GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 17. DEZEMBER 2017

Vorstellungen von Überlegenheit und Minderwertigkeit entstehen nur in einem Herzen, das durch Egoismus verdorben ist. Wenn jemand darüber argumentieren möchte, dass er überlegen ist und sein Weg der Verehrung heiliger, dann bestätigt das nur, dass diese Person den Kerngedanken von Glaube völlig verfehlt hat. Spirituelle Bemühungen (sadhana) müssen die Einheit in der ganzen Schöpfung offenbaren. Fragt euch selbst einmal: Wenn ihr nach den Bhajans oder nach der Meditation aufsteht, seht ihr die anderen in einem helleren Licht, von Göttlichkeit leuchtend?  Ist eure Liebe größer und selbstloser geworden, redet ihr weniger oder dient ihr anderen ernsthafter? Das alles ist ein Zeichen von Erfolg, den ihr euren spirituellen Bemühungen zuzuschreiben habt. Euer Fortschritt muss durch euren Charakter und euer Verhalten verbürgt sein. Sogar ein Felsbrocken wird durch den Einfluss von Sonne, Regen, Hitze und Kälte zu Matsch reduziert und für den Baum so zur Nahrung. Sadhana muss eure Haltung gegenüber Wesen und Dingen verändern, ansonsten ist eure spirituelle Übung nur ein Witz und eine Vergeudung eurer Zeit! Vergesst nicht, dass sogar das zu Stein gewordene Herz erweicht werden kann, sodass das Göttliche darin gedeihen kann – also, gebt nicht auf!

Ansprache von Sathya Sai, 13. Januar 1969

 

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Der Gedanke für den Tag "Thought for the Day" aus Ansprachen und Schriften von Sathya Sai Baba wird täglich im Aschram Prasanthi Nilayam in englischer Sprache mit Kreide auf eine Tafel geschrieben und ausgehängt. Er ist hier ins Deutsche übersetzt.