erkennen Gottes im Inneren. Wenn ihr ein voll beladenes Auto in gutem Zustand besitzt, würdet ihr es dann in der Garage lassen? Würdet ihr es nicht dorthin fahren, wo ihr hin müsst? Lernt ebenso, die Fähigkeiten von Körper, Sinnen, Intellekt und Verstand (mind) zu nutzen, und erreicht euer Ziel! Sathya Sai, 18. Februar 1966   

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 2. NOVEMBER 2017

In allen Ländern liegt die Betonung auf dem Lebensstandard statt auf der Lebensqualität. Wendet ihr euch erst einmal dem Weg weltlichen Glücks zu, werdet ihr immer weiter zu größerer und noch größerer Unzufriedenheit, Konkurrenz, Stolz und Eifersucht geführt. Haltet für einen Moment inne und überprüft eure eigene Erfahrung: ob ihr glücklicher seid, wenn ihr reicher werdet, und ob ihr mehr Frieden habt, wenn eure Bedürfnisse erfüllt werden. Dann werdet ihr Zeuge der Wahrheit, dass ein gehobener Lebensstandard keine Garantie für Glück ist. Ebenso sichern Bildung, die Beherrschung von Information und das Erreichen von Fähigkeiten keinen mentalen Gleichmut. Es ist eine Tatsache, dass die Gebildeten überall unzufriedener und konkurrierender sind als die Ungebildeten. Deshalb ist das Wiedereinsetzen von Rechtschaffenheit (dharma) heutzutage die drängende Notwendigkeit in allen Teilen der Welt. Sathya Sai, 23. April 1961  

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASHANTI NILAYAM VOM 1. NOVEMBER 2017

  Geht nicht in die Falle von Freunden, der Gesellschaft oder fehlgeleiteten sozialen Konventionen und werdet zur Beute von schlechten Eigenschaften wie Rauchen und anderen. Sie zerstören Gesundheit, Glück, Energie und sogar Charme. Rauchen verunstaltet euer Gesicht und schädigt eure Lunge. Es schwächt euch und macht euch krank. Der Körper ist der Tempel Gottes. Haltet ihn in einem guten und starken Zustand. Dieses Knochengerüst, der Körper, ist Hasthinapuram, wo der blinde König Dhritarashtra als das Symbol für Unwissenheit und ebenso Yudhistira als das Symbol der Weisheit sind. Lasst die Kräfte von Yudhistira mit der Hilfe Sri Krishnas gewinnen. Lasst die Zunge, die an das Bittere der Margosafrucht weltlicher Triumphe und Schwierigkeiten gewöhnt ist, den süßen Honig der Erinnerung an den Namen Gottes kosten. Experimentiert damit, und ihr werdet über die Ergebnisse erstaunt sein. Ihr könnt den schnellen Fortschritt in Frieden und Standfestigkeit in euch und um euch herum spüren. Lernt diese leichte Lektion, taucht in die Freude ein und lasst andere daran teilhaben. Sathya Sai, 2 September 1958       

Gedanke für den Tag

Der Gedanke für den Tag "Thought for the Day" aus Ansprachen und Schriften von Sathya Sai Baba wird täglich im Aschram Prasanthi Nilayam in englischer Sprache mit Kreide auf eine Tafel geschrieben und ausgehängt. Er ist hier ins Deutsche übersetzt.

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